Was man über den Audi 200 wissen muss
- Zwei Generationen: C2 von 1979 bis 1982 als Limousine, C3 von 1983 bis 1991 auch als Avant und mit quattro.
- Der C2 brachte den Turbo in die obere Mittelklasse aus Ingolstadt: Fünfzylinder, 170 PS.
- Der 200 quattro 20V mit 2,2 Litern, vier Ventilen je Zylinder und 220 PS war die Spitze, mit Technik aus dem Sport quattro.
- Bis zum V8 von 1988 war der 200 das Flaggschiff der Marke.
Der Audi 200 war der 100 mit allem, was Ingolstadt hatte: Turbo, Fünfzylinder, später quattro und vier Ventile je Zylinder. Er kam 1979 als Antwort auf die Frage, ob Audi Oberklasse kann, und er blieb bis 1991 das Flaggschiff, bis der V8 kam.
Warum der Turbo hier begann
Der C2 von 1979 trug einen Fünfzylinder mit Abgasturbolader und 170 PS, in einer Klasse, in der Turbolader damals kaum jemand kannte. Der Wagen sah aus wie ein 100 mit Doppelscheinwerfern und fuhr wie ein Sportwagen. Ab 1983 übernahm der C3 die Idee und trieb sie bis zum 200 quattro 20V.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 200 5T (C2) | 170 PS | 1979 bis 1982, der erste Turbo der Klasse |
| 200 (C3) | 136 PS | Saugmotor, die Basis |
| 200 Turbo (C3) | 165 bis 182 PS | Mit und ohne quattro |
| 200 quattro 20V | 220 PS | 1989 bis 1991, vier Ventile, Limousine und Avant |
Was den 20V ausmacht
Der 2,2-Liter mit 20 Ventilen stammt in seiner Anlage aus dem Sport quattro. 220 PS, quattro, Avant oder Limousine: ein Auto, das 1989 schneller war als fast alles in der Klasse und heute die Version ist, um die sich die Szene sammelt.
Wie sich ein 200 heute fährt
Wie ein großer Audi der Achtziger: leise, mit dem Klang des Fünfzylinders, und beim Turbo mit einem Schub, der spät kommt und dann nicht mehr aufhört. Der quattro hält den Wagen bei jedem Wetter auf der Straße.
Das bleibt vom Audi 200
Er hat Turbo und quattro in die Oberklasse gebracht und den Weg für den V8 bereitet. Erhalten sind wenige, vor allem vom C2, und ein 200 quattro 20V ist heute ein Sammlerstück mit eigener Anhängerschaft.
Was heute beim Audi 200 zählt
- Bremse: UFO oder HP2, beides teuer, Zustand prüfen.
- Technik: Kabelbrüche, Lenkgetriebe, Servotronic, Ladeluftführung beim Turbo.
- quattro: Verteilergetriebe und Antriebswellen.
- Historie: Ein 20V mit lückenlosen Papieren ist den Aufpreis wert.
Der Audi 200 ist der 100 mit allem, was Ingolstadt konnte. In der Kartei steht er als das Flaggschiff vor dem V8.

Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Audi 200 fragen
C2 oder C3?
Der C2 ist der kantige 100 der Siebziger mit Turbo und Doppelscheinwerfern, selten und kaum bekannt. Der C3 ist der Aerodynamik-100 mit cw 0,30, als 200 mit breiteren Kotflügeln, mehr Ausstattung und den starken Motoren. Wer fahren will, nimmt den C3, wer sammeln will, schaut sich beide an.
Was ist mit der UFO-Bremse?
Der 200 quattro 20V trug innenumgriffene Bremsscheiben, die wegen ihrer Form UFO heißen. Sie bremsen gut, verschleißen teuer, und die Beläge verursachen Geräusche. Viele Wagen sind auf die spätere HP2-Anlage umgerüstet. Beim Kauf gehört der Zustand der Bremse in die Rechnung, so oder so.
Wo rostet ein 200 C3?
Kaum, die Karosserie ist ab 1985 verzinkt. Themen sind Kabelbrüche, undichte Lenkgetriebe, die Hydraulik der Servotronic und beim Turbo die Ladeluftführung. Ein Wagen mit Historie ist den Aufpreis wert.
Welcher 200 ist gesucht?
Der 200 quattro 20V, als Limousine und als Avant, wegen der 220 PS und der Verwandtschaft zum Sport quattro. Danach der 200 Turbo quattro mit 165 PS. Die Sauger sind die vernünftige, aber wenig gesuchte Wahl.














