Was man über den A3 8L wissen muss
- Herbst 1996 bis Juni 2003, in Brasilien bis Oktober 2006, rund 913.000 Stück, davon 36.458 aus Győr.
- Auf der PQ34-Plattform des Golf IV, mit dessen Motoren, als Dreitürer ab 1996 und Fünftürer ab März 1999.
- 90 bis 225 PS: 1,6 und 1,8, der 1,8 T mit 150 und 180 PS, der 1,9 TDI mit 90 bis 130 PS, der S3 mit 210 und 225 PS.
- quattro mit Haldex-Kupplung auf Wunsch, beim S3 in Serie: 238 km/h und 6,6 Sekunden auf 100.
Im Herbst 1996 baute Audi zum ersten Mal seit dem Audi 50 wieder einen Kompaktwagen, und er stand auf der Plattform des Golf IV, der erst ein Jahr später kam. Der A3 war der Golf im Audi-Kleid, mit besseren Materialien, dem 1,8 T und einem S3, der mit Haldex-Allrad und 225 PS in 6,6 Sekunden auf 100 lief. Rund 913.000 Käufer nahmen ihn.
Warum der A3 vor dem Golf IV kam
Weil der Konzern die Plattform PQ34 zuerst dem teureren Wagen gab. Der A3 hatte die Technik des kommenden Golf, die Vierlenker-Hinterachse beim quattro, und Motoren vom 1,6 bis zum 1,8 T mit 5 Ventilen je Zylinder. Der Dreitürer kam 1996, der Fünftürer im März 1999, das Facelift im September 2000.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,6 | 101–102 PS | Der Einstieg, 188 km/h |
| 1,8 | 125 PS | 5 Ventile, 202 km/h |
| 1,8 T | 150–180 PS | Turbo, 217 und 228 km/h, 8,2 und 7,5 Sekunden |
| 1,9 TDI | 90–130 PS | Der 130 PS Pumpe-Düse mit 205 km/h und 9,2 Sekunden |
| S3 | 210–225 PS | quattro mit Haldex, 238 km/h, 6,9 und 6,6 Sekunden |
Wie sich ein A3 8L heute fährt
Wie ein Golf IV, der besser sitzt: straff, leise, mit 1.090 bis 1.320 Kilogramm und einem Innenraum, der nach mehr aussieht als die Klasse. Der 1,8 T ist der leichte Sportler, der S3 ein Wagen, der auf nasser Straße mehr kann als die Konkurrenz.
Das bleibt vom Audi A3 8L
Er war der erste A3 und der Wagen, der Audi in die Kompaktklasse zurückbrachte. Gute Wagen gibt es noch, weil sie verzinkt sind, und ein S3 der ersten Generation oder ein 1,8 T im Originalzustand ist heute ein Youngtimer mit Wert.
Was heute beim 8L zählt
- 1,8 T: Zündspulen, Ölschlamm, Turbo, Zahnriemen.
- TDI: Zahnriemen, Turbolader, Pumpe-Düse-Einheiten.
- Haldex: Öl und Filter nach Plan.
- Innenraum: Fensterheber, Kunststoffe, Lenkradschloss.
Der A3 8L ist der Golf, der ein Audi sein wollte, und es wurde. In der Kartei steht er als der erste A3 mit dem S3.

Foto: Vauxford · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten A3 8L fragen
Welcher Motor?
Der 1,8 T mit 150 PS ist der A3, den man will: 217 km/h, 8,2 Sekunden, leicht und gut versorgt. Der 1,9 TDI mit 110 oder 130 PS ist der Dauerläufer. Der S3 mit 210 oder 225 PS ist der Sportwagen mit Allrad, der 1,6 mit 101 PS der Einstieg.
Rostet der A3?
Kaum, die Karosserie ist verzinkt. Die Schwachstellen sind Fensterheber, Zündspulen beim 1,8 T, Lambdasonden und die Kunststoffe im Innenraum.
Was ist die Haldex-Kupplung?
Eine Lamellenkupplung vor der Hinterachse, die bei Schlupf zuschaltet. Sie will alle 60.000 Kilometer Öl und Filter, sonst hält sie. Der S3 fährt damit wie ein Fronttriebler mit Reserve.
Vor oder nach dem Facelift 2000?
Ab September 2000 gab es neue Scheinwerfer, Rückleuchten und Innenraum, der S3 bekam 225 PS. Die frühen Wagen sind die ursprünglichen, die späten die besseren.














