Was man über den Audi 80 B1 wissen muss
- 1972 bis 1978 gebaut, 1.103.766 Stück, als Limousine mit 2 und 4 Türen.
- Auto des Jahres 1973, in der Ölkrise das richtige Auto zur richtigen Zeit: 835 bis 880 Kilogramm leicht.
- Der EA827-Motor mit obenliegender Nockenwelle und Zahnriemen kam hier zuerst und trug danach den ganzen Konzern.
- 55 bis 110 PS aus 1,3 bis 1,6 Litern, der GTE mit Einspritzung als Spitze, 147 bis 181 km/h.
Der Audi 80 B1 kam 1972, ein Jahr vor der Ölkrise, und war für sie gebaut: 850 Kilogramm, ein Vierzylinder mit obenliegender Nockenwelle und Zahnriemen, Frontantrieb, eine Limousine mit klarer Linie. Er wurde Auto des Jahres 1973 und in 6 Jahren 1.103.766 Mal verkauft.
Warum der Motor wichtiger war als das Auto
Der EA827 war neu: obenliegende Nockenwelle, Zahnriemen statt Kette, leicht und sparsam. Audi brachte ihn im 80 zuerst, danach übernahm ihn der Passat, der Golf, der Scirocco und über Jahrzehnte fast jeder Vierzylinder des Konzerns. Der 80 B1 ist der Anfang dieser Linie.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,3 | 55 bis 60 PS | Der Einstieg, 147 km/h |
| 1,5 | 75 bis 85 PS | Die verbreitete Wahl |
| 1,6 | 75 bis 85 PS | Ab 1976 im Typ 82 |
| GTE | 110 PS | Einspritzung, 181 km/h, ab 1976 |
Das Facelift 1976
Der Typ 82 bekam Front und Heck nach dem Vorbild des Audi 100, die Bezeichnungen S, LS und GLS und eine bessere Verarbeitung. Die ersten Wagen von 1972 hatten Bremsen, Kupplung und Motorabdichtung als Themen, die Audi bis Herbst 1972 abstellte.
Wie sich ein B1 heute fährt
Leicht und übersichtlich, mit einem Motor, der willig dreht, und einem Frontantrieb, der gutmütig bleibt. 85 PS reichen im heutigen Verkehr, der GTE macht daraus einen Wagen, der Freude macht.
Das bleibt vom Audi 80 B1
Er hat Audi in der Mittelklasse etabliert und dem Konzern den Motor gegeben, der 30 Jahre trug. Erhalten sind wenige, weil das Blech der Siebziger rostete, und ein guter B1 ist heute ein Oldtimer, den man selten sieht.
Was heute beim Audi 80 B1 zählt
- Rost an Frontblech, Schlossträger, Wasserkasten, Windlauf, Schwellern, Radläufen und Tankstutzen.
- Frühe Wagen: Bremsen, Kupplung, Motorabdichtung, alles seit 1972 bekannt.
- Teile: Technik über den Konzern gut versorgt, Karosserie und Zierrat die Suche.
- GTE: Papiere prüfen, Nachbauten aus einem GLS gibt es.
Der Audi 80 B1 ist das Auto, das einem Konzern den Motor gab. In der Kartei steht er als der Anfang der Reihe, die bis zum A4 läuft.

Foto: Kika Bobo · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Audi 80 B1 fragen
Was hat der 80 mit dem Passat zu tun?
Der Passat B1 von 1973 steht auf der Plattform des Audi 80, mit denselben Motoren, nur als Schrägheck und Variant statt als Stufenheck. Wer einen Audi 80 B1 fährt, fährt das Auto, aus dem Volkswagen seinen ersten modernen Mittelklassewagen machte.
Wo rostet der B1?
An Frontblech, Schlossträger, Wasserkasten, Windlauf, Schwellern, Radläufen und um den Tankeinfüllstutzen. Ein B1 ohne Schweißarbeiten ist selten. Wer nicht schweißen kann und keine Bleche formen, tut sich mit einem B1 schwer.
Vor oder nach dem Facelift 1976?
Die frühen Wagen tragen die Front der Premiere, ab 1976 kam der Typ 82 mit Front und Heck nach dem Vorbild des Audi 100 und den Bezeichnungen S, LS und GLS. Die späten sind besser verarbeitet, die frühen haben das Gesicht des Auto des Jahres.
Was ist der GTE?
Der 80 mit Einspritzung, 110 PS und 181 km/h, ab 1976 das sportliche Ende der Reihe. Er ist der gesuchte B1, und ein originaler mit Papieren ist ein Sammlerstück.














