Was man über den Golf IV wissen muss
- Der Golf IV kam im Oktober 1997 mit einem Anspruch: die Verarbeitung der Oberklasse in der Kompaktklasse, weiche Kunststoffe, blaue Instrumente, eng gefügte Spalten.
- Motoren von 68 PS bis zum R32 mit 3,2-Liter-VR6, 241 PS und Allrad; der TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung wurde zum Bestseller.
- Variant, Bora als Stufenheck und das Golf Cabriolet mit dem Gesicht des Golf IV ergänzten das Programm.
- Rund 4,9 Millionen Stück; die frühen Golf IV erreichen ab 2027 das H-Kennzeichen, der R32 ist heute schon ein Sammlerstück.
Der Golf IV sollte beweisen, dass ein Volkswagen so gut verarbeitet sein kann wie ein Audi. Er kam im Oktober 1997, und die Fachwelt staunte über blaue Instrumente, weiche Kunststoffe, enge Spalten und Türen, die wie bei einem größeren Auto schlossen. Der Golf war nicht mehr das Auto der Vernunft; er war das Auto, das man wollte.
Was den Golf IV ausmachte: Motoren, Bora, Variant und Cabriolet
Welche Motoren den Golf IV antrieben, von 68 bis 241 PS
Die Palette war so breit wie nie: der 1,4-Liter mit 75 PS am unteren Ende, der 1,6 und der 2,0 in der Mitte, der 1,8 T mit 150 PS als Turbo, der V5 mit 150 und 170 PS als Fünfzylinder, der V6 4Motion mit 204 PS und Allrad, und 2002 der R32, 3,2 Liter, 241 PS, König-Sitze, ab 2003 mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG als erstes Serienauto der Welt. Der Diesel hieß jetzt TDI Pumpe-Düse, mit 100, 115 und 130 PS, und wurde der Motor, den die halbe Republik fuhr.
Was Bora, Variant und Cabriolet zum Golf IV beitrugen
Die Stufenheck-Version hieß Bora und nicht mehr Vento; der Variant kam 1999; das Golf Cabriolet von Karmann behielt die Karosserie des Golf III und bekam die Front des IV, bis 2002. Der Golf IV wurde in Wolfsburg, Mosel, Brüssel, Bratislava und Brasilien gebaut, rund 4,9 Millionen Stück.

Darum ist der Golf IV auf dem Weg zum H-Kennzeichen
Die ersten Golf IV werden 2027 30 Jahre alt. Der R32 ist längst ein Sammlerstück, der V5 eine Rarität, der 1,8 T ein Tuning-Klassiker, und der TDI das Auto, das nach 400 Tausend Kilometern noch läuft. Der Golf IV ist der Youngtimer, der gerade ankommt.
Was heute beim Golf IV zählt
- Rost ist seltener als bei den Vorgängern, aber Radläufe, Türunterkanten und die Heckklappe um das Emblem sind die Stellen.
- Elektrik und Innenraum: Fensterheber, Türkabelbäume, weiche Kunststoffe, die klebrig werden, und Dachhimmel, die sich lösen.
- Originalität beim R32 und V6: Viele wurden getunt; ein unangetasteter Wagen mit Historie ist die Ausnahme.
Der Golf IV ist der Golf, mit dem die Generation Y ihren Führerschein gemacht hat. In der Kartei taucht er als Youngtimer auf, und der R32 als das, was er immer war: ein Klassiker mit Ansage.

Foto: DieselFordMondeo · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Golf IV fragen
Was macht den Golf IV besonders?
Die Qualität: Volkswagen wollte mit dem Golf IV die Verarbeitung von Audi und Mercedes in die Kompaktklasse holen, und tat es. Der Innenraum mit blauen Instrumenten und weichen Kunststoffen setzte den Maßstab der Klasse.
Was ist der Golf R32?
Der stärkste Golf IV von 2002: 3,2-Liter-VR6 mit 241 PS, 4Motion-Allrad, Sportfahrwerk, König-Sitze, und ab 2003 als erstes Serienauto mit Doppelkupplungsgetriebe DSG. Er ist der Golf IV, den Sammler suchen.
Welche Motoren sind empfehlenswert?
Der 1,9 TDI mit 100, 115 oder 130 PS als sparsamer Langläufer, der 1,8 T mit 150 PS als Sportler, der V5 mit 150 und 170 PS als Rarität. Der 1,4 mit 75 PS ist der Grund, warum viele einen Golf IV unterschätzen.









