Was man über den Passat B4 wissen muss
- Der Passat B4 kam im Oktober 1993: der B3 mit neuer Front samt Kühlergrill, neuem Heck, Airbags und ABS als Serie ab 1995.
- Motoren von 75 bis 174 PS: Vierzylinder, VR6, Diesel und der TDI mit 90 und 110 PS, der den Passat zum Auto der Vielfahrer machte.
- Limousine und Variant; der Variant bekam eine Dachreling und blieb der Kombi, den die Republik kaufte.
- Bis 1997 entstanden rund 1,1 Millionen Stück; der B4 ist heute der günstige Einstieg in die Passat-Youngtimer.
Der Passat B4 gab dem Nasenbär den Grill zurück. Im Oktober 1993 kam das große Facelift des B3 mit neuer Front, neuen Kotflügeln, neuem Heck und einem Innenraum mit Airbags, ein Auto, das die Kritik am B3 aufnahm und sein Konzept behielt. Bis 1997 lief er, dann kam der B5 auf Audi-Basis.
Was den Passat B4 ausmachte: TDI, Sicherheit und Ausstattung
Warum der TDI den Passat B4 prägte
Der Motor des B4 war der Diesel. Der 1,9 TDI mit 90 PS und ab 1996 mit 110 PS machte den Passat zum Auto der Vielfahrer, der Handelsvertreter und der Familien, die mit einer Tankfüllung nach Italien kamen. Daneben gab es Vierzylinder-Benziner mit 75 bis 115 PS, den 2,0 16V mit 150 PS, den VR6 mit 174 PS und den Syncro-Allrad. Die Limousine blieb die Ausnahme, der Variant die Regel.
Was der Passat B4 an Sicherheit und Ausstattung brachte
Fahrer- und Beifahrerairbag, ab 1995 ABS in Serie, Seitenaufprallschutz, Gurtstraffer: Der B4 war der erste Passat, der die Sicherheitswelle der Neunziger vollständig mitmachte. Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung kamen mit den Sondermodellen, der B4 war das Auto, in dem die Mittelklasse zum Standard wurde.

Darum ist der Passat B4 ein günstiger Youngtimer
Der B4 ist heute der Passat, mit dem man in die Szene einsteigt: günstig, robust, mit Teilen aus dem Golf-Baukasten und einer Gemeinde, die den B3 und B4 zusammen pflegt. Die VR6 sind gesucht, die TDI Variants die Autos, die noch fahren, weil sie immer gefahren sind.
Was heute beim Passat B4 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, Heckklappe und um die Scheiben.
- TDI mit belegtem Zahnriemen und Einspritzpumpe läuft weit über 400 Tausend Kilometer.
- Innenraum: Dachhimmel, weiche Kunststoffe und Sitzbezüge sind die Verschleißteile der Neunziger.
Der Passat B4 ist das Auto, mit dem viele Familien in die Ferien fuhren. In der Kartei zeigt er, dass Historie auch in Kilometern gemessen wird, und dass ein TDI eine lange erzählt.

Foto: Dogs.barking.duster.rolling · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Passat B4 fragen
Ist der Passat B4 ein eigenes Modell?
Ein tiefgreifendes Facelift des B3: neue Front mit Grill, neue Motorhaube und Kotflügel, neues Heck, Airbags, überarbeiteter Innenraum. Die Karosseriemitte, das Fahrwerk und die Motoren blieben.
Welcher B4-Motor ist der beste?
Der 1,9 TDI mit 90 oder 110 PS als Langläufer, der VR6 mit 174 PS als Klassiker, der 2,0 mit 115 PS als vernünftiger Benziner. Der 1,8 mit 75 PS ist der Grund, warum viele einen B4 als lahm in Erinnerung haben.
Was ist beim Kauf eines B4 zu prüfen?
Rost an Radläufen und Schwellern, den Zahnriemen beim TDI, die Steuerketten beim VR6, die Türkabelbäume, den Dachhimmel, und das Fahrzeugbuch, das alles belegt.









