Was man über den Polo III wissen muss
- Der Polo III kam im Herbst 1994 mit runder Karosserie, 3 und 5 Türen, Airbags und Seitenaufprallschutz, der Polo der Neunziger.
- Motoren von 45 bis 100 PS, ab 1998 der 16V mit 100 und im GTI mit 120 PS; Diesel mit 64 PS und der SDI, später der TDI.
- Der Harlekin von 1995 mit 4 Farben, der Classic und der Variant von SEAT ergänzten das Programm.
- Das Facelift 1999 als 6N2 brachte neue Front, neues Heck und den Innenraum des Lupo; bis 2001 rund 3,5 Millionen Stück.
Der Polo III war der erste Polo, der aussah wie ein Golf. Er kam im Herbst 1994, rund statt kantig, mit 3 und 5 Türen, Airbags und Seitenaufprallschutz, und er verkaufte sich so gut, dass Volkswagen kaum nachkam. Der 6N, wie ihn die Szene nach seinem Typcode nennt, war der Kleinwagen der Neunziger.
Was den Polo III ausmachte: Motoren, Harlekin und Facelift
Welche Motoren und Varianten es vom Polo III gab
Vom 1,0-Liter mit 45 PS über 1,4 und 1,6 Liter mit 60 bis 100 PS bis zum 16V mit 100 und im GTI mit 120 PS: Der Polo III fuhr in allen Tempi. Der Diesel hatte 64 PS, der SDI 60 PS, später kam der TDI. Der Classic als Stufenheck und der Variant als Kombi kamen aus Spanien und waren eigentlich SEAT Ibiza mit VW-Emblem, und die einzigen Polos mit Kofferraum und Laderaum.
Was Harlekin und Facelift am Polo III besonders machen
1995 baute Volkswagen den Harlekin: ein Polo mit Türen, Hauben und Klappen in 4 Farben, als Werbeaktion geplant und dann rund 3800 Mal verkauft. 1999 kam das Facelift zum 6N2 mit neuer Front, neuem Heck und dem Innenraum des Lupo, und mit ihm der GTI mit 125 PS auf rund 3000 Stück. 2001 endete der Polo III; rund 3,5 Millionen Stück waren entstanden.

Darum ist der Polo III auf dem Weg zum Klassiker
Der 6N ist heute das Auto, das Fahranfänger fahren und Sammler entdecken: der Harlekin als Kuriosität, der GTI als Rarität, der 16V als günstiger Spaß. Seit 2024 bekommen die ersten Polo III das H-Kennzeichen.
Was heute beim Polo III zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Heckklappe und Türunterkanten; der 6N rostet später als der Polo II, aber er rostet.
- Elektrik der Neunziger: Fensterheber, Zentralverriegelung, Kabelbrüche in den Türen.
- Harlekin und GTI müssen original sein, beides wurde nachgebaut, und nur die Fahrgestellnummer sagt die Wahrheit.
Der Polo III ist das Auto, mit dem eine Generation Führerschein gemacht hat, und der Harlekin das Auto, das jeder kennt. In der Kartei kommt er gerade an, mit Historien, die bei der Fahrschule beginnen.

Foto: Dogs.barking.duster.rolling · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Polo III fragen
Was ist der Polo Harlekin?
Ein Sondermodell von 1995 mit Karosserieteilen in 4 Farben, Chagallblau, Ginstergelb, Pistazie und Tornadorot, die in festgelegter Anordnung gemischt waren. Geplant als Werbegag, gebaut rund 3800 Mal, heute ein Sammlerstück.
Welche Karosserien gab es?
Das Schrägheck mit 3 und 5 Türen als 6N, den Classic als Stufenheck und den Variant als Kombi, beide von SEAT in Spanien gebaut und mit dem Ibiza verwandt. Ab 1999 das Facelift 6N2.
Was ist der Polo III GTI?
Der 6N2 mit 1,6-Liter-16V und 125 PS, ab 1999, mit Sportfahrwerk, BBS-Felgen und rotem Grillstreifen, auf rund 3000 Stück begrenzt. Der erste Polo mit dem Namen GTI und heute der teuerste 6N.










