Was man über den Audi quattro wissen muss
- Der quattro kam im März 1980 in Genf: das Coupé des Audi 80 mit permanentem Allradantrieb und dem Fünfzylinder-Turbo des 200, 200 PS, 220 km/h.
- Mit dem quattro gewann Audi 1982 und 1984 die Rallye-Weltmeisterschaft der Marken und mit Hannu Mikkola und Stig Blomqvist die der Fahrer.
- Der Sport quattro von 1984 mit kurzem Radstand und 306 PS, 214 Stück; ab 1989 der 20V mit 220 PS.
- 11.452 Ur-quattro bis 1991, das Auto, das den Allradantrieb in den Pkw brachte und heute eines der teuersten Audi-Modelle ist.
Der quattro war das Auto, mit dem Audi zur Marke wurde. Ein Coupé auf der Technik des 80, mit dem Fünfzylinder-Turbo des 200 und einer Idee, die Ferdinand Piëch aus dem Militär-Iltis hatte: permanenter Allradantrieb im Pkw. Im März 1980 stand er in Genf, mit 200 PS, 220 km/h und einer Straßenlage, die die Rallye-Welt umdrehte.
Was den quattro ausmacht: Allrad, Sport quattro und 20V
Wie der Allradantrieb in den Audi quattro kam
Das Herz war ein Mittendifferenzial mit Hohlwelle, das die Kraft auf beide Achsen verteilte, ohne das Gewicht eines Geländewagens. Auf Schnee, Regen und Schotter fuhr der quattro dorthin, wo andere standen, und 1982 und 1984 gewann Audi die Rallye-Weltmeisterschaft, mit Michèle Mouton, Hannu Mikkola, Stig Blomqvist und Walter Röhrl. Der Allradantrieb war danach die Regel im Rallyesport und bald in jedem Audi.
Was Ur-quattro, Sport quattro und 20V unterscheidet
Der Ur-quattro lief 11 Jahre lang, bis 1991: mit 2,1 Litern und 200 PS, ab 1987 mit 2,2 Litern und Torsen-Differenzial, ab 1989 als 20V mit Vierventilkopf und 220 PS. Der Sport quattro von 1984 war die Gruppe-B-Homologation: kurzer Radstand, Kunststoff, 306 PS, 214 Stück. 11.452 Ur-quattro entstanden, wenige für ein Auto, das jeder kennt.

Das bleibt vom Audi quattro
Der Ur-quattro ist heute eines der teuersten Audi-Modelle, der Sport quattro ein Auktionsauto, der 20V der gesuchte Ur-quattro. Die Szene ist international, die Teile werden bei Audi Tradition gepflegt, und ein quattro mit Historie ist ein Wert.
Was heute beim Audi quattro zählt
- Rost wenig; Radläufe, Schweller, Heckklappe.
- Technik: Turbo, Ladeluftkühler, Kühlung und die Elektronik mit Digital-Cockpit, alles gehört belegt.
- Originalität zählt: WR, MB, RR, jede Motorgeneration hat ihre Kenner, und Umbauten senken den Wert.
Der quattro ist das Auto, das eine Technik zur Marke machte. In der Kartei steht er als Sammlerstück mit Rallye-Vergangenheit, und mit dem Vorsprung, den er der Technik gab.

Foto: kieranwhite599 · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Audi quattro fragen
Was war neu am quattro?
Der permanente Allradantrieb im Pkw: ein Mittendifferenzial mit Hohlwelle, das Kraft auf alle 4 Räder verteilte, ohne die Schwere eines Geländewagens. Vorher gab es Allrad nur im Jeep und im Iltis, nach dem quattro überall.
Was ist der Sport quattro?
Die Homologationsversion für die Gruppe B von 1984: 32 Zentimeter kürzerer Radstand, Kunststoff-Karosserie, 2,1-Liter-Vierventil-Turbo mit 306 PS, 214 Stück für rund 200.000 Mark, heute ein Auto für Auktionen.
Was rostet am quattro?
Wenig, verzinkt ab 1985, und vorher gut geschützt: Radläufe, Schweller, Türunterkanten, Heckklappe. Die Schwächen sind Turbo, Kühlung, Lader und die Elektronik der Achtziger.











