Was man über den VW Vento wissen muss
- Der Vento kam im Januar 1992 als Stufenheck-Limousine des Golf III, in Europa unter neuem Namen, in Amerika weiter als Jetta.
- Motoren vom 1,6-Liter mit 75 PS bis zum VR6 mit 174 PS; dazu der TDI mit 90 und 110 PS, der den Vento zum Vielfahrerauto machte.
- Er teilte Sicherheit, Innenraum und Technik mit dem Golf III und legte einen Kofferraum von 550 Litern dazu.
- 1998 löste ihn der Bora ab; der Vento ist heute der seltenste Wagen der Golf-III-Familie, der VR6 die gesuchte Ausführung.
Mit dem Golf III bekam die Stufenheck-Limousine einen neuen Namen. Der Vento kam im Januar 1992, der Jetta in Europa, nach dem Wind benannt wie der Passat, der Scirocco und später der Bora. Er war das Familienauto der Golf-III-Reihe, mit 550 Litern Kofferraum und allem, was der Golf III an Sicherheit hatte.
Was den Vento ausmachte: Motoren und Familie
Welche Motoren der Vento vom Golf III bekam
Der Vento fuhr mit den Motoren seines Bruders: 1,6 Liter mit 75 PS, 1,8 mit 75 und 90, 2,0 mit 115 PS im GT, und mit dem VR6, 2,8 Liter, 174 PS, der Limousine mit Sechszylinder, die schneller war als so mancher BMW. Der Diesel kam mit 64 PS, der TDI mit 90 und ab 1996 mit 110 PS, der Motor für alle, die viel fuhren und wenig tanken wollten.
Warum der Vento ein Auto für die Familie war
Der Vento war das Auto der Pendler, der Vertreter und der Familien, die den Kofferraum brauchten. Er wurde in Wolfsburg und in Puebla gebaut und verkaufte sich in Deutschland zurückhaltend, in Mexiko und Südamerika glänzend. 1998 übernahm der Bora, und der Vento verschwand, so leise, wie er gefahren war.

Darum ist der Vento heute selten
Weil ihn niemand sammelte, ist der Vento heute der seltenste Wagen der Golf-III-Familie. Ein VR6 in gutem Zustand ist eine Rarität, ein GT mit Historie ein Fund, und selbst der CL mit 75 PS ist inzwischen etwas, das auf Treffen Fragen auslöst.
Was heute beim VW Vento zählt
- Rost an den Radläufen, den Schwellern, dem Kofferraumdeckel und um die Heckscheibe.
- Elektrik wie beim Golf III: Fensterheber, Türkabelbäume, Zentralverriegelung.
- VR6 braucht Steuerketten; ein Fahrzeugbuch mit dem Eintrag ist mehr wert als jede Zusicherung.
Der Vento ist der Golf III, den keiner mehr hat. Wer einen in die Kartei stellt, stellt ein Auto hinein, das die Statistik der Neunziger vertritt, und die Zukunft der Seltenheit.

Foto: Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den VW Vento fragen
Warum heißt der Jetta in Europa Vento?
Volkswagen wollte dem Stufenheck des Golf III einen eigenen Auftritt geben und wählte den Namen eines Windes, wie bei Passat, Scirocco und Bora. In Nordamerika blieb es beim Jetta, der dort seit dem ersten Tag ein Erfolg war.
Welche Motoren hat der Vento?
Vom 1,6-Liter mit 75 PS über 1,8 und 2,0 Liter bis zum VR6 mit 2,8 Litern und 174 PS; als Diesel den 1,9 mit 64 PS, den TDI mit 90 und ab 1996 mit 110 PS.
Ist ein Vento ein Youngtimer?
Ja: Die ersten Wagen sind seit 2022 H-fähig, und die Seltenheit macht ihn interessant. Wer einen VR6 oder einen gepflegten GT findet, hat ein Auto, das auf Treffen niemand erwartet.







