Was man über den Opel Ascona A wissen muss
- Der Ascona kam am 28. Oktober 1970 und schloss die Lücke zwischen Kadett und Rekord.
- Es gab ihn mit 2 und 4 Türen als Limousine und als dreitürigen Kombi, je nach Markt Caravan oder Voyage genannt.
- Mit dem 19 SR ging Opel gegen BMW und Alfa Romeo ins Rennen: 1,9 Liter, 90 PS, straffes Fahrwerk.
- Am 13. Oktober 1974 gewann Walter Röhrl mit Beifahrer Jochen Berger die Rallye-Europameisterschaft mit der Höchstzahl von 120 Punkten.
Am 28. Oktober 1970 stellte Opel ein Auto vor, das eine Lücke schloss: zwischen dem kleinen Kadett und dem großen Rekord fehlte eine Mittelklasse. Der Ascona besetzte sie so genau, dass daraus eine Baureihe wurde, die 18 Jahre lang lief.
Was der Ascona A bot
Limousinen mit 2 und 4 Türen, dazu ein dreitüriger Kombi, je nach Markt Caravan oder Voyage genannt. Motor vorn längs, Antrieb hinten, Motoren von 1,2 bis 1,9 Litern. Der Aufbau ist einfach, robust und für jede Werkstatt zu durchschauen.
Der 19 SR gegen die Konkurrenz
Mit dem 19 SR und seinen 90 PS stellte Opel eine Ausführung gegen BMW und Alfa Romeo: strafferes Fahrwerk, bessere Ausstattung, mehr Instrumente. Er ist heute der gesuchte Ascona der ersten Reihe, weil er dasselbe kann wie die teureren Wettbewerber.
Walter Röhrl und der Titel von 1974
Am 13. Oktober 1974 holten Walter Röhrl und Jochen Berger auf dem Ascona die Rallye-Europameisterschaft, mit der maximal möglichen Punktzahl von 120. Der Wagen war damit die Grundlage einer Motorsportgeschichte, die Opel bis zum Weltmeistertitel 1982 mit dem Ascona 400 führte.
Daran erkennt man heute einen guten Ascona A
Radläufe, Schweller, Endspitzen, Bodenblech, Federbeindome und die Aufnahmen der Hinterachse. Die Technik ist einfach und billig, die Szene groß. Ein Caravan ist deutlich seltener als die Limousine, ein originaler 19 SR die beste Wahl.
Der Ascona A ist das Auto, mit dem Opel die Mitte für sich entdeckte.

Foto: OlliFoolish · CC BY-SA 3.0
Quellen
Was Leser über den Opel Ascona A fragen
Wofür stand der Opel Ascona im Programm?
Für die Mittelklasse zwischen Kadett und Rekord, die Opel bis 1970 nicht besetzt hatte. Der Wagen bietet mehr Platz als der Kadett und kostet weniger als der Rekord. Damit traf Opel den Markt so genau, dass die Baureihe bis 1988 in 3 Generationen weitergeführt wurde.
Was ist ein Ascona 19 SR?
Die sportliche Ausführung mit 1,9 Litern, 90 PS, strafferem Fahrwerk und besserer Ausstattung. Opel stellte sie bewusst gegen BMW 1802 und Alfa Romeo Giulia. Sie ist heute die gesuchte Ausführung der Baureihe, weil sie Alltag und Fahrspaß verbindet.
Worauf achtet man beim Kauf eines Ascona A?
Auf Rost an Radläufen, Schwellern, Endspitzen, Bodenblech, Federbeindomen und den Aufnahmen der Hinterachse. Die Technik ist einfach und über die Opel-Szene gut versorgt. Ein Caravan ist heute deutlich seltener als die Limousine.














