Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Astra F, Titelbild

Astra F

1991–1998 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0, No machine-readable author provided. Melkom assumed (based on copyright claims)., skaliert

Bauzeit
1991–1998
Herkunft
Deutschland
Leistung
60–150 PS
Hubraum
1.998 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
8,5 s
Höchstgeschwindigkeit
215 km/h

Was man über den Astra F wissen muss

  • Sommer 1991 bis Frühjahr 1998, das Cabriolet bis Anfang 2000: der erste Astra nach 30 Jahren Kadett.
  • 60 bis 150 PS aus 1,4 bis 2,0 Litern, Diesel mit 57 bis 82 PS, bei 933 bis 1.230 Kilogramm.
  • Der GSi 16V mit 150 PS lief 215 km/h und sprintete in 8,5 Sekunden auf 100.
  • Der Caravan war 1995 der meistverkaufte Kompaktkombi, das Cabriolet zeichnete und baute Bertone.

Im Sommer 1991 tat Opel etwas, das sich das Haus 30 Jahre lang nicht getraut hatte: Es strich den Namen Kadett. Der Nachfolger hieß Astra, wie in England schon der Vauxhall, und er kam als Schrägheck, Stufenheck, Caravan, Cabriolet und Lieferwagen. Der Astra F wurde der meistverkaufte Opel seiner Zeit.

Warum das Facelift 1994 das Auto rettete

Die frühen Astra F rosteten, und zwar wegen Fehlern in der Fertigung: Radläufe, Tank, Auspuff, Türkanten. Im August 1994 besserte Opel nach, mit neuem Rostschutz, neuer Front und neuen Motoren. Die späten Wagen sind deshalb die, die man heute noch findet, und die, die man kauft.

Die Reihe im Überblick

VersionLeistungAnmerkung
1,460 bis 90 PSDer Einstieg, ab 1994 mit Ecotec
1,671 bis 100 PSDie Basis der meisten Astra
1,8 / 2,090 bis 136 PSDie kräftigen Motoren
GSi 16V150 PS2 Liter, 215 km/h, 8,5 Sekunden auf 100
1,7 D / TD57 bis 82 PSDie Diesel, ab 1994 mit Turbolader

Was den Caravan ausmacht

Er war 1995 der meistverkaufte Kompaktkombi überhaupt: ein Laderaum, der einer Klasse höher gehörte, bei einem Preis, der blieb. Wer heute einen sucht, sucht einen nach 1994 ohne Rost.

Wie sich ein Astra F heute fährt

Leicht, sachlich, mit Frontantrieb und übersichtlicher Karosserie. Der 1,6 reicht für alles, der GSi macht aus dem Wagen einen Sportler, und das Cabriolet ist ein Auto für Sommerabende.

Das bleibt vom Opel Astra F

Er hat den Namen begründet, der bis heute läuft, und er war der letzte Kompakt-Opel, der ohne Elektronik auskam. Gute Wagen werden selten, weil der Astra F lange nur ein billiger Gebrauchtwagen war.

Was heute beim Astra F zählt

  • Baujahr: ab August 1994 ist der Rostschutz besser.
  • Zahnriemen: reißt auch vor dem Intervall, Beleg verlangen.
  • Wasserpumpe und Zylinderkopfdichtung: hängen zusammen.
  • Fahrwerk: Stoßdämpfer und Traggelenke sind oft fällig.

Der Astra F ist der Kadett mit neuem Namen. In der Kartei steht er als der Opel, mit dem die Neunziger anfingen.

Opel Astra F: Der Kadett bekam einen neuen Namen (1991–1998), Bild zum Zitat
In einem SatzSommer 1991 bis Frühjahr 1998, das Cabriolet bis Anfang 2000: der erste Astra nach 30 Jahren Kadett.

Foto: Dennis Elzinga · CC BY 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: Opel Astra F
  2. Opelz-Blog: Der Opel Astra F 1991–1998, Modelle, Motoren, Schwachstellen

Was Käufer vor dem ersten Astra F fragen

Vor oder nach dem Facelift 1994?

Danach. Die Wagen bis August 1994 rosteten wegen Fehlern in der Fertigung an Radläufen, Tank, Auspuff und Türkanten, und die Lichtmaschinen der frühen Jahre fielen aus. Ab dem Facelift ist der Rostschutz deutlich besser.

Was geht technisch kaputt?

Der Zahnriemen reißt beim Astra F auch vor dem Intervall, und ein Riss kostet den Motor. Die Wasserpumpe verliert Wasser und nimmt die Zylinderkopfdichtung mit. Stoßdämpfer und Traggelenke sind oft fällig, das Auto wirkt schwerer, als sein Fahrwerk verträgt.

Welcher Astra ist gesucht?

Der GSi 16V und das Cabriolet von Bertone. Beide sind selten in originalem Zustand, weil die Neunziger sie verbastelten. Der Caravan mit 1,6 oder 1,8 ist der ehrliche Alltagswagen und noch günstig.

Ist der Astra F ein Youngtimer?

Die frühen Wagen sind über 30 Jahre alt und H-fähig, was viele überrascht. Der Bestand schrumpft, und ein Astra F ohne Rost mit Historie wird in wenigen Jahren so gesucht sein wie heute der Kadett E.

Den Astra F gab es als Limousine, Kombi, Schrägheck und Cabriolet

Noch kein Foto des Astra F als Limousine.

Der Astra F als Limousine

In der Kartei ansehen

Was ein Astra F kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Astra F

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Astra F

Astra F und Kadett A in den Zahlen des Katalogs
MerkmalAstra FKadett A
Bauzeit1991–19981962–1965
Leistung60 bis 150 PS40 bis 48 PS
Hubraum1.998 cm³993 cm³
Zylinder44
0–100 km/h8,5 s19,0 s
Leergewicht933 kg670 kg
Höchstgeschwindigkeit215 km/h135 km/h
Stückzahlsteht offen649.512
In der Karteinoch keinsnoch keins
Mehr über den Kadett A

Diese Astra F stehen in der Kartei

Noch kein Opel Astra F in der Kartei. Deiner könnte der erste sein.

Kostenlos, ohne Klarnamen, mit Werkstattbuch und Fotos. Andere erreichen dich über einen Code — oder gar nicht.

Wo es Teile, Literatur und Werkstätten für den Astra F gibt

Limora Oldtimer

Jaguar, MG, Triumph …

  • Nachfertigung
  • Ersatzteile
  • Zubehör
  • Literatur
  • Werkzeug und Werkstattbedarf

Weitere Opel im Katalog

Alle 25 Modelle