Was man über den Kadett A wissen muss
- Oktober 1962 bis 1965, 649.512 Stück, das erste Auto aus dem neu gebauten Werk Bochum.
- 993 cm³, 4 Zylinder, 40 PS, als S mit 48 PS, bei 670 bis 720 Kilogramm: 120 bis 135 km/h, 0 auf 100 in 19 bis 28 Sekunden.
- Gebaut gegen den Käfer, mit Wasserkühlung, Frontmotor und Kofferraum, ab 5.075 Mark.
- Das Coupé mit 53.468 Stück nahm Opel das Biedere und ist heute die gesuchte Form.
1962 baute Opel ein Werk in Bochum, für ein Auto, das es noch nicht gab: einen Kleinwagen gegen den Käfer, mit Wasserkühlung, Motor vorn und einem Kofferraum, in den etwas hineinpasste. Der Kadett A war der erste Wagen, der dort vom Band lief, und in 3 Jahren wurden es 649.512.
Warum der Kadett den Käfer angriff
Der Käfer war das Auto der Bundesrepublik, aber er war 1938 gezeichnet. Opel setzte dagegen, was 1962 modern war: selbsttragende Karosserie, Vierzylinder mit 993 cm³ und 40 PS, Zahnstangenlenkung, 670 Kilogramm. Der Kadett fuhr 120 km/h, verbrauchte weniger und kostete ab 5.075 Mark.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| Kadett | 40 PS | Limousine mit 2 Türen, 120 km/h |
| Kadett S | 48 PS | Höher verdichtet, 135 km/h |
| Caravan | 40 bis 48 PS | Kombi mit 3 Türen, der Arbeitswagen |
| Coupé | 48 PS | Flaches Dach, 53.468 Stück, das Sammlerstück |
Wie sich ein Kadett A heute fährt
Wie ein leichtes Auto der Sechziger: direkt, übersichtlich, mit einem Motor, der bereitwillig dreht, und Blattfedern hinten, die man merkt. Wer aus einem Käfer steigt, staunt über die Sicht nach vorn und die Lenkung.
Das bleibt vom Opel Kadett A
Er hat Bochum zum Autostandort gemacht und Opel den Namen gegeben, der bis 1991 lief. Erhalten sind wenige, weil das Blech der Sechziger rostete, und jeder gute Kadett A ist heute seltener als mancher Sportwagen der Zeit.
Was heute beim Kadett A zählt
- Rost an Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Kotflügeln und im Boden. Die Basis ist der Kauf.
- Technik: robust, über Clubs versorgt.
- Coupé: das gesuchte Modell, Papiere prüfen.
- Bastler: ein guter Einstieg, wenn die Karosserie steht.
Der Kadett A ist der Opel, der gegen den Käfer antrat und Bochum eröffnete. In der Kartei steht er als der Anfang eines Namens.

Foto: John K · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Kadett A fragen
Warum gibt es so wenige?
Weil der Rost sie holte. Trotz der Stückzahl waren die meisten Kadett A Mitte der Siebziger von den Straßen verschwunden. Schweller, Radläufe, Endspitzen und Kotflügel sind die Stellen, und ein Wagen ohne Schweißarbeit ist heute die Ausnahme.
Limousine, Caravan oder Coupé?
Die zweitürige Limousine ist der Kadett, wie er gemeint war, der Caravan der seltene Arbeitswagen, das Coupé mit der flachen Dachlinie das Sammlerstück. Alle haben denselben Motor mit 993 cm³, das Coupé meist als S mit 48 PS.
Reichen 40 PS?
Für Landstraße und Stadt ja. Ein Auto von 670 Kilogramm braucht wenig, und der Motor gilt als robust. Auf der Autobahn ist er ein Wagen für die rechte Spur, wie 1962 auch.
Wie steht es um Teile?
Die Technik ist über Clubs versorgt, das Blech schwierig. Wer nicht schweißen kann, kauft nur einen Wagen mit gemachter Karosserie und Belegen. Der Kadett A ist ein guter Einstieg für Bastler, sofern die Basis stimmt.














