Was man über den Ascona C wissen muss
- August 1981 bis Oktober 1988, 1.721.647 Stück, in drei Stufen C1, C2 und C3.
- Der erste Ascona mit Frontantrieb und Quermotor, und der erste Opel seiner Klasse mit dieser Anlage.
- 60 bis 130 PS aus 1,3 bis 2,0 Litern, dazu ein 1,6-Liter-Diesel mit 54 PS.
- Ein Wagen der GM-Welt: als Vauxhall Cavalier in England, Chevrolet Cavalier in Amerika und Holden Camira in Australien.
Der Ascona C war Opels Beitrag zu einem Weltauto: GMs J-Car, entwickelt für alle Kontinente, in Rüsselsheim mit Frontantrieb und Quermotor umgesetzt. Er kam im August 1981 und lief bis 1988, 1.721.647 Mal, als Limousine mit 2 und 4 Türen und als Fließheck mit 5.
Warum der Frontantrieb hier ankam
Der Kadett D hatte ihn 1979 vorgemacht, der Ascona C zog nach: Motor quer, Antrieb vorn, mehr Platz auf gleicher Länge. Für die Mittelklasse aus Rüsselsheim war das der Bruch mit dem Hinterradantrieb, den der Ascona B noch hatte, und der Anfang von allem, was danach Vectra hieß.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,3 S | 75 PS | Der kleine Motor mit Aluminiumkopf |
| 1,6 S | 75 bis 90 PS | Die Basis der meisten Ascona |
| 1,8 i | 100 bis 115 PS | Einspritzung, der Motor des GT |
| 2,0 i | 115 bis 130 PS | Ab 1986, die stärkste Version |
| 1,6 D | 54 PS | Der Diesel für die Kilometer |
Die drei Stufen
C1 von 1981 bis 1984 mit dem Gesicht der Premiere, C2 ab 1984 mit neuen Leuchten und Stoßfängern, C3 ab 1986 mit dem letzten Facelift und dem 2,0-Liter. Fahrerisch liegen sie eng beieinander, im Rostschutz sind die späten die besseren.
Wie sich ein Ascona C heute fährt
Leicht, sachlich, ohne Überraschung. Der Frontantrieb macht ihn gutmütig, die Einspritzer laufen sauber, und die Karosserie ist übersichtlicher als alles, was heute in der Klasse fährt. Ein Auto für den Alltag, das man am Wochenende stehen lassen kann.
Das bleibt vom Opel Ascona C
Er war der letzte Ascona und der erste Opel, der wirklich global war. Die Szene hat ihn lange übersehen, und genau deshalb ist er heute einer der günstigsten Wege in einen Youngtimer der Achtziger.
Was heute beim Ascona C zählt
- Rost an hinteren Radläufen, Schwellern, Unterboden und der Stirnwand hinter der Dämmung.
- Ölverlust an Motor und Getriebe, undichte Wasserpumpen und Auspuffanlagen.
- Zahnriemen: Bei 1,6i und 2,0i bleibt der Motor heil, bei den anderen prüfen.
- Handbremse: Sie lässt sich schlecht einstellen, ein bekanntes Thema.
Der Ascona C ist der Opel, der die Welt gesehen hat und in Rüsselsheim zu Hause blieb. In der Kartei steht er als der Einstieg, den man sich leisten kann.

Foto: Rudolf Stricker · Namensnennung
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Ascona C fragen
Wo rostet der Ascona C?
Fast überall: hintere Radläufe, Schweller, Unterboden, und im Motorraum die Stirnwand. Bei Wagen mit zusätzlicher Dämmung sammelt sich Wasser zwischen Matte und Blech und kommt dort nicht mehr weg. Eine Hebebühne gehört zu jeder Besichtigung.
Welcher Motor ist der richtige?
Die Einspritzer 1,6i und 2,0i sind Freiläufer: Reißt der Zahnriemen, treffen Kolben und Ventile nicht aufeinander. Der 1,8i mit 115 PS und der 2,0i mit 130 PS sind die Motoren des GT, der 1,6 S die verbreitete Basis.
Welche technischen Schwachstellen gibt es?
Ölverlust an Motor und Getriebe, undichte Wasserpumpen, undichte Auspuffanlagen, defekte Zündverteiler und gerissene Zahnriemen. Dazu die Handbremse, die sich schlecht einstellen lässt. Alles bekannt, alles bezahlbar, solange das Blech steht.
Taugt der Ascona C als Einstieg?
Ja. Die Form der Achtziger, Teile sind verfügbar, die Preise sind niedrig, und mit 1,7 Millionen gebauten Wagen gibt es Auswahl. Der Rost entscheidet, sonst wenig.













