Was man über den Kadett E wissen muss
- August 1984 bis Juli 1991, das Cabriolet bis Mai 1993: 3.779.286 Stück aus Bochum, Antwerpen und Turin.
- Auto des Jahres 1985, mit einem cw-Wert von 0,30, wo der Golf II GTI bei 0,37 lag.
- 54 bis 156 PS, vom 1,2-Liter bis zum GSi 16V, dessen Zylinderkopf mit Cosworth entstand.
- Schrägheck, Stufenheck, Caravan, Cabriolet und Combo: die breiteste Reihe, die ein Kadett je hatte.
Der Kadett E war der Opel, der 1985 die Konkurrenz alt aussehen ließ. Ein cw-Wert von 0,30, wo der Golf II GTI 0,37 hatte, eine Karosserie, die wie aus dem Windkanal kam, und ein Preis, der blieb, wo der Kadett immer war. Das reichte für den Titel Auto des Jahres 1985 und für 3.779.286 Wagen in 7 Jahren.
Warum die Aerodynamik den Wagen bestimmte
Nach zwei Ölkrisen zählte der Verbrauch bei Tempo, und der hängt am Luftwiderstand. Opel zog die Konsequenz: flache Front, glatte Flanken, ein Heck, das die Strömung sauber abreißen lässt. Der Kadett E war einer der ersten Kompaktwagen, bei dem die Form aus der Physik kam und nicht aus dem Zeichenstudio.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,2 | 54 PS | Der Einstieg, 150 km/h |
| 1,3 / 1,4 | 60 bis 75 PS | Die Basis der meisten Kadett |
| 1,6 / 1,8 | 75 bis 115 PS | Die kräftigen Alltagsmotoren |
| 2,0 GSi | 115 bis 130 PS | Der Sportler mit 8 Ventilen |
| 2,0 GSi 16V | 150 bis 156 PS | Cosworth-Kopf, 217 km/h |
| 1,5 / 1,7 D | 54 bis 82 PS | Die Diesel für die Langstrecke |
Was den GSi 16V besonders macht
Ein Zylinderkopf mit 4 Ventilen je Zylinder, entwickelt mit Cosworth, 150 PS aus 2 Litern und 217 km/h in einem Wagen von rund einer Tonne. Er war der schnellste Kadett aller Zeiten und ist heute die Version, um die sich die Szene sammelt.
Die vielen Karosserien
Schrägheck mit 3 und 5 Türen, Stufenheck, Caravan, das Cabriolet von Bertone mit festem Bügel, der Combo als Lieferwagen. Der Kadett E war ein ganzes Programm, und das erklärt die Stückzahl.
Das bleibt vom Opel Kadett E
Er war der letzte Kadett, danach hieß die Klasse Astra. Und er war der Opel, der den Golf einmal wirklich eingeholt hat, mit einer Form, die ihrer Zeit voraus war. Der Bestand ist groß, gute Wagen sind trotzdem selten, weil er lange nur ein billiges Gebrauchtauto war.
Was heute beim Kadett E zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türunterkanten und Heckklappe, beim Cabriolet am Verdeckkasten.
- GSi und 16V: Historie, Unfallfreiheit und Originalität entscheiden über den Preis.
- Das Cabriolet: Verdeck, Dichtungen und der Bügel gehören geprüft.
- Alltag: Ein 1,4 oder 1,6 ohne Rost ist der günstigste Weg in einen Youngtimer, den man täglich fahren kann.
Der Kadett E ist der Opel, der die Achtziger gewonnen hat. In der Kartei steht er als der letzte seines Namens und der erste mit der Form der Zukunft.

Foto: Alexander-93 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Kadett E fragen
GSi 8V oder 16V?
Der GSi mit 2,0 Litern und 115 PS ist der leichte, drehfreudige Alltagssportler. Der 16V mit 150 PS und dem Cosworth-Kopf ist das Sammlerstück, das im Wert vorausgeht. Beide verlangen einen Blick auf die Historie: Wagen ohne Tuning und Unfall sind selten.
Wo rostet der Kadett E?
An Radläufen, Schwellern, Türunterkanten, den Heckklappen und beim Cabriolet am Verdeckkasten. Die Wagen sind besser geschützt als der D, aber 30 Jahre sind 30 Jahre.
Was ist mit dem Cabriolet?
Bertone baute es in Turin, mit festem Überrollbügel, bis 1993. Es ist das seltenste Karosseriemodell der Reihe und in gutem Zustand mit dichtem Verdeck das gesuchteste unter den zivilen Kadett.
Ist der Kadett E ein Klassiker?
Die frühen Wagen sind über 30 Jahre alt und H-fähig, die späten Youngtimer. Der Bestand ist noch groß, gute Exemplare aber seltener, als die Zahl vermuten lässt, weil der Kadett E lange nur ein billiges Gebrauchtauto war.
















