Was man über den Manta A wissen muss
- 1970 bis Juli 1975 gebaut, 498.553 Stück, als Antwort auf den Ford Capri.
- 60 bis 105 PS aus 1,2 bis 1,9 Litern, bei 865 bis 980 Kilogramm Leergewicht.
- Vier runde Scheinwerfer und eine lange Haube: Der Entwurf kam aus dem Studio von Chuck Jordan und sah italienisch aus.
- Vom GT/E mit Einspritzung entstanden nur 5.248 Stück und er ist heute die gesuchteste Version der Reihe.
Als Ford 1969 den Capri brachte, hatte Opel nichts dagegenzusetzen. Ein Jahr später stand der Manta beim Händler: dasselbe Rezept, andere Handschrift. Lange Haube, kurzes Heck, vier runde Scheinwerfer, und darunter die Technik des Ascona, die man in jeder Werkstatt kannte.
Warum der Manta anders aussieht als alles bei Opel
George Gallion zeichnete ihn unter Chuck Jordan, und der Wagen zeigt es: Die Flanke ist glatt, die Haube lang, der Übergang zum Heck fällt flach ab. Neben dem kantigen Ascona wirkt er italienisch, und sein Luftwiderstand ist niedriger als der der Limousine.
Die Versionen und was sie können
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,2 S | 60 PS | Der Einstieg, leicht und genügsam |
| 1,6 N | 68 PS | Der Vergasermotor für den Alltag |
| 1,6 S | 80 PS | Die verbreitetste Wahl |
| 1,9 S | 90 PS | Der kräftige Vierzylinder, 160 bis 170 km/h |
| 1,9 GT/E | 105 PS | Ab 1974 mit Einspritzung, 5.248 Stück |
Was die Sondermodelle bedeuten
SR mit strafferem Fahrwerk, Berlinetta ab 1972 mit Vinyldach und mehr Ausstattung, dazu Auflagen wie Holiday, Swinger und Black Magic. Sie sind heute mehr wert als die Grundversionen, weil sie sich schwer nachbauen lassen und ihre Ausstattung dokumentiert ist.
Wie sich ein Manta A heute fährt
Wie ein Auto der Siebziger, das leichter ist, als es aussieht: unter einer Tonne, mit direkter Lenkung und einem Motor, der aus dem Drehzahlkeller zieht. 90 PS reichen völlig, weil nichts daran schwer ist.
Das bleibt vom Opel Manta A
Er ist der Wagen, der Opel im Coupé-Segment überhaupt erst Gehör verschaffte, und er ist der Manta, den man meint, wenn man nicht den B meint. 498.553 Wagen entstanden, geblieben sind wenige.
Was heute beim Manta A zählt
- Rost an Endspitzen, Radläufen, Schwellern, Federbeindomen und um die Frontscheibe.
- Der GT/E braucht Papiere: Einspritzung und Ausstattung lassen sich nachrüsten, die Zahl 5.248 nicht.
- Teile: Technik gut, Karosserie und Zierrat schwierig.
- Umbauten: Viele Wagen wurden verbreitert und tiefergelegt. Serienzustand ist heute das Seltene.
Der Manta A ist das Coupé, mit dem Opel gegen den Capri antrat und die eigene Handschrift fand. In der Kartei steht er als der Wagen, der den Namen begründete.

Foto: Haberdoedas · Unsplash License
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Manta A fragen
Was unterscheidet den Manta vom Ascona A?
Die Technik ist dieselbe, die Karosserie nicht. Der Manta ist das Coupé auf der Bodengruppe der Limousine, flacher geschnitten und mit dem besseren Luftwiderstand. Wer den Manta fährt, fährt einen Ascona mit anderer Haltung.
Welche Version soll es sein?
Der 1,9 S mit 90 PS ist die ausgewogene Wahl mit guter Teileversorgung. Der GT/E mit 105 PS und Einspritzung ist die Sammlerversion, von der nur 5.248 Wagen entstanden. Die kleinen Motoren sind ehrlich, aber im heutigen Verkehr knapp.
Wo rostet der Manta A?
An den Endspitzen, den Radläufen, den Schwellern, den Federbeindomen, um die Frontscheibe und im Kofferraumboden. Ein Manta ohne Rost ist ein Manta, den jemand gemacht hat, und das steht im Preis.
Ist der Manta A ein Fall für die Nachwelt oder für die Straße?
Für beides. Die Technik ist einfach genug für die eigene Garage, Teile für Motor und Fahrwerk gibt es, und die Wagen sind schnell genug für den Alltag von heute. Der GT/E steht eher in der Sammlung.













