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Monza, Titelbild

Monza

1978–1986 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Calreyn88, skaliert

Bauzeit
1978–1986
Herkunft
Deutschland
Leistung
115–180 PS
Hubraum
2.969 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
8,5 s
Höchstgeschwindigkeit
215 km/h

Was man über den Monza wissen muss

  • Februar 1978 bis Juni 1986, als A1 bis Oktober 1982 und als A2 danach, mit den Motoren des Senator.
  • 115 bis 180 PS aus Vier- und Sechszylindern von 2,0 bis 3,0 Litern.
  • Der GSE von 1983 brachte den 3,0-Liter-Einspritzer, Recaro-Sitze und als erster Opel digitale Instrumente von VDO.
  • 144 Wagen baute Keinath zum Cabriolet um, 22 davon wurden zur Grundlage des Bitter SC Cabriolet.

Der Monza ist der Senator, den man am Wochenende fährt: dieselbe Technik, ein Radstand um 25 Millimeter kürzer, 3 Türen und eine große Heckklappe. Er kam im Februar 1978, ein halbes Jahr nach der Limousine, und blieb bis zum Sommer 1986 das größte Coupé aus Rüsselsheim.

Warum das Digitalcockpit ein Ereignis war

1983 brachte Opel den GSE: 3,0-Liter-Einspritzer mit 180 PS, Recaro-Sitze, und im Armaturenbrett Instrumente von VDO, die Geschwindigkeit und Drehzahl als Balken und Ziffern zeigten. Kein Opel davor hatte das, und es machte den GSE zum Auto, das die Szene heute zuerst nennt.

Die Reihe im Überblick

VersionLeistungAnmerkung
2.0 E115 PSAb 1982, der Vierzylinder als Einstieg
2.5 E136 PSSechszylinder, ausgewogen
2.8 S140 PSVergaser, die frühen Jahre des A1
3.0 E180 PSEinspritzung, ab 1983 als GSE mit Digitalinstrumenten

Was den Monza vom Senator unterscheidet

Die B-Säule, breit und schräg wie ein Bügel, die große Klappe und der kürzere Radstand. Hinten sitzt man wie im Senator, nur schräger im Dach. Wer die Limousine mag, aber ein Auto mit Auftritt sucht, ist hier richtig.

Die Cabriolets

Keinath baute 144 Monza zu Cabriolets um, 22 davon gingen als Grundlage an Bitter für das SC Cabriolet. Sie sind heute die seltensten Monza und ein Fall für Sammler, die Papiere lesen können.

Das bleibt vom Opel Monza

Er war das größte Coupé, das Opel je gebaut hat, und er ist der Youngtimer, an dem sich die Rüsselsheimer Szene misst. Gute A2, vor allem als GSE und mit originalen Details, sind gesucht, rostige sind Arbeit ohne Ende.

Was heute beim Monza zählt

  • Federbeindome: weich ausgelegt, im Alter brüchig. Vor allem anderen prüfen.
  • Rost an Schwellern, Endspitzen, Radläufen, Türunterkanten und hinter den Scheinwerfern.
  • Heckklappe: Die Gasdruckdämpfer sind fast immer fällig.
  • Innenraum: Rissige Armaturenbretter, für die kaum noch Ersatz zu finden ist. Beim GSE das Digitalcockpit durchschalten.

Der Monza ist der Senator mit Auftritt. In der Kartei steht er als das große Coupé aus Rüsselsheim, das die Szene nie losgelassen hat.

Opel Monza: Das Coupé mit dem digitalen Cockpit (1978–1986), Bild zum Zitat
In einem SatzFebruar 1978 bis Juni 1986, als A1 bis Oktober 1982 und als A2 danach, mit den Motoren des Senator.

Foto: Alexander-93 · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: Opel Monza
  2. Auto Zeitung: Opel Monza 2.8 S, Kaufberatung

Was Käufer vor dem ersten Monza fragen

A1 oder A2, und warum der GSE?

Der A1 bis 1982 trägt die runden Doppelscheinwerfer, der A2 die flache Front des Facelifts. Gesucht sind die späten Baujahre, und darunter der GSE mit 180 PS, Recaro-Sitzen und dem digitalen Cockpit. Classic Data führte den Monza A1 3.0 E im Januar 2018 mit 11.000 Euro in Zustand 2, der GSE liegt darüber.

Wo rostet der Monza?

An den Federbeindomen, den Schwellern, den Endspitzen, den Radläufen, den Türunterkanten und hinter den Scheinwerfern. Die vorderen Dome sind konstruktiv weich und brechen im Alter. Gasdruckdämpfer der großen Heckklappe sind fast immer müde.

Was verlangt der Sechszylinder?

Keilriemen, Dichtungen an Zylinderkopf und Krümmer und die Wasserpumpe sind die Stellen, an denen er Geld kostet. Bei regelmäßiger Wartung hält er lange. Wagen mit Tuning aus den Achtzigern sind die Ausnahme davon.

Was heißt Überrollbügel-Säule?

Die B-Säule des Monza ist breit und schräg gezeichnet, wie ein Bügel, der das Dach hält. Das gab dem Coupé sein Gesicht und der großen Heckklappe ihre Öffnung. In England lief derselbe Wagen als Vauxhall Royale Coupé.

Was ein Monza kostet, und was er neben anderen kann

13.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

Wohin die Preise für einen Monza gehenDer Schnitt der Angebote von September 2025 bis Januar 2026, aufwärts.
Schnitt heute
10.527 €
30 Tage
offen
90 Tage
offen
Ein Jahr
offen

Angebotspreise, keine Zustandsbewertung. Die Quelle führt die Reihe als „Opel Monza". pkw.de Preistrends, Stand Januar 2026.

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Monza

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Monza

Monza und Kadett A in den Zahlen des Katalogs
MerkmalMonzaKadett A
Bauzeit1978–19861962–1965
Leistung115 bis 180 PS40 bis 48 PS
Hubraum2.969 cm³993 cm³
Zylinder64
0–100 km/h8,5 s19,0 s
Leergewicht1.335 kg670 kg
Höchstgeschwindigkeit215 km/h135 km/h
Stückzahlsteht offen649.512
Wert in Note 213.000 €steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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