Was man über den Monza wissen muss
- Februar 1978 bis Juni 1986, als A1 bis Oktober 1982 und als A2 danach, mit den Motoren des Senator.
- 115 bis 180 PS aus Vier- und Sechszylindern von 2,0 bis 3,0 Litern.
- Der GSE von 1983 brachte den 3,0-Liter-Einspritzer, Recaro-Sitze und als erster Opel digitale Instrumente von VDO.
- 144 Wagen baute Keinath zum Cabriolet um, 22 davon wurden zur Grundlage des Bitter SC Cabriolet.
Der Monza ist der Senator, den man am Wochenende fährt: dieselbe Technik, ein Radstand um 25 Millimeter kürzer, 3 Türen und eine große Heckklappe. Er kam im Februar 1978, ein halbes Jahr nach der Limousine, und blieb bis zum Sommer 1986 das größte Coupé aus Rüsselsheim.
Warum das Digitalcockpit ein Ereignis war
1983 brachte Opel den GSE: 3,0-Liter-Einspritzer mit 180 PS, Recaro-Sitze, und im Armaturenbrett Instrumente von VDO, die Geschwindigkeit und Drehzahl als Balken und Ziffern zeigten. Kein Opel davor hatte das, und es machte den GSE zum Auto, das die Szene heute zuerst nennt.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 2.0 E | 115 PS | Ab 1982, der Vierzylinder als Einstieg |
| 2.5 E | 136 PS | Sechszylinder, ausgewogen |
| 2.8 S | 140 PS | Vergaser, die frühen Jahre des A1 |
| 3.0 E | 180 PS | Einspritzung, ab 1983 als GSE mit Digitalinstrumenten |
Was den Monza vom Senator unterscheidet
Die B-Säule, breit und schräg wie ein Bügel, die große Klappe und der kürzere Radstand. Hinten sitzt man wie im Senator, nur schräger im Dach. Wer die Limousine mag, aber ein Auto mit Auftritt sucht, ist hier richtig.
Die Cabriolets
Keinath baute 144 Monza zu Cabriolets um, 22 davon gingen als Grundlage an Bitter für das SC Cabriolet. Sie sind heute die seltensten Monza und ein Fall für Sammler, die Papiere lesen können.
Das bleibt vom Opel Monza
Er war das größte Coupé, das Opel je gebaut hat, und er ist der Youngtimer, an dem sich die Rüsselsheimer Szene misst. Gute A2, vor allem als GSE und mit originalen Details, sind gesucht, rostige sind Arbeit ohne Ende.
Was heute beim Monza zählt
- Federbeindome: weich ausgelegt, im Alter brüchig. Vor allem anderen prüfen.
- Rost an Schwellern, Endspitzen, Radläufen, Türunterkanten und hinter den Scheinwerfern.
- Heckklappe: Die Gasdruckdämpfer sind fast immer fällig.
- Innenraum: Rissige Armaturenbretter, für die kaum noch Ersatz zu finden ist. Beim GSE das Digitalcockpit durchschalten.
Der Monza ist der Senator mit Auftritt. In der Kartei steht er als das große Coupé aus Rüsselsheim, das die Szene nie losgelassen hat.

Foto: Alexander-93 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Monza fragen
A1 oder A2, und warum der GSE?
Der A1 bis 1982 trägt die runden Doppelscheinwerfer, der A2 die flache Front des Facelifts. Gesucht sind die späten Baujahre, und darunter der GSE mit 180 PS, Recaro-Sitzen und dem digitalen Cockpit. Classic Data führte den Monza A1 3.0 E im Januar 2018 mit 11.000 Euro in Zustand 2, der GSE liegt darüber.
Wo rostet der Monza?
An den Federbeindomen, den Schwellern, den Endspitzen, den Radläufen, den Türunterkanten und hinter den Scheinwerfern. Die vorderen Dome sind konstruktiv weich und brechen im Alter. Gasdruckdämpfer der großen Heckklappe sind fast immer müde.
Was verlangt der Sechszylinder?
Keilriemen, Dichtungen an Zylinderkopf und Krümmer und die Wasserpumpe sind die Stellen, an denen er Geld kostet. Bei regelmäßiger Wartung hält er lange. Wagen mit Tuning aus den Achtzigern sind die Ausnahme davon.
Was heißt Überrollbügel-Säule?
Die B-Säule des Monza ist breit und schräg gezeichnet, wie ein Bügel, der das Dach hält. Das gab dem Coupé sein Gesicht und der großen Heckklappe ihre Öffnung. In England lief derselbe Wagen als Vauxhall Royale Coupé.












