Was man über den Omega A wissen muss
- August 1986 bis August 1993, als Limousine und Caravan, der Nachfolger des Rekord.
- Auto des Jahres 1987, mit einem cw-Wert von 0,28, dem besten seiner Klasse.
- 82 bis 204 PS: Vierzylinder ab 1,8 Litern, Sechszylinder bis zum 3000 24V mit Dual Ram, Diesel mit 73 bis 100 PS.
- Der Lotus Omega mit 3,6 Litern, zwei Turboladern und 377 PS lief 240 km/h und entstand 1.100 Mal zwischen 1990 und 1992.
Der Omega A löste 1986 den Rekord ab und war von der ersten Zeile an ein anderes Auto: cw-Wert 0,28, ein Wert, den sonst niemand in der Klasse hatte, Hinterradantrieb, Einzelradaufhängung, und ein Motorenprogramm vom 1,8-Liter bis zu einem Sechszylinder mit 24 Ventilen. Ein Jahr später war er Auto des Jahres.
Warum der Lotus Omega Geschichte schrieb
1990 bauten Lotus und Opel eine Limousine mit 3,6 Litern, zwei Turboladern und 377 PS, die 240 km/h lief und in 7,6 Sekunden auf 100 war. 1.100 Wagen entstanden bis 1992, und in England fragte das Parlament, ob ein solches Auto überhaupt verkauft werden dürfe. Er ist die schnellste Limousine, die Opel je gebaut hat, und heute ein Sammlerstück mit eigenem Markt.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,8 | 82 bis 115 PS | Der Einstieg mit Vierzylinder |
| 2,0i | 115 bis 122 PS | Die Basis der meisten Omega |
| 2,6i | 150 PS | Ab 1990, der leise Sechszylinder |
| 3000 | 156 bis 177 PS | Der Sportler, nur als Limousine |
| 3000 24V | 204 PS | Zwei Nockenwellen, Dual Ram, der Höhepunkt der Reihe |
| 2,3 D / TD | 73 bis 100 PS | Die Diesel für die Langstrecke |
| Lotus | 377 PS | 1990 bis 1992, 1.100 Stück, 240 km/h |
Was das Facelift 1990 brachte
Schwerere Stoßfänger mit Chromleisten, dunkle Rückleuchten, den 2,6i und den 24V. Der Omega wurde erwachsener und teurer im Auftritt, und die späten Wagen gelten als die besseren.
Wie sich ein Omega A heute fährt
Wie eine große Limousine mit Hinterradantrieb: ausgewogen, leise bei Tempo, mit einem Fahrwerk, das mehr kann als die meisten Motoren verlangen. Der Caravan trägt, was eine Familie hat, und fährt sich wie die Limousine.
Das bleibt vom Opel Omega A
Er war der Opel, der 1987 die Klasse anführte, und er trägt mit dem Lotus das schnellste Kapitel der Markengeschichte. Gute Wagen sind selten geworden, weil Rost und Gebrauchtwagenjahre die meisten holten, und ein sauberer 24V ist heute die vernünftige Alternative zum teuren Lotus.
Was heute beim Omega A zählt
- Längsträger im Motorraum: Sie rosten auf ganzer Länge durch, zuerst dorthin schauen.
- Rost an Türunterkanten, unter den Fensterschachtleisten, an Radläufen, Kotflügeln und der Heckklappe des Caravan.
- Steuerkette bei den Sechszylindern: Rasseln heißt stehen lassen.
- Ölwanne, Wärmetauscher, Motorlager: undicht, selten, schwer zu bekommen.
Der Omega A ist der Opel, der mit 0,28 die Klasse anführte und mit 377 PS die Straße. In der Kartei steht er als der große Opel der Wende.

Foto: Rudolf Stricker · Namensnennung
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Omega A fragen
Welcher Omega ist der richtige?
Der 2,0i mit 115 PS ist der ehrliche Alltagswagen, der 2,6i nach dem Facelift der leise Sechszylinder. Der Omega 3000 mit 156 und ab 1988 177 PS ist der Sportler, der 3000 24V mit 204 PS sein Höhepunkt. Der Lotus ist eine Klasse für sich, mit Preisen, die nichts mehr mit dem Rest der Reihe zu tun haben.
Wo rostet der Omega A?
An den vorderen Längsträgern im Motorraum, die auf ganzer Länge durchrosten können, an Türunterkanten, unter den Fensterschachtleisten, an Radläufen und Kotflügeln, beim Caravan an der Heckklappe um den Wischer.
Was verlangen die Sechszylinder?
Ein Blick auf die Steuerkette: Rasselt sie im Steuergehäusedeckel, lässt man den Wagen stehen. Ölwannen sind bei den Sechszylindern oft undicht, gute Wärmetauscher und Motorlager sind schwer zu bekommen.
Was kostet ein guter Omega A?
Wenig, außer beim Lotus. Gut erhaltene 24V wurden mit 1.500 bis 2.000 Euro gehandelt, für eine Youngtimer-Versicherung verlangen manche Versicherer ein Gutachten mit mindestens 4.000 Euro und Zustand 2 oder besser.













