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Rekord D, Titelbild

Rekord D

1972–1977 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY 2.0, Joost J. Bakker from IJmuiden, skaliert

Bauzeit
1972–1977
Herkunft
Deutschland
Leistung
60–100 PS
Hubraum
1.979 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
13,0 s
Höchstgeschwindigkeit
170 km/h
Gebaut
1.128.196

Was man über den Rekord D wissen muss

  • Januar 1972 bis Juli 1977, 1.128.196 Stück, als Limousine mit 2 und 4 Türen, Caravan, Coupé und Kastenwagen.
  • 60 bis 100 PS aus 1,7 bis 2,0 Litern, der 2000 S mit 165 bis 170 km/h und 13 bis 14 Sekunden auf 100.
  • Der 2100 D ab Juli 1972 war der erste Diesel in einem Opel-Pkw: 2,1 Liter, 60 PS, erkennbar am Buckel auf der Haube.
  • Der Commodore B ab März 1972 war der Rekord D mit Sechszylinder.

Der Rekord D kam im Januar 1972 und brachte im Juli desselben Jahres etwas, das es bei Opel noch nie gegeben hatte: einen Diesel im Pkw. Der 2100 D war langsam und laut, trug einen Buckel auf der Haube und machte aus dem Rekord das Taxi der Siebziger. Daneben liefen die Benziner, das Coupé, der Caravan und der Commodore mit Sechszylinder.

Warum der Diesel wichtig war

Weil Mercedes den Markt bis dahin allein hatte. Opel entwickelte den 2,1-Liter mit obenliegender Nockenwelle und 60 PS und stellte ihn in den Rekord, mit einer Haube, die wegen der Bauhöhe einen Buckel bekam. Der Wagen war die Antwort auf die Ölkrise, bevor sie kam.

Die Reihe im Überblick

VersionLeistungAnmerkung
170060 bis 66 PSDer Einstieg mit Vergaser
1700 S83 PSHöher verdichtet
1900 S90 bis 97 PSDie verbreitete Wahl
2000 S100 PSAb 1975, 165 bis 170 km/h
2100 D60 PSDer erste Opel-Diesel, ab Juli 1972

Die Formen

Limousine mit 2 und 4 Türen, Caravan mit 3 und 5, Kastenwagen, und das Coupé mit der langen Haube und dem fließenden Heck, das heute die Sammler suchen.

Wie sich ein Rekord D heute fährt

Gelassen, mit Hinterradantrieb, weicher Federung und einem Vierzylinder, der aus dem Leerlauf zieht. Die Karosserie ist übersichtlich, die Sitze breit, und auf der Landstraße ist er der Reisewagen, als der er gebaut wurde.

Das bleibt vom Opel Rekord D

Er hat den Diesel nach Rüsselsheim gebracht und mit 1.128.196 Wagen die Mittelklasse der frühen Siebziger geprägt. Erhalten sind wenige, weil der Rost die meisten holte, und ein Coupé mit Papieren ist ein Sammlerstück.

Was heute beim Rekord D zählt

  • Rost an Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Domen, Wagenheberaufnahmen und im Boden.
  • Motor: robust, Nockenwellenkette und Vergaser prüfen.
  • Diesel: selten, Einspritzpumpe und Kaltstart.
  • Coupé: Papiere und Originalität entscheiden.

Der Rekord D ist der Opel, der den Diesel brachte. In der Kartei steht er als die Mittelklasse, die die Ölkrise vorwegnahm.

Opel Rekord D: Der erste Opel mit Diesel (1972–1977), Bild zum Zitat
In einem SatzJanuar 1972 bis Juli 1977, 1.128.196 Stück, als Limousine mit 2 und 4 Türen, Caravan, Coupé und Kastenwagen.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: Opel Rekord D
  2. auto motor und sport: Opel Rekord D in der Kaufberatung, ein zuverlässiger Roster

Was Käufer vor dem ersten Rekord D fragen

Welcher Motor?

Der 1900 S mit 97 PS und der 2000 S mit 100 PS sind die kräftigen Vierzylinder mit Nockenwelle im Kopf, der 1700 der ehrliche Einstieg. Der Diesel mit 60 PS ist das Stück Geschichte, langsam und laut, und heute selten.

Wo rostet der Rekord D?

An Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Federbeindomen, Wagenheberaufnahmen und im Boden. Wie jeder Opel der Siebziger, und wie der Rekord E danach. Die Substanz entscheidet.

Was ist mit dem Coupé?

Die zweitürige Fließhecklinie mit der langen Haube ist die seltene Form und die, die Sammler suchen. Sie ist heute deutlich mehr wert als die Limousine, und ein originales Coupé mit Papieren ist schwer zu finden.

Rekord D oder Commodore B?

Dasselbe Auto mit Vierzylinder oder Sechszylinder. Der Commodore mit 2,5 und 2,8 Litern ist der schnellere und teurere, der Rekord der ehrliche. Wer den Sechszylinder will, sucht den Commodore, wer die Form, ist beim Rekord richtig.

Den Rekord D gab es als Limousine, Kombi und Coupé

Aus dem Magazin

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Was ein Rekord D kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Rekord D

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Rekord D

Rekord D und Kadett A in den Zahlen des Katalogs
MerkmalRekord DKadett A
Bauzeit1972–19771962–1965
Leistung60 bis 100 PS40 bis 48 PS
Hubraum1.979 cm³993 cm³
Zylinder44
0–100 km/h13,0 s19,0 s
Leergewicht1.065 kg670 kg
Höchstgeschwindigkeit170 km/h135 km/h
Stückzahl1.128.196649.512
In der Karteinoch keinsnoch keins
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