Was man über den Rekord D wissen muss
- Januar 1972 bis Juli 1977, 1.128.196 Stück, als Limousine mit 2 und 4 Türen, Caravan, Coupé und Kastenwagen.
- 60 bis 100 PS aus 1,7 bis 2,0 Litern, der 2000 S mit 165 bis 170 km/h und 13 bis 14 Sekunden auf 100.
- Der 2100 D ab Juli 1972 war der erste Diesel in einem Opel-Pkw: 2,1 Liter, 60 PS, erkennbar am Buckel auf der Haube.
- Der Commodore B ab März 1972 war der Rekord D mit Sechszylinder.
Der Rekord D kam im Januar 1972 und brachte im Juli desselben Jahres etwas, das es bei Opel noch nie gegeben hatte: einen Diesel im Pkw. Der 2100 D war langsam und laut, trug einen Buckel auf der Haube und machte aus dem Rekord das Taxi der Siebziger. Daneben liefen die Benziner, das Coupé, der Caravan und der Commodore mit Sechszylinder.
Warum der Diesel wichtig war
Weil Mercedes den Markt bis dahin allein hatte. Opel entwickelte den 2,1-Liter mit obenliegender Nockenwelle und 60 PS und stellte ihn in den Rekord, mit einer Haube, die wegen der Bauhöhe einen Buckel bekam. Der Wagen war die Antwort auf die Ölkrise, bevor sie kam.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1700 | 60 bis 66 PS | Der Einstieg mit Vergaser |
| 1700 S | 83 PS | Höher verdichtet |
| 1900 S | 90 bis 97 PS | Die verbreitete Wahl |
| 2000 S | 100 PS | Ab 1975, 165 bis 170 km/h |
| 2100 D | 60 PS | Der erste Opel-Diesel, ab Juli 1972 |
Die Formen
Limousine mit 2 und 4 Türen, Caravan mit 3 und 5, Kastenwagen, und das Coupé mit der langen Haube und dem fließenden Heck, das heute die Sammler suchen.
Wie sich ein Rekord D heute fährt
Gelassen, mit Hinterradantrieb, weicher Federung und einem Vierzylinder, der aus dem Leerlauf zieht. Die Karosserie ist übersichtlich, die Sitze breit, und auf der Landstraße ist er der Reisewagen, als der er gebaut wurde.
Das bleibt vom Opel Rekord D
Er hat den Diesel nach Rüsselsheim gebracht und mit 1.128.196 Wagen die Mittelklasse der frühen Siebziger geprägt. Erhalten sind wenige, weil der Rost die meisten holte, und ein Coupé mit Papieren ist ein Sammlerstück.
Was heute beim Rekord D zählt
- Rost an Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Domen, Wagenheberaufnahmen und im Boden.
- Motor: robust, Nockenwellenkette und Vergaser prüfen.
- Diesel: selten, Einspritzpumpe und Kaltstart.
- Coupé: Papiere und Originalität entscheiden.
Der Rekord D ist der Opel, der den Diesel brachte. In der Kartei steht er als die Mittelklasse, die die Ölkrise vorwegnahm.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Rekord D fragen
Welcher Motor?
Der 1900 S mit 97 PS und der 2000 S mit 100 PS sind die kräftigen Vierzylinder mit Nockenwelle im Kopf, der 1700 der ehrliche Einstieg. Der Diesel mit 60 PS ist das Stück Geschichte, langsam und laut, und heute selten.
Wo rostet der Rekord D?
An Schwellern, Radläufen, Endspitzen, Federbeindomen, Wagenheberaufnahmen und im Boden. Wie jeder Opel der Siebziger, und wie der Rekord E danach. Die Substanz entscheidet.
Was ist mit dem Coupé?
Die zweitürige Fließhecklinie mit der langen Haube ist die seltene Form und die, die Sammler suchen. Sie ist heute deutlich mehr wert als die Limousine, und ein originales Coupé mit Papieren ist schwer zu finden.
Rekord D oder Commodore B?
Dasselbe Auto mit Vierzylinder oder Sechszylinder. Der Commodore mit 2,5 und 2,8 Litern ist der schnellere und teurere, der Rekord der ehrliche. Wer den Sechszylinder will, sucht den Commodore, wer die Form, ist beim Rekord richtig.
















