Was man über den Rekord E wissen muss
- August 1977 bis Juni 1986: 967.064 Wagen als E1, 487.193 als E2 nach dem Facelift von 1982.
- 60 bis 115 PS aus 1,7 bis 2,2 Litern, dazu Diesel mit 2,1 und 2,3 Litern, ab 1984 mit Turbolader und 86 PS.
- Das Facelift 1982 senkte den cw-Wert von 0,447 auf 0,36, mit Trapezscheinwerfern und neuem Innenraum.
- Der Caravan war von Anfang an dabei, mit 3 und 5 Türen, und ist heute seltener als die Limousine.
Der Rekord E war das Auto, in dem die Bundesrepublik zum Vertreterbesuch fuhr. Er kam im August 1977 als große Limousine mit Hinterradantrieb und blieb 9 Jahre, in zwei Gesichtern: rund und klassisch bis 1982, kantig und windschnittig danach. Zusammen 1,45 Millionen Wagen.
Warum das Facelift 1982 ein neues Auto brachte
Der E1 hatte einen cw-Wert von 0,447, ein ehrlicher Wert für die Siebziger. Der E2 kam mit 0,36, mit Trapezscheinwerfern, glatteren Flanken und einem Innenraum, der aus dem Senator herüberkam. Bei Tempo 130 merkt man den Unterschied im Verbrauch und im Geräusch, und genau dafür war der Umbau gedacht.
Die Motoren und wozu sie taugen
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,7 N | 60 PS | Der Einstieg, für Behörden und Sparer |
| 2,0 N / S | 90 bis 100 PS | Der Motor der meisten Rekord, ausgewogen |
| 2,2 E | 115 PS | Einspritzung, die schnellste Version, 176 km/h |
| 2,3 D | 65 PS | Der Diesel für die Langstrecke |
| 2,3 TD | 86 PS | Ab 1984 mit Turbolader, der bessere Diesel |
Was den Caravan ausmacht
Mit 3 oder 5 Türen und einer Ladefläche, die einen Umzug erlaubt, war der Caravan der Kombi der Handwerker und Familien. Weil er als solcher verbraucht wurde, ist er heute seltener als die Limousine und in gutem Zustand die interessantere Wahl.
Wie sich ein Rekord E heute fährt
Leise und mit Übersicht. Der Hinterradantrieb macht ihn berechenbar, die Federung nimmt der Landstraße die Kanten, und der Vierzylinder zieht ohne Aufhebens. Wer eine Limousine für lange Strecken sucht, ohne Elektronik und ohne Geldanlage, findet hier eine.
Das bleibt vom Opel Rekord E
Er war der letzte Rekord, danach hieß die Klasse Omega. In Youngtimerkreisen steht er im Schatten von Kadett und Manta, und genau das macht ihn zu einem der günstigsten Wege in eine große Limousine der Achtziger.
Was heute beim Rekord E zählt
- Rost an Kotflügeln, Schwellern, Längsträgern, Federbeindomen, Wagenheberaufnahmen und A-Säule.
- Fahrwerk: Buchsen und Stoßdämpfer verschleißen, die Hinterachse verlangt Pflege.
- Bremsen bei Wagen mit langer Standzeit: schwergängig oder undicht.
- Motor und Getriebe halten, solange Öl und Wartung stimmen.
Der Rekord E ist die Limousine, die niemand vermisst hat, bis sie verschwunden war. In der Kartei steht er als der letzte Opel dieses Namens.

Foto: Alexander-93 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Rekord E fragen
E1 oder E2?
Der E1 bis 1982 trägt die runden Scheinwerfer und das Gesicht der Siebziger, der E2 danach die Trapezleuchten und die bessere Aerodynamik. Fahrerisch liegen sie nah beieinander, der E2 ist leiser bei Tempo. Wer die Form sucht, nimmt den E1, wer fahren will, den E2.
Wo rostet der Rekord E?
An Kotflügeln, Schwellern, Längsträgern, Federbeindomen, den Wagenheberaufnahmen und der A-Säule. Die frühen Wagen sind anfälliger. Wer einen ansieht, hebt die Fußmatten und schaut unter den Teppich im Fußraum.
Was kostet ein guter Rekord E?
Wenig, gemessen an der Substanz. Die Reihe steht in Youngtimerkreisen im Schatten des Kadett und des Manta, gute Wagen werden für vierstellige Beträge gehandelt. Dafür bekommt man eine Limousine, die 10 Liter braucht und mit Motor und Getriebe lange durchhält.
Benziner oder Diesel?
Der 2,0 S mit 100 PS ist der ausgewogene Benziner, der 2,2 E mit 115 PS der schnellste. Der Diesel mit 2,3 Litern ist träge und unverwüstlich, der Turbodiesel ab 1984 macht ihn alltagstauglich. Für die Sammlung zählt der Benziner, für die Strecke der Turbodiesel.














