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Rekord E, Titelbild

Rekord E

1977–1986 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Alexander-93, skaliert

Bauzeit
1977–1986
Herkunft
Deutschland
Leistung
60–115 PS
Hubraum
2.197 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
12,0 s
Höchstgeschwindigkeit
176 km/h
Gebaut
1.454.257

Was man über den Rekord E wissen muss

  • August 1977 bis Juni 1986: 967.064 Wagen als E1, 487.193 als E2 nach dem Facelift von 1982.
  • 60 bis 115 PS aus 1,7 bis 2,2 Litern, dazu Diesel mit 2,1 und 2,3 Litern, ab 1984 mit Turbolader und 86 PS.
  • Das Facelift 1982 senkte den cw-Wert von 0,447 auf 0,36, mit Trapezscheinwerfern und neuem Innenraum.
  • Der Caravan war von Anfang an dabei, mit 3 und 5 Türen, und ist heute seltener als die Limousine.

Der Rekord E war das Auto, in dem die Bundesrepublik zum Vertreterbesuch fuhr. Er kam im August 1977 als große Limousine mit Hinterradantrieb und blieb 9 Jahre, in zwei Gesichtern: rund und klassisch bis 1982, kantig und windschnittig danach. Zusammen 1,45 Millionen Wagen.

Warum das Facelift 1982 ein neues Auto brachte

Der E1 hatte einen cw-Wert von 0,447, ein ehrlicher Wert für die Siebziger. Der E2 kam mit 0,36, mit Trapezscheinwerfern, glatteren Flanken und einem Innenraum, der aus dem Senator herüberkam. Bei Tempo 130 merkt man den Unterschied im Verbrauch und im Geräusch, und genau dafür war der Umbau gedacht.

Die Motoren und wozu sie taugen

VersionLeistungAnmerkung
1,7 N60 PSDer Einstieg, für Behörden und Sparer
2,0 N / S90 bis 100 PSDer Motor der meisten Rekord, ausgewogen
2,2 E115 PSEinspritzung, die schnellste Version, 176 km/h
2,3 D65 PSDer Diesel für die Langstrecke
2,3 TD86 PSAb 1984 mit Turbolader, der bessere Diesel

Was den Caravan ausmacht

Mit 3 oder 5 Türen und einer Ladefläche, die einen Umzug erlaubt, war der Caravan der Kombi der Handwerker und Familien. Weil er als solcher verbraucht wurde, ist er heute seltener als die Limousine und in gutem Zustand die interessantere Wahl.

Wie sich ein Rekord E heute fährt

Leise und mit Übersicht. Der Hinterradantrieb macht ihn berechenbar, die Federung nimmt der Landstraße die Kanten, und der Vierzylinder zieht ohne Aufhebens. Wer eine Limousine für lange Strecken sucht, ohne Elektronik und ohne Geldanlage, findet hier eine.

Das bleibt vom Opel Rekord E

Er war der letzte Rekord, danach hieß die Klasse Omega. In Youngtimerkreisen steht er im Schatten von Kadett und Manta, und genau das macht ihn zu einem der günstigsten Wege in eine große Limousine der Achtziger.

Was heute beim Rekord E zählt

  • Rost an Kotflügeln, Schwellern, Längsträgern, Federbeindomen, Wagenheberaufnahmen und A-Säule.
  • Fahrwerk: Buchsen und Stoßdämpfer verschleißen, die Hinterachse verlangt Pflege.
  • Bremsen bei Wagen mit langer Standzeit: schwergängig oder undicht.
  • Motor und Getriebe halten, solange Öl und Wartung stimmen.

Der Rekord E ist die Limousine, die niemand vermisst hat, bis sie verschwunden war. In der Kartei steht er als der letzte Opel dieses Namens.

Opel Rekord E: Die Mittelklasse, die 1,45 Millionen Mal lief (1977–1986), Bild zum Zitat
In einem SatzAugust 1977 bis Juni 1986: 967.064 Wagen als E1, 487.193 als E2 nach dem Facelift von 1982.

Foto: Alexander-93 · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: Opel Rekord E
  2. My Next Classic: Opel Rekord Oldtimer, Liebling des Mittelstandes

Was Käufer vor dem ersten Rekord E fragen

E1 oder E2?

Der E1 bis 1982 trägt die runden Scheinwerfer und das Gesicht der Siebziger, der E2 danach die Trapezleuchten und die bessere Aerodynamik. Fahrerisch liegen sie nah beieinander, der E2 ist leiser bei Tempo. Wer die Form sucht, nimmt den E1, wer fahren will, den E2.

Wo rostet der Rekord E?

An Kotflügeln, Schwellern, Längsträgern, Federbeindomen, den Wagenheberaufnahmen und der A-Säule. Die frühen Wagen sind anfälliger. Wer einen ansieht, hebt die Fußmatten und schaut unter den Teppich im Fußraum.

Was kostet ein guter Rekord E?

Wenig, gemessen an der Substanz. Die Reihe steht in Youngtimerkreisen im Schatten des Kadett und des Manta, gute Wagen werden für vierstellige Beträge gehandelt. Dafür bekommt man eine Limousine, die 10 Liter braucht und mit Motor und Getriebe lange durchhält.

Benziner oder Diesel?

Der 2,0 S mit 100 PS ist der ausgewogene Benziner, der 2,2 E mit 115 PS der schnellste. Der Diesel mit 2,3 Litern ist träge und unverwüstlich, der Turbodiesel ab 1984 macht ihn alltagstauglich. Für die Sammlung zählt der Benziner, für die Strecke der Turbodiesel.

Den Rekord E gab es als Limousine und Kombi

Was ein Rekord E kostet, und was er neben anderen kann

5.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Rekord E

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Rekord E

Rekord E und Kadett A in den Zahlen des Katalogs
MerkmalRekord EKadett A
Bauzeit1977–19861962–1965
Leistung60 bis 115 PS40 bis 48 PS
Hubraum2.197 cm³993 cm³
Zylinder44
0–100 km/h12,0 s19,0 s
Leergewicht1.145 kg670 kg
Höchstgeschwindigkeit176 km/h135 km/h
Stückzahl1.454.257649.512
Wert in Note 25.000 €steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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