Was man über den Senator B wissen muss
- Mai 1987 bis Mai 1993, 69.951 Stück, auf der Plattform des Omega A mit 2.730 Millimetern Radstand.
- Nur Reihensechszylinder, von 2,5 bis 4,0 Litern, 140 bis 272 PS, kein Coupé mehr.
- Der 3.0i 24V brachte 1989 zwei Nockenwellen, 4 Ventile je Zylinder und das variable Ansaugsystem Dual Ram.
- Der 4.0i 24V von Irmscher lief 255 km/h und sprintete in 6,5 Sekunden auf 100.
Der Senator B war der letzte Opel, der Oberklasse sein wollte. Er kam im Mai 1987 auf der Plattform des Omega A, länger, besser ausgestattet und ausschließlich mit Reihensechszylindern. 6 Jahre und 69.951 Wagen später war Schluss, und der Omega B übernahm die Klasse.
Warum der 24V das Auto der Reihe ist
1989 stellte Opel den 3.0i 24V vor: zwei obenliegende Nockenwellen, 4 Ventile je Zylinder, 204 PS und ein Ansaugsystem namens Dual Ram, das die Länge der Saugrohre je nach Drehzahl umschaltete. Der Motor lief im Omega 3000 und im Senator, und er machte aus der Limousine ein Auto, das 240 km/h fuhr. Irmscher setzte mit dem 4.0i 24V noch einen drauf: 272 PS, 255 km/h.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 2.5i | 140 PS | Der Einstieg, 12 Ventile |
| 2.6i | 150 PS | Ab 1990, mit Dual Ram |
| 3.0i | 156 bis 177 PS | Der Sechszylinder der Mitte |
| 3.0i 24V | 204 PS | Ab 1989, zwei Nockenwellen, 240 km/h |
| 4.0i 24V | 272 PS | Irmscher, 255 km/h, 6,5 Sekunden auf 100 |
Wie sich ein Senator B heute fährt
Wie eine große Limousine der Neunziger: leise, gelassen, mit einem Sechszylinder, der aus dem Leerlauf zieht. Der 24V dreht höher und klingt danach, die 12-Ventiler laufen ruhiger und länger.
Das bleibt vom Opel Senator B
Er war der letzte Senator und der letzte Opel mit dem Anspruch, über der oberen Mittelklasse zu stehen. Gute Wagen sind selten, und ein 24V mit Belegen ist heute die günstigste Oberklasse-Limousine dieser Jahre.
Was heute beim Senator B zählt
- Längsträger im Motorraum und die Roststellen des Omega A.
- 24V: Zylinderkopfdichtung und Kurbelwelle, Beleg oder einrechnen.
- Steuerkette, Ölwanne, Wasserpumpe, Bremsscheiben: die bekannten Posten.
- Wärmetauscher und Motorlager: kaum noch zu bekommen.
Der Senator B ist der letzte Opel, der ganz oben stand. In der Kartei steht er als der Sechszylinder mit 24 Ventilen aus Rüsselsheim.

Foto: Fiver, der Hellseher · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Senator B fragen
12 oder 24 Ventile?
Die 12-Ventiler mit 2,5, 2,6 und 3,0 Litern gelten als die robusteren Motoren. Der 3.0i 24V ist der schnelle und der mit den Themen: gerissene Zylinderkopfdichtungen und knapp bemessene Kurbelwellen. Wer den 24V will, kauft ihn mit Historie und Beleg über den Kopf.
Wo rostet der Senator B?
Wie der Omega A, mit dem er die Bodengruppe teilt: an den vorderen Längsträgern im Motorraum, an Türunterkanten, unter den Fensterschachtleisten, an Radläufen und Kotflügeln.
Was geht sonst kaputt?
Ölverlust, Wasserpumpen und verschlissene Bremsscheiben bei allen Motoren. Dazu die Steuerkette, die im Deckel rasseln kann, und Wärmetauscher, für die es kaum noch Ersatz gibt.
Ist der Senator B ein Klassiker?
Die frühen Wagen sind über 30 Jahre alt und H-fähig. Gute Exemplare sind selten, weil die Reihe klein war und Rost und Alltag die meisten holten. Ein sauberer 24V mit Historie ist heute die Oberklasse aus Rüsselsheim, die man noch bezahlen kann.











