Was man über den W208 wissen muss
- Coupé C208 von Juni 1997 bis Juni 2002, Cabriolet A208 von Juni 1998 bis Mai 2003, zusammen rund 265.000 Stück.
- Das Vier-Augen-Gesicht der E-Klasse auf der Plattform der C-Klasse W202, mit fester B-Säule und umklappbaren Rücksitzen.
- 136 bis 347 PS: CLK 200 und 200 Kompressor, 230 Kompressor, 320 mit V6, 430 mit V8, CLK 55 AMG mit 5,4 Litern.
- Der CLK 55 AMG lief 250 km/h und sprintete in 5,4 Sekunden; der CLK GTR war die Rennversion mit V12.
Im Juni 1997 kam ein Coupé, das aussah wie die E-Klasse und fuhr wie die C-Klasse: der CLK. Das Vier-Augen-Gesicht auf der Plattform des W202, mit fester B-Säule, umklappbaren Rücksitzen und ab 1998 als Cabriolet. Rund 265.000 Käufer nahmen ihn, und der CLK 55 AMG lief in 5,4 Sekunden auf 100.
Warum der CLK die E-Klasse spielte
Weil Mercedes ein Coupé wollte, das nach mehr aussah als sein Preis. Die Technik kam von der C-Klasse, die Form aus einer Studie von 1993 und das Gesicht von der E-Klasse W210. Das Coupé kam 1997, das Cabriolet 1998, das Facelift 1999 mit neuen Motoren, und 2003 löste der W209 beide ab.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| CLK 200 | 136 PS | 208 km/h, 11 Sekunden, 45.890 Stück |
| CLK 200 K | 163–192 PS | Kompressor, 223 bis 233 km/h |
| CLK 230 K | 193–197 PS | Kompressor, 236 km/h, 7,9 Sekunden |
| CLK 320 | 218 PS | V6, 240 km/h, 7,4 Sekunden |
| CLK 430 | 279 PS | V8 ab 1998, 250 km/h, 6,5 Sekunden |
| CLK 55 AMG | 347 PS | 5,4 Liter V8, 250 km/h, 5,4 Sekunden, 1999 bis 2002 |
Wie sich ein CLK W208 heute fährt
Wie eine C-Klasse mit tieferem Sitz und längerer Tür: weich, leise, mit 1.375 bis 1.755 Kilogramm und Motoren, die vom Vierzylinder bis zum V8 alle zum Cruisen taugen. Das Cabriolet ist ein Viersitzer, der offen fährt wie geschlossen.
Das bleibt vom W208
Er war der erste CLK und das Coupé, das die E-Klasse spielte, und der CLK GTR seine Rennlegende. Gute Wagen gibt es noch, weil der CLK ein Zweitwagen war, und ein CLK 320 Cabriolet oder ein 55 AMG ist heute ein Youngtimer mit Wert.
Was heute beim W208 zählt
- Rost an Radläufen, Kofferraumkanten, Türen und Domen.
- Verdeck: Hydraulik, Dichtungen und Heckscheibe des Cabriolets.
- Motoren: Öl, Kompressor-Kupplung, Zündspulen des V6.
- Elektrik: Fensterheber, Zentralverriegelung, Steuergeräte.
Der W208 ist das Coupé, das aussah wie die E-Klasse. In der Kartei steht er als der erste CLK.

Foto: order_242 from Chile · CC BY-SA 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten CLK fragen
Welcher Motor?
Der CLK 320 mit V6 und 218 PS ist der CLK, den man will: 240 km/h, 7,4 Sekunden, leise und langlebig. Der 230 Kompressor mit 193 PS ist der sportliche Vierzylinder, der 430 mit V8 der Bequeme, der 55 AMG das Sammlerstück.
Wo rostet der W208?
An den Radläufen, den Kofferraumkanten, den Türunterkanten, rund um die Nummernschildbeleuchtung und an den Federbeindomen. Wie alle Mercedes der späten Neunziger rostet er mehr als seine Vorgänger.
Coupé oder Cabriolet?
Das Cabriolet hat ein Stoffverdeck mit Hydraulik, die undicht wird, und ist der gesuchte Wagen. Das Coupé ist steifer, günstiger und der Wagen zum Fahren. Beide teilen die Technik.
Was ist mit der Elektrik?
Fensterheber, Zentralverriegelung, Kompressor-Kupplung und Verdeckhydraulik sind die bekannten Posten. Die Motoren halten, wenn das Öl gewechselt wurde.













