Was man über den W463 wissen muss
- 1990 bis 2018, gebaut in Graz bei Steyr-Daimler-Puch, später Magna Steyr, als kurzer und langer Kombi und bis 2013 als Cabriolet.
- Permanenter Allrad und 3 Differenzialsperren waren der Unterschied zum W460, dazu ein Innenraum mit Holz und Leder.
- 126 bis 630 PS bei den Benzinern: 230 GE mit 17,1 Sekunden auf 100, G 500 mit V8, G 55 AMG Kompressor, G 63 AMG Biturbo, G 65 AMG mit V12 und 5,3 Sekunden.
- Bis 2025 entstanden über 600.000 G-Klassen, 2021 allein 41.174 in Graz.
1990 machte Mercedes aus dem Geländewagen einen Luxuswagen: permanenter Allrad, 3 Sperren, Holz und Leder, und die Form von 1979 blieb, wie sie war. Der W463 lief 28 Jahre, vom 230 GE mit 126 PS bis zum G 65 AMG mit 630 PS und V12, und wurde in dieser Zeit vom Nischenwagen zum Statussymbol.
Warum der W463 eine eigene Baureihe war
Weil er innen und unten ein anderes Auto war. Der W460 hatte zuschaltbaren Allrad und Sperren als Extra, der W463 permanenten Allrad mit 3 Sperren in Serie, ein neues Armaturenbrett, ABS und einen Innenraum, der nach S-Klasse aussah. Gebaut wurde er in Graz, wo die G-Klasse seit 1979 mit viel Handarbeit entsteht. 2007, 2008 und 2012 gab es Facelifts, 2012 endete der kurze Kombi, 2013 das Cabriolet.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 230 GE / G 230 | 126 PS | Vierzylinder, 145 km/h, 17,1 Sekunden |
| 300 GE / G 320 | 170–215 PS | Reihensechszylinder, ab 1998 V6, bis 175 km/h |
| G 500 | 297–422 PS | V8, ab 1998, 7,7 Sekunden; ab 2015 Biturbo, 5,9 |
| G 55 AMG | 354–507 PS | V8, ab 2004 mit Kompressor, 210 km/h, 5,5 Sekunden |
| G 63 AMG | 544–571 PS | V8-Biturbo ab 2012, 5,4 Sekunden |
| G 65 AMG | 612–630 PS | V12-Biturbo, 230 km/h, 5,3 Sekunden |
| 250 GD bis G 350 d | 94–245 PS | Diesel, der G 350 d mit 8,8 Sekunden |
Wie sich ein W463 heute fährt
Wie ein Haus mit Starrachsen: aufrecht, mit Lenkung, die Zeit braucht, und einem Fahrwerk, das im Gelände alles kann und auf der Autobahn ab 160 km/h laut wird. Der V8 macht 2.400 bis 2.600 Kilogramm leicht, der Diesel macht sie sparsam, und alle sind Autos, die jeden Tag fahren dürfen.
Das bleibt vom W463
Er war der Wagen, der die G-Klasse vom Militär und der Forstwirtschaft in die Innenstadt brachte, und der längste Lauf einer Form im deutschen Automobilbau. 2018 kam eine neue Generation, die aussah wie die alte. Frühe W463 sind heute Klassiker mit H-Kennzeichen, die AMG eine eigene Welt.
Was heute beim W463 zählt
- Rost an Türen, Radläufen, Scheibenrahmen, Trittbrettern und Rahmen.
- Sperren: Alle drei schalten, Verteilergetriebe und Antriebswellen prüfen.
- Motoren: Kühlung, Öl, beim Diesel Einspritzung; AMG braucht AMG-Werkstätten.
- Herkunft: Viele Wagen kommen aus dem Ausland, Papiere und Historie prüfen.
Der W463 ist die G-Klasse, die ein Luxuswagen wurde. In der Kartei steht er als der Geländewagen aus Graz mit 3 Sperren.

Foto: Julian Herzog · CC BY 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten W463 fragen
Welcher Motor?
Der 300 GE und der G 320 mit Reihensechszylinder sind die klassischen W463, der G 500 mit V8 ab 1998 der Wagen mit 297 PS und 7,7 Sekunden. Der G 300 Turbodiesel ist der zähe Reisewagen, der G 350 CDI der moderne. AMG-Versionen sind eine eigene Preisklasse.
Wo rostet der W463?
An den Türunterkanten, den Radläufen, den Scheibenrahmen, den Trittbrettern und am Rahmen rund um die Aufnahmen der Hinterachse. Die frühen Wagen bis 1998 sind schlechter konserviert als die späten.
Was ist mit den Sperren?
Drei elektropneumatische Sperren, die bei Nichtgebrauch festgehen. Wer kauft, schaltet alle drei im Stand und auf losem Grund durch. Verteilergetriebe und Antriebswellen sind der nächste Blick.
W460 oder W463?
Der W460 ist der Arbeitswagen mit zuschaltbarem Allrad und Blattfedern in der Kabine, der W463 der Luxuswagen mit Holz, Leder und permanentem Allrad. Wer Gelände will, nimmt den einen, wer Autobahn will, den anderen.













