Was man über den Capri II wissen muss
- Januar 1974 bis Dezember 1977, 513.500 verkaufte Wagen, gebaut in Köln.
- Die große Heckklappe war neu: Der Capri wurde zum Coupé, das einen Umzug schafft.
- 54 bis 138 PS aus 1,3 bis 3,0 Litern, mit dem Kölner V6 als Herz der Reihe.
- 140 bis 195 km/h bei 975 bis 1.140 Kilogramm, ein Sportcoupé nach dem Maß der Siebziger.
Der erste Capri war das Coupé für Leute, die einen Mustang wollten und einen Ford bezahlen konnten. Der zweite, ab Januar 1974, war das Coupé für dieselben Leute, wenn sie inzwischen Kinder hatten: dieselbe Idee, eine ruhigere Linie und eine große Heckklappe, durch die ein Kinderwagen passte.
Warum die Heckklappe die Reihe rettete
Die Ölkrise von 1973 hatte Sportcoupés zu Luxus gemacht. Ford antwortete mit einem Capri, der im Alltag mithielt: mehr Glas, mehr Kofferraum, die Klappe bis zum Dach. 513.500 Käufer in 4 Jahren gaben dem recht, und die Klappe blieb bis zum letzten Capri von 1986.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,3 | 54 PS | Der Einstieg, 140 km/h |
| 1,6 | 72 PS | Vierzylinder, die verbreitete Basis |
| 2,0 V6 | 90 PS | Der Kölner V6, ausgewogen |
| 2,3 V6 | 108 PS | Der GT, das Herz der Reihe |
| 3,0 V6 | 138 PS | Das Spitzenmodell, 195 km/h |
Wie sich ein Capri II heute fährt
Wie ein Coupé mit Hinterradantrieb und Blattfedern hinten: berechenbar, mit langer Haube und einem V6, der aus dem Leerlauf zieht. Das Auto ist leicht, die Sicht nach vorn gut, nach hinten dank der Klappe besser als beim I.
Das bleibt vom Ford Capri II
Er ist der Capri der Mitte, ohne den Kultstatus des ersten und ohne die Injection des dritten, und genau deshalb der günstigste Weg in ein Coupé aus Köln. Wer die Form mag, bekommt sie hier zum ehrlichen Preis.
Was heute beim Capri II zählt
- Federbeindome, Schweller, Radläufe, Heckscheibenrahmen und die Seitentaschen im Kofferraum.
- Achsaufnahmen vorn und hinten, sie tragen den Wagen.
- V6: Thermostat- und Wasserpumpengehäuse, Vergaser und Zündung.
- Originalität: Viele Capri wurden verbreitert. Ein serienmäßiger ist die Ausnahme.
Der Capri II ist das Coupé, das erwachsen wurde, ohne alt zu werden. In der Kartei steht er als der Capri, den man noch bezahlen kann.

Foto: Vauxford · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Capri II fragen
Was unterscheidet den II vom I und vom III?
Der II ist der Capri mit der Heckklappe und der ruhigeren Linie ohne die Hüftschwung-Sicke des I. Der III von 1978 ist im Kern derselbe Wagen mit vier Scheinwerfern und einem Facelift. Wer den Capri der mittleren Jahre sucht, ohne den Preis der frühen und ohne die Optik der späten, ist beim II richtig.
Welcher Motor?
Der 2,0-Liter-V6 mit 90 PS ist der ausgewogene Motor, der 2,3 GT mit 108 PS der beliebte, der 3,0-Liter mit 138 PS das Spitzenmodell mit dem Ruf. Die Vierzylinder mit 1,3 und 1,6 Litern sind ehrlich, im heutigen Verkehr aber knapp.
Wo rostet der Capri II?
An den Federbeindomen, den Schwellern, den Radläufen, rund um die Heckscheibe, in den hinteren Seitentaschen des Kofferraums und an den Achsaufnahmen vorn und hinten. Rostschutz war beim Capri keine Priorität, deshalb entscheidet die Substanz.
Was kostet ein Capri II?
Gewöhnliche Capri werden zwischen 10.000 und 25.000 Euro gehandelt, die späten Sondermodelle des III und der 2.8 Injection liegen darüber. Der II steht meist am unteren Ende, weil ihn die Szene weniger sucht als den I und den III.











