Was man über den Granada I wissen muss
- Premiere im März 1972 in Genf, zusammen mit dem Consul als einfacherer Schwester, gebaut bis 1977 in Köln.
- Rund 500.000 Granada entstanden bis 1977, mit dem Consul zusammen 865.509 Wagen.
- Der Granada fuhr ausschließlich mit V6: 2,0 Liter mit 90 PS, 2,3 mit 108, 2,6 mit 125, 3,0 mit 138 und ab 1975 der 2,8 Injection mit 150 PS.
- Limousine, Turnier und Coupé: das zweitürige Fließheck hieß ab 1973 Coupé.
1972 brauchte Ford einen Wagen über dem Taunus, und er sollte anders sein als der 17M und 20M davor: europäisch entwickelt, mit Einzelradaufhängung rundum und einem Sechszylinder für jede Version. Im März stand er in Genf, in zwei Linien, Consul und Granada.
Warum der Granada nur mit V6 fuhr
Weil das die Idee war: Sechs Zylinder für alle, zum Preis der Mittelklasse. Der Kölner V6 gab es mit 2,0, 2,3, 2,6 und 3,0 Litern, ab 1975 als 2,8 Injection mit 150 PS. Der Vierzylinder blieb dem Consul, und als der Name 1975 wegfiel, rutschte der 1,7-Liter als Einstieg unter den Granada.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,7 V4 | 70 bis 75 PS | Ab 1975 der Einstieg, vorher Consul |
| 2,0 V6 | 90 PS | Der kleine Sechszylinder |
| 2,3 V6 | 108 PS | Die verbreitete Wahl |
| 2,6 V6 | 125 PS | Nur als Granada |
| 3,0 V6 | 138 PS | Der große, mit dem Ruf |
| 2,8 Injection | 150 PS | Ab 1975 das Spitzenmodell |
Die drei Formen
Viertürige Limousine, Turnier mit 5 Türen und ein zweitüriges Fließheck, das ab 1973 Coupé hieß. Das Coupé ist die Form, die man aus dem Fernsehen kennt, und heute die seltenste.
Wie sich ein Granada I heute fährt
Gelassen, mit einem Sechszylinder, der aus dem Leerlauf zieht, und einem Fahrwerk, das für die Autobahn gebaut wurde. Die Lenkung ist leicht, die Sitze breit, und das Auto ist übersichtlicher als jede Limousine von heute.
Das bleibt vom Ford Granada I
Er hat die Oberklasse aus Köln begründet und lief als Granada bis 1985 weiter. Die erste Generation ist die mit den runden Formen und dem Coupé, und sie ist selten geworden, weil Rost und Alltag die meisten holten.
Was heute beim Granada I zählt
- Rost an Schwellern, Radläufen, Federbeindomen, Achsaufnahmen, Scheibenrahmen und Kofferraumboden.
- V6: Thermostat, Wasserpumpe, Vergaser und Zündung.
- Innenraum: Polster und Armaturenbretter sind die Suche.
- Coupé und Injection: die gesuchten Versionen, Papiere prüfen.
Der Granada I ist der Ford, der sechs Zylinder für alle brachte. In der Kartei steht er als die Oberklasse aus Köln, die man vergessen hatte.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Granada fragen
Consul oder Granada?
Derselbe Wagen in zwei Ausstattungen. Der Consul war die einfache Linie, bis 1975 mit Vierzylinder und kleinem V6, der Granada die vollständige mit Sechszylinder. Ab 1975 fiel der Name Consul weg, und der 1,7-Liter-Vierzylinder mit 70 und 75 PS trug fortan den Namen Granada.
Welcher Motor?
Der 2,3 V6 mit 108 PS ist der ausgewogene Motor, der 3,0 mit 138 PS der klassische große, der 2,8 Injection mit 150 PS ab 1975 der schnellste. Die Kölner V6 sind robust, wenn Thermostat, Wasserpumpe und Vergaser stimmen.
Wo rostet der Granada I?
An Schwellern, Radläufen, Federbeindomen, den Aufnahmen der Hinterachse, rund um die Scheiben und im Kofferraumboden. Wie beim Capri war Rostschutz kein Thema, deshalb ist die Substanz der ganze Kauf.
Ist das Coupé gesucht?
Ja. Das zweitürige Fließheck ist die seltenste Form, und ein 3,0 Coupé ist der Granada, den die Szene sucht. Der Turnier ist als Arbeitswagen verbraucht worden und heute ebenfalls rar.















