Was man über den Fiesta II wissen muss
- August 1983 bis Februar 1989, ab der A-Säule der alte Fiesta, davor eine neue, glattere Front.
- 957 bis 1.608 cm³, 45 bis 97 PS, bei 730 bis 840 Kilogramm; der 1,6-Diesel mit 54 PS war der erste im Fiesta.
- Der XR2 mit 1,6-CVH und 97 PS lief rund 180 km/h und brauchte 9,9 Sekunden auf 100.
- Der dreimillionste Fiesta lief im Februar 1984 vom Band, mit ihm kamen XR2 und Diesel.
Im August 1983 bekam der Fiesta eine neue Nase: glatter, flacher, mit dem breiten Motorraum, in den zum ersten Mal ein Fünfganggetriebe passte. Ab der A-Säule war er der Fiesta von 1976. Ford nannte ihn Fiesta '84 und gab ihm eine eigene Typbezeichnung, deshalb zählt er als zweite Generation und als Facelift zugleich.
Warum der neue Fiesta ein alter war
Weil der erste noch lief. Ford ließ die Karosserie ab der A-Säule stehen, gestaltete die Front strömungsgünstig neu und baute die neuen CVH-Motoren ein, die 1980 im Escort erschienen waren. Im Februar 1984 lief der dreimillionste Fiesta vom Band, und mit ihm kamen der XR2 und der erste Diesel: 1,6 Liter, 54 PS, entwickelt von Klöckner-Humboldt-Deutz, der erste schadstoffarme Wagen seiner Klasse.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,0 / 1,1 | 45–50 PS | Kent-Motoren, 19,8 und 16,5 Sekunden auf 100 |
| 1,3 CVH | 69 PS | Bis Februar 1986 |
| 1,4 CVH | 71–75 PS | Ab 1986, ab 1987 mit Einspritzung und G-Kat |
| XR2 | 97 PS | 1,6 CVH, Doppelvergaser, 9,9 Sekunden auf 100 |
| 1,6 Diesel | 54 PS | Von KHD, 18,5 Sekunden auf 100 |
Wie sich ein XR2 heute fährt
Wie ein Kleinwagen, der mehr sein will: breit, tief, mit 185er Reifen und einem CVH, der ab 4.000 Umdrehungen laut wird. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk straff, und 730 bis 840 Kilogramm sind wenig Masse für 97 PS. Der XR2 kostete Anfang 1988 19.350 Mark, ein Grundmodell 11.985.
Das bleibt vom Fiesta II
Er war der Fiesta, der den Kleinwagen 5 Gänge und einen Diesel gab, und der letzte Fiesta mit der Karosserie von 1976. Die Modellpflege im September 1986 brachte lackierte Stoßfänger und den Lean-Burn-Zylinderkopf für den XR2. Gute Wagen sind selten, weil der Fiesta II als Facelift galt und keiner ihn aufhob.
Was heute beim Fiesta II zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Domen, Kofferraumboden und Heckklappe.
- CVH: Zahnriemen, Öl und die hydraulischen Stößel.
- XR2: Originalität der Verspoilerung, der Sitze und der Räder.
- Papiere: G-Kat-Wagen ab 1987 sind steuerlich im Vorteil.
Der Fiesta II ist der Fiesta mit der neuen Nase und dem alten Rücken. In der Kartei steht er als der Kleinwagen mit XR2 und 5 Gängen.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Fiesta II fragen
Welcher Motor?
Der XR2 ist der Fiesta II, den Sammler wollen: 97 PS, Doppelvergaser, 5 Gänge und die breite Karosserie. Der 1,1 mit 50 PS ist der ehrliche Alltag, der 1,4 CVH ab 1986 mit 71 bis 75 PS der beste Kompromiss.
Wo rostet der Fiesta?
An den Radläufen hinten, den Schwellern, dem Kofferraumboden, den Federbeindomen und der Heckklappe rund um das Schloss. Die Türen faulen von unten, und der Tank hängt frei.
Was ist mit dem CVH?
Der CVH ist ein Motor mit Zahnriemen und hydraulischen Stößeln, die bei kaltem Öl klappern. Ölwechsel und Riemen sind das Thema, der Rest hält. Der Kent im 1,0 und 1,1 ist eine Konstruktion der Fünfziger und läuft ewig.
Warum ist der Fiesta II günstig?
Weil er ein Facelift war, das Ford eine eigene Bezeichnung gab, und weil ihn keiner ernst nahm. Ein Ghia oder XR2 im Originalzustand ist trotzdem selten geworden, und die frühen Wagen sind über 40 Jahre alt.












