Was man über den Fiesta III wissen muss
- März 1989 bis Juni 1996, als Classic bis zuletzt aus Valencia, gebaut auch in Dagenham, Köln und Saarlouis.
- Völlig neu, der erste Fiesta mit 5 Türen, mit Dreieckslenkern vorn, Verbundlenkerachse hinten, ABS und Airbag auf Wunsch.
- 50 bis 133 PS, bei 825 bis 995 Kilogramm; der RS Turbo lief 205 km/h und sprintete in 8,2 Sekunden.
- 1 Million Wagen in den ersten 2 Jahren, ab 1992 mit den neuen Zetec-16V-Motoren.
Im März 1989 kam der Fiesta, der zum ersten Mal ganz neu war: längerer Radstand, 5 Türen auf Wunsch, ein Fahrwerk mit Dreieckslenkern und Verbundlenkerachse, und eine Sicherheitszelle, in die ABS, Airbag, Klimaanlage und heizbare Frontscheibe passten. 1 Million Wagen in 2 Jahren waren die Antwort der Käufer.
Warum der Fiesta '89 ein anderer Wagen war
Weil Ford nach 13 Jahren mit der Karosserie von 1976 fertig war. Der Typ GFJ war völlig neu entwickelt, gebaut in Almussafes bei Valencia, in Dagenham, Köln und Saarlouis, und zum ersten Mal gab es ihn mit 5 Türen, als Hochdachkombi Courier und als Calypso mit Faltdach. Im Januar 1994 kam die Modellpflege mit Fahrer- und Beifahrerairbag und Gurtstraffern, ab August 1995 lief er als Fiesta Classic neben dem Nachfolger weiter.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,0 bis 1,3 | 45–60 PS | HCS und Kent, 16,7 bis 18,1 Sekunden auf 100 |
| 1,4 / 1,6 | 71–88 PS | CVH und ab 1992 Zetec 16V |
| XR2i | 103–110 PS | 1,6 CVH mit Einspritzung, ab August 1989 |
| RS1800 | 130 PS | 1,8 Zetec 16V, 200 km/h, 8,5 Sekunden auf 100 |
| RS Turbo | 133 PS | 1990 bis 1992, 205 km/h, 8,2 Sekunden auf 100 |
| 1,8 Diesel | 60 PS | 152 km/h, 16 Sekunden auf 100 |
Wie sich ein Fiesta III heute fährt
Wie ein Kleinwagen der Neunziger: leise, mit gutem Geradeauslauf und einem Fahrwerk, das mehr kann als der Motor. Der XR2i ist straff und laut, der RS1800 ist der reifere Wagen, und der 1,1 mit 50 PS ist ein Auto für die Stadt.
Das bleibt vom Fiesta III
Er war der größte Schritt in der Geschichte des Fiesta, der Wagen, der den Kleinwagen 5 Türen und Airbag gab. Gute Wagen sind selten, weil der Fiesta III jung gefahren und alt verschlissen wurde, und ein originaler XR2i, RS1800 oder RS Turbo ist heute ein Youngtimer mit Seltenheitswert.
Was heute beim Fiesta III zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türen, Heckabschluss und Heckklappe.
- Zahnriemen bei CVH und Zetec, Ölstand und Kühlung.
- Originalität: Verspoilerung, Sitze und Räder der schnellen Versionen.
- Facelift 1994: Airbags, Gurtstraffer und bessere Konservierung.
Der Fiesta III ist der Fiesta, der den Kleinwagen erwachsen machte. In der Kartei steht er als der erste mit 5 Türen.

Foto: Calreyn88 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Fiesta III fragen
XR2i, RS Turbo oder RS1800?
Der RS Turbo mit 133 PS ist der schnellste und seltenste, gebaut 1990 bis 1992. Der RS1800 mit 1,8 Zetec und 130 PS läuft 200 km/h, dreht sauberer und ist der bessere Alltagswagen. Der XR2i mit 103 bis 110 PS ist der Einstieg in die schnellen Fiesta.
CVH oder Zetec?
Der Zetec ab 1992 mit 16 Ventilen ist der modernere, leisere Motor. Der CVH ist einfacher und klappert bei kaltem Öl. Beide wollen den Zahnriemen nach Plan.
Wo rostet der Fiesta III?
An den hinteren Radläufen, den Schwellern, den Türunterkanten, dem Heckabschluss und rund um die Heckklappe. Die Wagen nach dem Facelift 1994 sind besser konserviert.
Warum ist der Fiesta III ein Klassiker?
Weil er der erste ganz neue Fiesta seit 1976 war, der Kleinwagen mit ABS, Airbag und heizbarer Frontscheibe. Die frühen Wagen sind über 35 Jahre alt, und ein originaler XR2i oder RS ist selten.












