Was man über den Granada II wissen muss
- August 1977 bis April 1985, gebaut in Köln, dazu Montage in Taiwan und Südkorea.
- Vom 1,7-V4 mit 70 PS bis zum 2,8i mit 160 PS, dazu Indenor-Diesel von Peugeot mit 54 bis 69 PS.
- Der 2,8i lief 190 bis 193 km/h und brauchte 10 bis 12 Sekunden auf 100, je nach Getriebe.
- Das Facelift im September 1981 änderte 2.214 Teile, brachte große Stoßfänger und strich den Zweitürer.
1977 trug der Granada ein neues Kleid: kantig, ruhig, mit großen Glasflächen, und darunter blieb alles, was sich beim ersten Granada bewährt hatte. Er war der große Ford für Kommissare im Fernsehen und für Familien mit Anhänger, und er hielt sich 8 Jahre lang in Köln.
Warum der zweite Granada ein neues Kleid war
Weil der erste noch rund war. Ford ließ die Technik stehen, den Radstand von 2.769 Millimetern, die Hinterachse mit Schräglenkern, und Uwe Bahnsen zog eine Karosserie darüber, die 4,72 Meter lang war und nach Vorstand aussah. Das Coupé entfiel, der Zweitürer blieb bis 1981. Der Turnier mit 4,82 Metern war der Familienwagen mit dem größten Laderaum seiner Klasse.
Die Motoren
| Motor | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,7 V4 | 70–75 PS | Der Einstieg bis 1981, 140 bis 148 km/h |
| 1,6 und 2,0 OHC | 75–105 PS | Reihenvierzylinder, der 2,0 mit bis zu 166 km/h |
| 2,0 und 2,3 V6 | 90–114 PS | Der ruhige Alltag mit Vergaser |
| 2,8 V6 | 135 PS | Vergaser, 180 bis 183 km/h |
| 2,8i V6 | 150–160 PS | K-Jetronic, 190 bis 193 km/h, 10 bis 12 Sekunden |
| Indenor-Diesel | 54–69 PS | 1,9, 2,1 und 2,5 Liter, zäh und langsam |
Wie sich ein Granada 2,8i heute fährt
Wie eine Mercedes-Alternative aus Köln: weich gefedert, leise, mit einem V6, der ab 2.000 Umdrehungen schiebt. Die Lenkung ist leicht, der Wagen wiegt 1.230 bis 1.435 Kilogramm, und mit Automatik ist er das, was er sein sollte: ein Reisewagen.
Das bleibt vom Granada II
Er war der Wagen, mit dem Ford in Europa die meisten Sechszylinder baute, und 1977 hatte die Marke 17,2 Prozent Marktanteil, so viel wie nie wieder. Das Facelift 1981 verlängerte ihn bis März 1985, dann kam der Scorpio. Gute Ghia sind heute selten, die Turnier noch mehr.
Was heute beim Granada zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Domen, Kofferraumboden und Scheibenrahmen.
- V6: Ölverbrauch, Kühler, Einspritzung und Zündung des 2,8i.
- Automatik: Ölstand und Schaltverhalten prüfen.
- Blech und Chrom: Teile für die Wagen vor 1981 sind knapp.
Der Granada II ist der große Ford, der aussieht wie ein Vorstand. In der Kartei steht er als der Kölner Reisewagen mit V6.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Granada fragen
Welcher Motor?
Der 2,8i mit K-Jetronic ist der Granada, den man will, der 2,3 V6 der ruhige Alltag, der 2,0 OHC der sparsame Einstieg. Die Indenor-Diesel von Peugeot sind zäh, aber mit 22 bis 32 Sekunden auf 100 sehr langsam.
Vor oder nach dem Facelift?
Die frühen Wagen bis 1981 haben die schmalen Stoßfänger und wirken leichter, die späten sind komfortabler und besser ausgestattet. Ein Ghia nach 1981 mit 2,8i ist die vollständigste Form, auch wenn der Einspritzer dann 150 PS hat.
Wo rostet der Granada?
An den Radläufen, den Schwellern, den Türunterkanten, den Federbeindomen, dem Kofferraumboden und rund um die Frontscheibe. Der Turnier zusätzlich an der Heckklappe.
Wie ist die Teilelage?
Motoren und Fahrwerk sind Ford-Großserie und gut versorgt. Blech, Chrom und Innenraumteile sind schwer, besonders für die frühen Wagen.













