Was man über den Fiesta I wissen muss
- Mai 1976 bis Juli 1983, entwickelt unter dem Namen Bobcat, gebaut vor allem in Almussafes bei Valencia, dazu in Saarlouis.
- Der erste Frontantriebs-Ford in Europa, als dreitüriges Schrägheck und als Lieferwagen.
- 40 bis 84 PS aus 1,0 bis 1,6 Litern, OHV-Motoren mit Vierganggetriebe, bei 730 bis 775 Kilogramm.
- Der XR2 mit 1,6 Litern und 84 PS lief 170 km/h und war der Fiesta, den die Jugend wollte.
Der Fiesta war das Auto, das Ford in Europa lange nicht bauen wollte: klein, mit Frontantrieb, unter dem Escort. Als Projekt Bobcat wurde er trotzdem entwickelt, mit einem neuen Werk bei Valencia, und im Mai 1976 stand er beim Händler. Henry Ford II hatte den Namen selbst ausgesucht.
Warum der Fiesta anders war als der Escort
Der Escort hatte den Motor vorn und den Antrieb hinten, mit Blattfedern. Der Fiesta legte den Motor quer und trieb vorn an, wie es Fiat und Renault längst taten. Das ergab bei 3,65 Metern Länge Platz für vier und einen Kofferraum, den die große Heckklappe öffnete.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,0 | 40 bis 45 PS | Der Einstieg, 132 km/h |
| 1,1 | 45 PS | Die verbreitete Basis |
| 1,3 | 66 PS | Der Motor des Sport und des Ghia |
| 1,6 XR2 | 84 PS | 170 km/h, Rundscheinwerfer, der Sportler |
Was den XR2 ausmacht
Der 1,6-Liter aus dem Escort, 84 PS, ein tieferes Fahrwerk, breite Räder und die runden Scheinwerfer, die ihn von jedem anderen Fiesta unterschieden. Er kam spät und ist heute der Fiesta, den man sammelt.
Wie sich ein Fiesta I heute fährt
Wie ein Auto von 750 Kilogramm: leicht, wendig, direkt. Die OHV-Motoren sind einfach und drehen willig, das Vierganggetriebe schaltet kurz. Auf der Autobahn wird es laut, auf der Landstraße macht es Freude.
Das bleibt vom Ford Fiesta I
Er hat Ford in die Kleinwagenklasse gebracht und bis heute dort gehalten. Erhalten sind wenige, weil Rost und Alltag die meisten holten, und ein originaler XR2 ist ein kleines Sammlerstück geworden.
Was heute beim Fiesta I zählt
- Rost an der ganzen Karosserie und an den Achsaufnahmen. Die Substanz ist der Kauf.
- Abgaskrümmer: gerissene sind typisch.
- XR2: Papiere prüfen, Nachbauten aus einem 1,1 gibt es.
- Teile: Technik gut versorgt, Zierrat und Innenraum die Suche.
Der Fiesta I ist der Ford, der klein sein durfte. In der Kartei steht er als der Anfang einer Reihe, die bis heute läuft.

Foto: Spanish Coches · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Fiesta fragen
Warum Valencia?
Weil Ford für den kleinsten Wagen ein eigenes Werk brauchte und es 1974 auf 2,7 Millionen Quadratmetern bei Valencia baute. Henry Ford II wählte 1975 den Namen Fiesta selbst, wegen des F und wegen Spaniens.
Wo rostet der Fiesta I?
An der Karosserie fast überall und an den Achsaufnahmen. Bei den Wagen der ersten drei Serien führt kaum ein Weg an einer Restaurierung vorbei. Gerissene Abgaskrümmer sind die zweite typische Schwachstelle.
Welcher Fiesta ist gesucht?
Der XR2 mit Rundscheinwerfern, 1,6 Litern und 84 PS. Er entstand in den letzten Jahren der Reihe, und originale Wagen sind rar, weil die meisten in den Achtzigern verbastelt wurden. Die kleinen Motoren sind ehrlich, im heutigen Verkehr aber knapp.
Wie fährt sich ein Fiesta I?
Leicht und direkt, unter 800 Kilogramm, mit einem Motor, der willig dreht. Er ist der Kleinwagen der ersten Generation: kurz, übersichtlich, ohne alles, was heute Gewicht macht.












