Was man über den Escort I wissen muss
- Ab November 1967 gebaut, in Deutschland ab dem 16. Januar 1970 in Saarlouis. Aus den deutschen und belgischen Werken kamen rund 777.500 Wagen.
- 40 bis 100 PS aus 1,1 bis 2,0 Litern, bei 825 bis 900 Kilogramm Leergewicht.
- Der Kühlergrill in Form eines Hundeknochens ist das Erkennungszeichen der Baureihe.
- Twin Cam, RS 1600 und Mexico machten aus dem Brot-und-Butter-Auto ein Rallyegerät, das bis heute Preise treibt.
Der erste Escort war ein einfaches Auto mit einem Gesicht, das jeder erkennt: Der Kühlergrill in Form eines Hundeknochens war das Zeichen einer Baureihe, die Ford in Europa breit aufstellte. Gebaut wurde ab November 1967, in Saarlouis lief die Fertigung am 16. Januar 1970 an.
Warum aus einem Alltagswagen ein Rallyeauto wurde
Die Karosserie war leicht, die Technik simpel, der Hinterachsantrieb berechenbar. Genau das machte den Escort für den Sport brauchbar: Ford setzte Twin Cam und RS 1600 ein, gewann damit Rallyes in ganz Europa und verkaufte die Straßenversionen an alle, die das nachfahren wollten.
Der Mexico trug seinen Namen von der Rallye London-Mexiko 1970 und bot die verstärkte Karosserie mit einem Motor, den man bezahlen konnte.
Was die Reihe zu bieten hatte
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1100 | 40 bis 44 PS | Der Einstieg, 127 km/h schnell |
| 1300 | 48 bis 57 PS | Die verbreitetste Wahl |
| 1300 GT | 72 PS | Der sportliche Alltagswagen |
| Mexico | 86 PS | Verstärkte Karosserie, Rallye-Optik |
| RS 2000 | 100 PS | 176 km/h, die stärkste Version der Reihe |
Was den Twin Cam besonders macht
Er bekam den Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen aus dem Lotus Cortina. In einem Wagen von 800 Kilogramm war das eine andere Klasse, und die Zahl der gebauten Stücke ist so klein, dass jeder erhaltene Wagen ein Fall für die Sammlung ist.
Wie sich ein Escort heute fährt
Leicht, laut und ehrlich. Die Karosserie ist klein, die Sicht gut, das Heck lebendig. Wer aus einem modernen Kleinwagen steigt, staunt, wie viel Fahrbahn man spürt.
Das bleibt vom Ford Escort I
Er ist der Anfang einer Reihe, die bis 2000 lief, und er ist das Auto, das den Rallyesport für Ford in Europa entschieden hat. Aus deutscher und belgischer Fertigung kamen rund 777.500 Wagen, erhalten sind wenige.
Was heute beim Escort I zählt
- Federbeindome und Schweller entscheiden über die Substanz.
- Papiere bei Mexico, RS und Twin Cam: Die Optik ist nachbaubar, die Herkunft nicht.
- Teile: Für Technik und Rallyezubehör gut versorgt, für Zierrat und Scheiben schwierig.
- Umbauten: Viele Wagen wurden zu Rallyeautos gemacht. Ein serienmäßiger ist heute die Ausnahme.
Der Escort I ist das Auto, das im Alltag fuhr und am Wochenende gewann. In der Kartei steht er als der Ford, der die Siebziger eröffnet hat.

Foto: Charlie from United Kingdom · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Escort fragen
Was steckt hinter den Namen Twin Cam, RS 1600 und Mexico?
Der Twin Cam trug den Motor des Lotus Cortina, der RS 1600 den Cosworth-BD-Motor mit 16 Ventilen, der Mexico einen einfacheren Motor in derselben verstärkten Karosserie. Alle drei entstanden für den Rallyesport, und alle drei sind heute das Vielfache eines gewöhnlichen Escort wert.
Welche Karosserien gab es?
Limousine mit 2 und 4 Türen, den Kombi Turnier und einen Kastenwagen für das Gewerbe. Das Coupé, das viele im Kopf haben, ist die zweitürige Limousine mit der flachen Dachlinie.
Wo rostet der Escort I?
An den Federbeindomen, den Schwellern, den Endspitzen, den Radläufen und im Bodenblech. Ein Wagen dieses Baujahrs hat den Rost hinter sich oder vor sich. Die Federbeindome entscheiden, ob eine Restaurierung sinnvoll ist.
Lohnt sich ein gewöhnlicher Escort noch?
Ja, gerade weil die Rallye-Versionen unbezahlbar geworden sind. Ein 1300er fährt sich leicht, ist einfach zu reparieren und kostet einen Bruchteil. Wer die Form mag, bekommt sie hier ohne Sammlerzuschlag.













