Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Escort I, Titelbild

Escort I

1968–1975 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Sherwin, skaliert

Bauzeit
1968–1975
Herkunft
Deutschland
Leistung
40–100 PS
Hubraum
1.993 cm³
Zylinder
4
0–100 km/h
10,0 s
Höchstgeschwindigkeit
176 km/h
Gebaut
777.500

Was man über den Escort I wissen muss

  • Ab November 1967 gebaut, in Deutschland ab dem 16. Januar 1970 in Saarlouis. Aus den deutschen und belgischen Werken kamen rund 777.500 Wagen.
  • 40 bis 100 PS aus 1,1 bis 2,0 Litern, bei 825 bis 900 Kilogramm Leergewicht.
  • Der Kühlergrill in Form eines Hundeknochens ist das Erkennungszeichen der Baureihe.
  • Twin Cam, RS 1600 und Mexico machten aus dem Brot-und-Butter-Auto ein Rallyegerät, das bis heute Preise treibt.

Der erste Escort war ein einfaches Auto mit einem Gesicht, das jeder erkennt: Der Kühlergrill in Form eines Hundeknochens war das Zeichen einer Baureihe, die Ford in Europa breit aufstellte. Gebaut wurde ab November 1967, in Saarlouis lief die Fertigung am 16. Januar 1970 an.

Warum aus einem Alltagswagen ein Rallyeauto wurde

Die Karosserie war leicht, die Technik simpel, der Hinterachsantrieb berechenbar. Genau das machte den Escort für den Sport brauchbar: Ford setzte Twin Cam und RS 1600 ein, gewann damit Rallyes in ganz Europa und verkaufte die Straßenversionen an alle, die das nachfahren wollten.

Der Mexico trug seinen Namen von der Rallye London-Mexiko 1970 und bot die verstärkte Karosserie mit einem Motor, den man bezahlen konnte.

Was die Reihe zu bieten hatte

VersionLeistungAnmerkung
110040 bis 44 PSDer Einstieg, 127 km/h schnell
130048 bis 57 PSDie verbreitetste Wahl
1300 GT72 PSDer sportliche Alltagswagen
Mexico86 PSVerstärkte Karosserie, Rallye-Optik
RS 2000100 PS176 km/h, die stärkste Version der Reihe

Was den Twin Cam besonders macht

Er bekam den Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen aus dem Lotus Cortina. In einem Wagen von 800 Kilogramm war das eine andere Klasse, und die Zahl der gebauten Stücke ist so klein, dass jeder erhaltene Wagen ein Fall für die Sammlung ist.

Wie sich ein Escort heute fährt

Leicht, laut und ehrlich. Die Karosserie ist klein, die Sicht gut, das Heck lebendig. Wer aus einem modernen Kleinwagen steigt, staunt, wie viel Fahrbahn man spürt.

Das bleibt vom Ford Escort I

Er ist der Anfang einer Reihe, die bis 2000 lief, und er ist das Auto, das den Rallyesport für Ford in Europa entschieden hat. Aus deutscher und belgischer Fertigung kamen rund 777.500 Wagen, erhalten sind wenige.

Was heute beim Escort I zählt

  • Federbeindome und Schweller entscheiden über die Substanz.
  • Papiere bei Mexico, RS und Twin Cam: Die Optik ist nachbaubar, die Herkunft nicht.
  • Teile: Für Technik und Rallyezubehör gut versorgt, für Zierrat und Scheiben schwierig.
  • Umbauten: Viele Wagen wurden zu Rallyeautos gemacht. Ein serienmäßiger ist heute die Ausnahme.

Der Escort I ist das Auto, das im Alltag fuhr und am Wochenende gewann. In der Kartei steht er als der Ford, der die Siebziger eröffnet hat.

Ford Escort I: Der Wagen mit dem Hundeknochen (1968–1975), Bild zum Zitat
In einem SatzAb November 1967 gebaut, in Deutschland ab dem 16. Januar 1970 in Saarlouis. Aus den deutschen und belgischen Werken kamen rund 777.500 Wagen.

Foto: Charlie from United Kingdom · CC BY 2.0

Quellen

  1. Wikipedia: Ford Escort
  2. Ford Heritage: Escort

Was Käufer vor dem ersten Escort fragen

Was steckt hinter den Namen Twin Cam, RS 1600 und Mexico?

Der Twin Cam trug den Motor des Lotus Cortina, der RS 1600 den Cosworth-BD-Motor mit 16 Ventilen, der Mexico einen einfacheren Motor in derselben verstärkten Karosserie. Alle drei entstanden für den Rallyesport, und alle drei sind heute das Vielfache eines gewöhnlichen Escort wert.

Welche Karosserien gab es?

Limousine mit 2 und 4 Türen, den Kombi Turnier und einen Kastenwagen für das Gewerbe. Das Coupé, das viele im Kopf haben, ist die zweitürige Limousine mit der flachen Dachlinie.

Wo rostet der Escort I?

An den Federbeindomen, den Schwellern, den Endspitzen, den Radläufen und im Bodenblech. Ein Wagen dieses Baujahrs hat den Rost hinter sich oder vor sich. Die Federbeindome entscheiden, ob eine Restaurierung sinnvoll ist.

Lohnt sich ein gewöhnlicher Escort noch?

Ja, gerade weil die Rallye-Versionen unbezahlbar geworden sind. Ein 1300er fährt sich leicht, ist einfach zu reparieren und kostet einen Bruchteil. Wer die Form mag, bekommt sie hier ohne Sammlerzuschlag.

Den Escort I gab es als Limousine und Kombi

Was ein Escort I kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Escort I

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Escort I

Escort I und Mustang I in den Zahlen des Katalogs
MerkmalEscort IMustang I
Bauzeit1968–19751964–1973
Leistung40 bis 100 PS106 bis 375 PS
Hubraum1.993 cm³7.027 cm³
Zylinder48
0–100 km/h10,0 ssteht offen
Leergewicht825 kg1.109 kg
Höchstgeschwindigkeit176 km/hsteht offen
Stückzahl777.500steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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