Was man über den Capri III wissen muss
- Januar 1978 bis Dezember 1986, das Facelift des II mit vier Scheinwerfern, bis Ende 1986 zusammen 1.886.647 Capri aller Generationen.
- 70 bis 188 PS aus 1,6 bis 2,8 Litern, 155 bis 220 km/h.
- Der 2.8 Injection von 1981 mit 160 PS und K-Jetronic ist der Capri, den die Szene meint.
- Der letzte deutsche Pkw mit Blattfedern an der Hinterachse, und 200 Turbo von Zakspeed mit 188 PS.
Der dritte Capri war kein neues Auto. Er war der zweite mit vier Scheinwerfern, einem Spoiler unter der Stoßstange und einer Front, die im Windkanal entstanden war. Ford nannte ihn Capri II '78, die Szene nennt ihn III, und er lief 9 Jahre, länger als jeder Capri davor.
Warum der 2.8 Injection der Capri ist
1981 setzte Ford den 2,8-Liter-V6 mit K-Jetronic ein: 160 PS, 210 km/h, ein Fahrwerk, das damit umgehen konnte. Er war der Capri, der auf der Autobahn nicht mehr überholt wurde, und er ist heute der, dessen Preis die anderen mitzieht. Die Einspritzung gilt als zuverlässig, der Motor als haltbar.
Dazu kamen die Sondermodelle: 200 Turbo von Zakspeed mit 188 PS, und ganz zum Schluss der 280 in Brooklands-Grün, mit dem der Capri im Dezember 1986 aufhörte.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,6 | 70 bis 73 PS | Der Einstieg, 155 km/h |
| 2,0 V6 | 90 PS | Der kleine Sechszylinder |
| 2,3 V6 | 108 bis 114 PS | Die verbreitete Wahl |
| 3,0 V6 | 138 PS | Der Motor der frühen Jahre |
| 2,8 Injection | 160 PS | Ab 1981, K-Jetronic, 210 km/h |
| Turbo (Zakspeed) | 188 PS | 200 Stück, 220 km/h |
Der letzte mit Blattfedern
Der Capri III war der letzte in Deutschland gebaute Pkw mit einer blattgefederten Hinterachse. Das klingt nach Nutzfahrzeug und fährt sich besser, als es klingt: berechenbar, mit einem Heck, das man spürt und führen kann.
Wie sich ein Capri III heute fährt
Wie ein Coupé der Siebziger, das in den Achtzigern gepflegt wurde: lange Haube, tiefer Sitz, ein V6, der schiebt. Der Injection läuft ruhig, der Rest der Reihe ehrlich.
Das bleibt vom Ford Capri III
Er hat die Reihe zu Ende gefahren, in 1.886.647 Wagen über drei Generationen, und er ist der Capri, den die Szene sammelt: Injection, Turbo, 280. Ein guter III ist heute eine Wertanlage mit Fahrspaß.
Was heute beim Capri III zählt
- Federbeindome: die klassische Stelle, zuerst dorthin schauen.
- Rost an Schwellern, Radläufen, Heckscheibenrahmen, Kofferraumtaschen und Achsaufnahmen.
- Papiere bei Injection, Turbo und 280: Nachbauten gibt es, die Fahrgestellnummer entscheidet.
- Originalität: Ein Capri ohne Verbreiterung ist die Ausnahme und der bessere Kauf.
Der Capri III ist der Capri, mit dem die Geschichte endete und der Wert begann. In der Kartei steht er als das Coupé, das Köln 17 Jahre lang baute.

Foto: Niels de Wit from Lunteren, The Netherlands · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Capri III fragen
Was ist ein 2.8 Injection heute wert?
Classic Data führt ihn mit 17.200 Euro in Zustand 2 und 10.500 Euro in Zustand 3, zitiert von auto motor und sport. Sondermodelle wie der 280 Brooklands liegen zwischen 20.000 und 35.000 Euro, gewöhnliche Capri zwischen 10.000 und 25.000 Euro, je nach Region.
Wo rostet der Capri III?
Die Federbeindome sind die klassische Stelle. Dazu Schweller, Radläufe, der Bereich um die Heckscheibe, die hinteren Seitentaschen des Kofferraums und die Aufnahmen der Achsen. Der Capri hatte keinen Rostschutz, den man so nennen könnte.
Taugt die K-Jetronic?
Ja. Die Einspritzung des 2.8 läuft in der Regel ohne Aufhebens und ist bei Kälte und Höhe weniger launisch als die Vergaser der kleineren Motoren. Wer den Capri um den Motor kauft, nimmt den Injection.
Lohnt eine Restaurierung?
Der späte Capri gehört zu den beliebtesten Youngtimern. Eine Restaurierung kostet ab 15.000 Euro, und gut gemachte Wagen sind in den Preisen weiter gestiegen. Sie lohnt bei einem Wagen mit Papieren und Substanz, nicht bei einem, der beides verloren hat.












