Was man über den Escort IV wissen muss
- Anfang 1986 bis 1990, ein umfassendes Facelift des Escort '81 mit neuen Karosserieteilen, besserer Rostvorsorge und weicherem Fahrwerk.
- 50 bis 132 PS aus 1,1 bis 1,6 Litern, dazu Diesel mit 1,6 und 1,8 Litern; ab September 1988 der HCS statt Kent im 1,3.
- ABS auf Wunsch, ein mechanisches System, das erste in der Kompaktklasse.
- Der RS Turbo mit 132 PS lief jetzt ohne Stückzahllimit, der XR3i hatte 90 PS mit G-Kat oder 105 PS ohne.
Anfang 1986 bekam der Escort ein Facelift, das so umfassend war, dass Ford ihn als vierte Baureihe zählte: neue Karosserieteile, mehr passive Sicherheit, bessere Rostvorsorge, ein weicheres Fahrwerk und Motoren mit Lean-Burn-Zylinderkopf. Der Escort IV war der Escort '81, wie er hätte sein sollen.
Warum das Facelift eine Baureihe wurde
Weil Ford viel änderte und wenig neu erfand. Front und Heck waren glatter, der Innenraum neu, das Fahrwerk komfortabler, und einige Motoren gab es jetzt mit geregeltem Katalysator. Ab September 1988 ersetzte der HCS den alten Kent-Motor im 1,3 mit gleichen 60 PS. Und als erster Kompaktwagen bot der Escort ABS, ein mechanisches System, auf Wunsch.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,1 / 1,3 | 50–60 PS | Kent, ab 1988 HCS |
| 1,4 / 1,6 | 73–90 PS | CVH, mit und ohne G-Kat |
| XR3i | 90–105 PS | K-Jetronic ohne Kat, KE-Jetronic mit, EFI ab 1989 |
| RS Turbo | 132 PS | Ohne Stückzahllimit, 200 km/h |
| 1,6 / 1,8 D | 54–60 PS | Die Diesel |
Wie sich ein Escort IV heute fährt
Wie ein Escort III mit mehr Komfort: leiser, weicher, mit einem Innenraum, der nach Ende der Achtziger aussieht. Der XR3i ist ein ehrlicher Sportwagen für den Alltag, der RS Turbo ein Wagen, der mit 765 bis 920 Kilogramm und 132 PS immer noch schnell ist.
Das bleibt vom Escort IV
Er war der Escort, der ABS in die Kompaktklasse brachte und das Cabriolet zum Sondermodell mit Tennisstar machte. 1990 folgte der Escort V mit ganz neuer Karosserie. Gute Wagen sind selten geworden, und ein XR3i Cabrio BB oder ein originaler RS Turbo ist heute ein Youngtimer mit Wert.
Was heute beim Escort IV zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Domen, Kofferraumboden und Heckklappe.
- CVH: Zahnriemen, Öl und Stößel; Einspritzung und Kat prüfen.
- ABS: Das mechanische System will Wartung und Kenntnis.
- Cabriolet: Sondermodell belegen, Verdeck und Schweller prüfen.
Der Escort IV ist der Escort '81 nach der Reifeprüfung. In der Kartei steht er als der Escort mit ABS und dem Cabrio für Boris Becker.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Escort IV fragen
Escort III oder IV?
Der IV ist der besser konservierte, komfortablere und modernere Wagen mit G-Kat und ABS. Der III ist der ursprüngliche mit der kantigen Front. Wer fahren will, nimmt den IV, wer sammeln will, den III als RS Turbo.
XR3i mit 90 oder 105 PS?
Der 105-PS-Wagen mit K-Jetronic und ohne Katalysator ist der schnellere, der 90-PS-Wagen mit KE-Jetronic und G-Kat der steuerlich bessere. Ab 1989 kam der EFI mit 102 PS und G-Kat, der beste der drei.
Wo rostet der Escort IV?
An den gleichen Stellen wie der III, nur später: Radläufe, Schweller, Dome, Kofferraumboden, Türunterkanten und Heckklappe. Das Cabriolet an Verdeckkasten und Schwellern.
Welches Cabriolet?
Das XR3i Cabrio BB in Weiß mit weißem Verdeck und Recaro-Sitzen, benannt nach Boris Becker, ist das gesuchte. All White, Pastell und Zweifarbig sind die anderen Sondermodelle, alle von Karmann.












