Was man über den Escort III wissen muss
- September 1980 bis Anfang 1986, ein völlig neuer Escort mit Frontantrieb, Schrägheck und einem cw-Wert von 0,39.
- Auto des Jahres 1981, mit den neuen CVH-Motoren von 1,1 bis 1,6 Litern und 50 bis 132 PS.
- XR3 mit 96 PS, XR3i mit 105 PS, RS1600i mit 115 PS und der RS Turbo mit 132 PS, 200 km/h und 8,6 Sekunden auf 100.
- Das Cabriolet baute Karmann ab 1983, die Stufenheck-Version hieß Orion.
Im September 1980 brach Ford mit allem, was der Escort gewesen war: Frontantrieb statt Hinterradantrieb, Schrägheck statt Stufenheck, neue CVH-Motoren statt Kent, und eine Karosserie mit einem cw-Wert von 0,39, besser als der Golf. Europa wählte ihn zum Auto des Jahres 1981.
Warum der dritte Escort alles neu machte
Weil die Entwicklung im Winter 1975 begann, 2 Jahre nach der Ölkrise, und das Ziel ein ganz neues Auto war. Der Escort '81 bekam MacPherson-Federbeine vorn, Einzelradaufhängung hinten, den Leichtmetallkopf des CVH mit Zahnriemen und kontaktloser Zündung. Er war der Escort, mit dem Ford den Rückstand der Siebziger aufholte.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,1 / 1,3 | 50–69 PS | Der Einstieg, 144 bis 157 km/h |
| 1,6 | 79 PS | Der Alltag mit CVH |
| XR3 | 96 PS | Weber-Registervergaser, 182 km/h |
| XR3i | 105 PS | Ab Oktober 1982 mit K-Jetronic, 188 km/h, 9 Sekunden |
| RS1600i | 115 PS | Ab Februar 1982, das Homologationsmodell |
| RS Turbo | 132 PS | Ab 1984, gut 8.000 Stück, 200 km/h, 8,6 Sekunden |
| 1,6 Diesel | 54 PS | 150 km/h, 18,8 Sekunden auf 100 |
Wie sich ein Escort III heute fährt
Wie ein Kompaktwagen der Achtziger, der leichter ist als heute alles: 765 bis 920 Kilogramm, eine direkte Lenkung und ein Fahrwerk, das beim XR3 straff und beim RS Turbo mit Sperrdifferential ernst ist. Der Escort war das meistverkaufte Auto Großbritanniens, und man merkt ihm an, dass er für die Masse gebaut wurde.
Das bleibt vom Escort III
Er war der Escort, der Ford in die Frontantriebswelt brachte, und der Wagen, dessen RS Turbo die Hot-Hatch-Ära mitbegründete. Anfang 1986 folgte das große Facelift zum Escort IV. Gute Wagen sind selten, weil der Escort III Alltag war, und XR3i und RS Turbo im Originalzustand sind heute Sammlerstücke.
Was heute beim Escort III zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Domen, Kofferraumboden und Heckklappe.
- CVH: Zahnriemen, Öl und Stößel; K-Jetronic beim XR3i prüfen.
- RS Turbo: Originalität, Ladedruck, Sperrdifferential und die weiße Farbe.
- Cabriolet: Verdeck und tragende Schweller.
Der Escort III ist der Escort, der alles neu machte und Auto des Jahres wurde. In der Kartei steht er als der Frontantriebs-Escort mit CVH.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Escort III fragen
XR3, XR3i, RS1600i oder RS Turbo?
Der XR3 mit Vergaser ist der frühe, der XR3i ab Oktober 1982 mit K-Jetronic der verbreitete. Der RS1600i mit 115 PS ist das Homologationsmodell, der RS Turbo mit 132 PS, gut 8.000 Stück, nur in Weiß, die Spitze und das Sammlerstück.
Wo rostet der Escort III?
An den Radläufen, den Schwellern, den Federbeindomen, dem Kofferraumboden, den Türunterkanten und rund um die Heckklappe. Das Cabriolet zusätzlich am Verdeckkasten und an den Schwellern, die den Wagen tragen.
Was ist mit dem CVH?
Der CVH ist ein moderner Motor mit Leichtmetallkopf, Zahnriemen und hydraulischen Stößeln. Er klappert kalt, verbraucht gern Öl und will den Riemen nach Plan. Sonst hält er.
Wie ist die Teilelage?
Technik ist Großserie und gut zu bekommen. Blech, Anbauteile der XR- und RS-Versionen und Innenraumteile sind knapp, und ein originaler RS Turbo ist heute ein Suchobjekt.











