Was man über den Ford Capri I wissen muss
- Der Capri kam im Januar 1969: ein Coupé mit langer Haube und kurzem Heck nach dem Vorbild des Mustang, auf der Technik des Escort und Taunus, gebaut in Köln und Halewood.
- Motoren von 1,3 Liter mit 50 PS über V4 und V6 bis zum 3,0 Liter mit 138 PS; der RS 2600 mit Einspritzung und 150 PS war die Homologation.
- Mit dem RS 2600 gewann Ford 1971 und 1972 die Tourenwagen-Europameisterschaft; der Werbespruch machte den Capri zum Wunschauto.
- 1,17 Millionen Stück bis 1973; seit 1999 H-fähig, der RS 2600 das Sammlerstück, der 2300 GT und 2600 GT die Klassiker.
Der Capri war der Mustang für Europa. Ford hatte in Amerika gelernt, dass ein Coupé auf Limousinen-Technik mit langer Haube und vielen Motoren Millionen verkauft, und baute das Rezept in Köln nach: Im Januar 1969 kam der Capri, mit dem Satz, den jeder kannte, Das Auto, das Sie sich immer schon gewünscht haben.
Was den Capri I ausmachte: Motoren und RS 2600
Welche Motoren den Capri I antrieben, vom 1300 bis zum 3000
Die Motoren kamen aus dem Regal: der 1,3 und 1,5 Liter mit 50 bis 65 PS, die V4 und V6 aus dem Taunus mit 1,7 bis 2,6 Litern, in England die 3,0-Liter-V6 mit 138 PS. Dazu Ausstattungspakete mit Buchstaben, L, XL, XLR, und Farben, die die Siebziger vorwegnahmen. Der Capri kostete ab 6.995 Mark und fuhr wie ein Sportwagen, wenn der Motor stimmte.
Warum der RS 2600 der Capri der Rennstrecke ist
1970 kam der RS 2600 mit 2,6-Liter-V6, Kugelfischer-Einspritzung und 150 PS für die Homologation der Gruppe 2: 3.532 Stück, leicht, schnell und die Grundlage der Tourenwagen, die 1971 und 1972 die Europameisterschaft gewannen, gegen BMW, in einem Duell, das die Siebziger prägte.

Das bleibt vom Ford Capri I
1,17 Millionen Capri I entstanden bis 1973, dann kam der Capri II mit Heckklappe. Seit 1999 H-fähig, der RS 2600 ein Sammlerstück, der 2600 GT und 2300 GT die Klassiker, der 1300 die Rarität, weil ihn niemand aufhob.
Was heute beim Ford Capri I zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblechen, Federbeindomen, A-Säulen und hinter den Scheinwerfern.
- V6-Motoren sind robust; Vergaser und Zündung einfach, die Kugelfischer-Einspritzung des RS Sache der Kenner.
- RS-Nachbauten aus 2600 GT gibt es viele; die Fahrgestellnummer entscheidet.
Der Capri I ist das Coupé, das die Siebziger anfingen. In der Kartei steht er mit Tourenwagen-Geschichten, und mit dem Satz, der ihn verkaufte.

Foto: Steffs88 · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Leser über den Ford Capri I fragen
Warum heißt der Capri der europäische Mustang?
Weil Ford ihn nach demselben Rezept baute: eine sportliche Karosserie auf der Technik einer Limousine, mit vielen Motoren und Ausstattungen, damit jeder seinen Capri fand, vom 1300 für 6.995 Mark bis zum 2600 GT.
Was ist der Capri RS 2600?
Die Homologationsversion für die Tourenwagen-Europameisterschaft: 2,6-Liter-V6 mit Kugelfischer-Einspritzung, 150 PS, leichte Karosserie, 3.532 Stück von 1970 bis 1973. Mit ihm gewann Ford 1971 und 1972 die Meisterschaft.
Was rostet am Capri I?
Radläufe, Schweller, Bodenbleche, Federbeindome, Kofferraumboden, die A-Säulen, die Frontscheibenrahmen und der Bereich hinter den Scheinwerfern. Der Capri rostet, und die Blechteile sind selten geworden.












