Was man über den BMW E12 wissen muss
- Im September 1972 vorgestellt, pünktlich zu den Olympischen Spielen in München, als Nachfolger der Neuen Klasse.
- Mit ihm kam die Nomenklatur, die bis heute gilt: die Baureihenziffer vorn, der Hubdruck dahinter. Der 520 war der erste Wagen, der so hieß.
- 722.435 Stück in 9 Jahren, vom 518 mit 90 PS bis zum M535i mit 218 PS.
- Der M535i von 1980 war das erste Serienmodell der Motorsport GmbH: 3,5 Liter, 1.430 Kilogramm, 222 km/h.
Im September 1972 stand in München ein Auto, das eine Ordnung mitbrachte. Der E12 war der erste 5er, und er war der erste BMW, dessen Name mit der Baureihe begann: 520, nicht 2000. Was danach kam, hieß 3er, 6er, 7er, und alles folgte dem Muster, das dieser Wagen aufstellte.
Warum der E12 mehr war als ein neues Modell
Die Neue Klasse hatte BMW aus der Krise gefahren, aber ihre Namen waren gewachsen statt geordnet. Mit dem E12 räumte das Haus auf: Die erste Ziffer nennt die Reihe, die folgenden den Hubdruck, ein Buchstabe die Gemischaufbereitung. Der Käufer las am Kofferraumdeckel ab, was ihn erwartete.
Dazu kam das Werk Dingolfing, das 1973 anlief. Der erste dort gebaute 520 verließ am 27. September 1973 das Band, und 1975 endete die Fertigung des 5er in München ganz.
Die Motoren, vom 518 bis zum M535i
| Version | Leistung | Was ihn ausmacht |
|---|---|---|
| 518 | 90 PS | Der Vierzylinder aus dem 1800, ab 1974, sparsam und knapp |
| 520 | 115 PS | Der Vergaserwagen, mit dem die Reihe begann |
| 520i | 130 PS | Einspritzung von Kugelfischer, der feinere Antritt |
| 525 | 145 PS | Der erste Sechszylinder im 5er, laufruhig |
| 528i | 184 PS | Die schnelle Limousine für lange Strecken |
| M535i | 218 PS | 3,5 Liter, 1.430 Kilogramm, 222 km/h, ab 1980 |
Was den M535i besonders macht
Er war das erste Serienmodell der BMW Motorsport GmbH. 218 PS und 310 Nm aus 3,5 Litern, dazu Sportfahrwerk, Spoiler und Streifen: ein Auto, das die Linie eröffnete, die später M5 hieß. 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden war 1980 die Welt der Sportwagen, nicht der Limousinen.
Wie sich ein E12 heute fährt
Leicht, direkt, mit dünnen Säulen und großer Glasfläche. Wer aus einem modernen Wagen steigt, merkt zuerst, wie viel er sieht. Die Lenkung ist ungefiltert, der Sechszylinder zieht ab niedrigen Drehzahlen, und 145 PS reichen im heutigen Verkehr vollkommen aus.
Das bleibt vom BMW E12
722.435 Stück in 9 Jahren, eine Namensordnung, die BMW bis heute trägt, und der Anfang einer Reihe, die 2022 ihr fünfzigstes Jahr feierte. Der E12 ist der Wagen, über den die anderen 5er gebaut sind.
Was heute beim E12 zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Wagenheberaufnahmen und um die Frontscheibe. Die Substanz kostet mehr als jede Technik.
- Teile: Mechanik ist verfügbar, Zierteile und Innenraumstücke der frühen Jahre sind die Suche.
- Der M535i verlangt Papiere. Nachbauten aus einem 528i gibt es, die Fahrgestellnummer entscheidet.
- Originalität: Ein E12 mit erstem Lack und nachvollziehbarer Historie ist selten geworden.
Der E12 ist der 5er, mit dem alles anfing. In der Kartei steht er als der Wagen, der einer ganzen Reihe ihren Namen gab.

Foto: M 93 · CC BY-SA 3.0 de
Quellen
Was Käufer vor dem ersten E12 fragen
Was unterscheidet die Wagen vor und nach 1976?
Im August 1976 kam die Modellpflege: neue Motorhaube, überarbeiteter Innenraum, geänderte Details an Leuchten und Zierteilen. Die frühen Wagen gelten als reiner im Auftritt, die späten als besser ausgestattet und etwas solider verarbeitet.
Wo rostet der E12?
An den Radläufen, den Schwellern, den Wagenheberaufnahmen, den Türunterkanten und um die Frontscheibe. Ein E12 ist ein Auto der Siebziger, und die Karosserien dieser Jahre waren dünn konserviert. Die Substanz entscheidet hier über alles andere.
Welcher Motor passt zu welchem Zweck?
Der 520 mit Vergaser und 115 PS ist der einfache Alltagswagen, der 525 und der 528 die laufruhigen Sechszylinder für lange Strecken, der M535i das Sammlerstück. Der 518 mit 90 PS ist ehrlich, aber im Verkehr von heute knapp bei Kräften.
Ist der E12 H-fähig?
Ja, jeder E12 ist über 30 Jahre alt. Voraussetzung bleibt der gute, weitgehend originale Zustand, den der Prüfer nach § 23 StVZO begutachtet.












