Was man über den BMW E3 wissen muss
- 1968 bis 1977 gebaut, rund 190.000 Stück, der Vorgänger des ersten 7er.
- Der M30-Sechszylinder entstand aus dem Vierzylinder der Neuen Klasse und lief mit Änderungen bis 1994.
- 150 bis 200 PS: 2500, 2800, 3.0 S, 3.0 Si mit Einspritzung und der 3.3 Li, 190 bis 210 km/h.
- Die Langversion L ab August 1974 hatte 100 Millimeter mehr Radstand, in Amerika hieß der Wagen Bavaria.
1968 hatte BMW mit der Neuen Klasse überlebt und wollte nach oben. Die Antwort war der E3: eine große Limousine mit einem neuen Reihensechszylinder, dem M30, der aus dem Vierzylinder der Neuen Klasse entstand. BMW nannte sie die Neue Sechs, und sie war der erste Schritt in die Klasse, in der später der 7er fuhr.
Warum der M30 wichtiger war als das Auto
Der Motor lief mit Änderungen bis 1994, im E3, im E9, im 5er, 6er und 7er. Im E3 kam er mit 2,5 und 2,8 Litern, später mit 3,0 und 3,3, mit Vergasern oder Einspritzung. 150 bis 200 PS, laufruhig, ohne Elektronik, und mit einem Ruf, der ihn zum langlebigsten Sechszylinder aus München machte.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 2500 | 150 PS | Der Einstieg, 190 km/h |
| 2800 | 170 PS | Die ausgewogene Wahl |
| 3.0 S | 180 PS | Vergaser, 3 Liter |
| 3.0 Si | 200 PS | Einspritzung, 210 km/h, der schnelle E3 |
| 3.3 Li | 197 PS | Langversion mit Einspritzung, ab 1974 |
Die Langversion und der Bavaria
Ab August 1974 gab es den E3 mit 100 Millimetern mehr Radstand und mehr Ausstattung, als 2.8 L, 3.0 L und 3.3 Li. In Amerika lief der E3 als Bavaria, mit einfacherer Ausstattung und dem großen Motor, und wurde dort zum meistverkauften BMW seiner Zeit.
Wie sich ein E3 heute fährt
Wie eine Limousine der Sechziger mit dem Motor der Siebziger: leicht in der Lenkung, weich gefedert, mit einem Sechszylinder, der ab Leerlauf zieht und bei 6.000 Touren noch will. Das Auto ist übersichtlich, die Sitze sind bequem, und auf der Autobahn bleibt es ruhig.
Das bleibt vom BMW E3
Er hat BMW in die Oberklasse gebracht und dem Haus den Motor gegeben, der 26 Jahre lang trug. Erhalten sind wenige, weil die verschachtelte Karosserie rostete, und ein guter E3 ist heute der günstigste Weg in einen großen BMW der Zeit vor dem 7er.
Was heute beim E3 zählt
- Substanz: Schweller, Kotflügel, Türen, Boden, Radläufe und die Stellen unter alten Reparaturen.
- Motor und Getriebe: unverwüstlich, solange Öl und Kühlung stimmen.
- Innenraum: Polster und Holz sind die Suche.
- Langversion und 3.0 Si: die gesuchten Versionen, Papiere prüfen.
Der E3 ist der BMW, der die Oberklasse ohne Namen begann. In der Kartei steht er als die Neue Sechs, aus der der 7er wurde.

Foto: Ermell · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten E3 fragen
Wo rostet der E3?
An Schwellern, Kotflügeln, Türen, im Boden, an Radläufen und überall, wo frühere Reparaturen das Blech verdecken. Die Karosserie ist verschachtelt aufgebaut, und das macht sie rostanfällig. Die Substanz entscheidet, Motor und Antrieb sind solide.
Welcher Motor?
Der 2800 mit 170 PS ist der ausgewogene E3, der 3.0 Si mit Einspritzung und 200 PS der schnelle, der 3.3 Li die Langversion mit allem. Alle tragen den M30, der ohne Elektronik auskommt und als unverwüstlich gilt.
Was kostet ein E3?
auto motor und sport nannte den Einstieg ab 8.500 Euro, gute 3.0 Si und Langversionen liegen darüber. Gemessen an dem, was ein Mercedes W108 derselben Jahre kostet, ist der E3 der günstigere Sechszylinder.
Was hat der E3 mit dem E9 zu tun?
Die Technik. Das Coupé E9 mit 2800 CS und 3.0 CSi steht auf der Basis des E3 und trägt dieselben Motoren. Wer das Coupé nicht bezahlen kann, bekommt in der Limousine denselben Antrieb für einen Bruchteil.












