Was man über den BMW E23 wissen muss
- Mai 1977 bis August 1986, der erste 7er und BMWs Eintritt in die Oberklasse neben der S-Klasse.
- Über 270.000 Stück, Sechszylinder von 2,5 bis 3,5 Litern, 150 bis 252 PS.
- ABS ab 1979, gemeinsam mit Mercedes-Benz und Bosch entwickelt, dazu Check Control für die Funktionen des Wagens.
- Der 745i trug einen Turbolader und lief 227 km/h. Der Name nennt nicht den Hubraum, sondern die gerechnete Leistungsklasse.
1977 betrat BMW eine Klasse, in der Mercedes-Benz seit Jahrzehnten zu Hause war. Der E23 war der erste 7er, und er trat gegen die S-Klasse an, ohne sie zu kopieren: sportlicher abgestimmt, schmaler geschnitten, mit einem Cockpit, das sich zum Fahrer dreht. 9 Jahre und über 270.000 Wagen später war BMW in der Oberklasse angekommen.
Wie aus der Neuen Sechs ein 7er wurde
Der Vorgänger E3, intern die Neue Sechs, hatte in 9 Jahren 222.096 Käufer gefunden und BMW gezeigt, dass die Klasse trägt. Der E23 setzte darauf auf: gleicher Sechszylinder in der Anlage, neuer Aufbau, neue Elektronik. Paul Bracq zeichnete die Linie, bevor er das Haus 1974 verließ.
Was den E23 technisch ausmacht
| Merkmal | Was der Wagen bot |
|---|---|
| Motoren | Sechszylinder von 2,5 bis 3,5 Litern, 150 bis 252 PS |
| Sicherheit | ABS ab 1979, entwickelt mit Mercedes-Benz und Bosch |
| Elektronik | Check Control, ab 1979 durchgehend L-Jetronic, Motronic im 732i |
| Spitzenwert | 745i mit Turbolader, 227 km/h |
| Leergewicht | 1.460 bis 1.590 Kilogramm |
Was der Turbo verlangt
Der 745i ist der Wagen, den alle suchen, und der, der am meisten Aufmerksamkeit braucht. Lader, Ladeluftführung und die Motorelektronik sind Fachwerkstattarbeit, und Teile sind selten. Ein gepflegter 745i ist ein Erlebnis, ein vernachlässigter ein Fass ohne Boden.
Warum der 732i der unterschätzte E23 ist
Er bekam als erste Limousine die Motronic, die Zündung und Einspritzung gemeinsam steuert. 197 PS, laufruhig, ohne die Empfindlichkeit des Turbos: der Wagen, mit dem man lange Strecken fährt.
Das bleibt vom BMW E23
Er legte die Reihe an, die seit fast 50 Jahren läuft, und er brachte Technik in Serie, die später überall stand. Dass er heute seltener zu sehen ist als der Nachfolger E32, liegt am Rost der Siebzigerjahrekarosserien, nicht an der Technik.
Was heute beim E23 zählt
- Substanz: Kotflügel hinter dem Rad, Schweller, Radläufe, Heckscheibenrahmen und der Fußraum.
- Check Control und die frühe Elektronik: Prüfen, ob alles meldet, was es melden soll.
- Der 745i braucht Belege über Lader und Motorelektronik.
- Ausstattung: Klima, Schiebedach und elektrische Sitze sind schön und im Defekt teuer.
Der E23 ist der 7er, der die Klasse erst eröffnet hat. In der Kartei steht er als das Auto, mit dem BMW nach oben ging.

Foto: MrWalkr · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten E23 fragen
Warum heißt der 745i 745, obwohl er 3,2 Liter hat?
Weil BMW den Hubraum mit dem Faktor 1,4 für die Aufladung multiplizierte und auf 4,5 Liter kam. Der Wagen trägt also eine gerechnete Klasse im Namen, keinen gemessenen Hubraum. Später wuchs der Motor auf 3,4 Liter.
Was ist Check Control?
Eine Anzeige, die Lampen, Flüssigkeitsstände und Türen überwacht und meldet, was fehlt. Im E23 kam sie erstmals in dieser Form, und sie wurde zum Merkmal der Oberklasse aus München. Defekte Einheiten sind heute ein typischer Fehler.
Wo rostet der E23?
An den vorderen Kotflügeln hinter dem Rad, an den Schwellern, den Wagenheberaufnahmen, den Radläufen hinten und um die Heckscheibe. Dazu kommt der Bereich unter der Batterie. Ein Blick unter den Teppich im Fußraum gehört zu jeder Besichtigung.
Welcher E23 ist der beste Einstieg?
Der 728i mit 184 PS: laufruhig, gut versorgt mit Teilen und deutlich günstiger als der 745i. Wer das Besondere sucht, nimmt den Turbo und rechnet die Technik in das Budget.












