Was man über den E31 wissen muss
- Mai 1989 bis Mai 1999, 30.603 Stück, gezeichnet von Klaus Kapitza mit einer Front, die an den M1 erinnert.
- 300 bis 380 PS aus V8 und V12: 840Ci mit 286 PS, 850i mit 300, 850Ci mit 326, 850CSi mit 380.
- Der 850i war der erste Wagen mit Sechsganggetriebe am Zwölfzylinder, dazu Klappscheinwerfer und ein Bordnetz mit CAN-Bus.
- Das Cabriolet kam nie: Drei Prototypen waren nicht steif genug.
Der 8er war der BMW, der 1989 auf der IAA stand und aussah wie ein Versprechen: flach, mit Klappscheinwerfern, einer Front aus dem M1 und einem Zwölfzylinder, an dem ein Sechsganggetriebe hing. Er kostete so viel wie ein Haus und wurde in 10 Jahren 30.603 Mal gebaut.
Warum der 8er kein Sportwagen war
Er war ein Gran Turismo: 1,8 Tonnen, Platz für zwei und zwei halbe, ein Fahrwerk für die Autobahn und Elektronik, die in keinem BMW davor gesteckt hatte. CAN-Bus, Traktionskontrolle, beim CSi eine Hinterachslenkung. Wer 300 PS erwartete, die sich wie 300 PS anfühlen, war enttäuscht. Wer 1.000 Kilometer am Tag fahren wollte, war zu Hause.
Die Reihe im Überblick
| Version | Motor | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| 840Ci | V8 | 286 PS | Ab 1993, der leichtere 8er |
| 850i | V12 | 300 PS | Der Anfang, mit Sechsgang oder Automatik |
| 850Ci | V12 | 326 PS | Ab 1994, 5,4 Liter |
| 850CSi | V12 | 380 PS | 5,6 Liter, Hinterachslenkung, das Sammlerstück |
Was den 850CSi ausmacht
Ein V12 mit 5,6 Litern und 380 PS, von der Motorsport GmbH überarbeitet, mit Hinterachslenkung, Sportfahrwerk und einem Getriebe mit sechs Gängen. Er war der schnellste BMW seiner Zeit und ist heute der 8er, dessen Preis alle anderen mitzieht.
Wie sich ein E31 heute fährt
Leise, schwer, souverän. Der V12 schiebt aus dem Leerlauf, das Auto liegt bei 250 km/h wie bei 100, und die Klappscheinwerfer machen aus jeder Nachtfahrt einen Auftritt. Ein Wagen für lange Strecken, nicht für kurze Kurven.
Das bleibt vom BMW E31
Er ist der Gran Turismo, den BMW nur einmal so gebaut hat, und er ist der letzte BMW mit Klappscheinwerfern. Gute Wagen sind teuer geworden, die Teile auch, und wer einen kauft, kauft ihn mit Historie und mit einer Werkstatt, die Zwölfzylinder kennt.
Was heute beim E31 zählt
- Elektrik: Kabelbäume, die zu heiß werden, und Steuergeräte, zwei beim V12.
- Scheinwerfer: eingebrannte Gläser, Mechanik der Klappen.
- CSi: Lagerbockschrauben der Nockenwellen und die Hinterachslenkung, für die Teile fehlen.
- Teile und Werkstatt: beides teuer, beides nötig.
Der E31 ist der BMW, der aussah wie die Zukunft und fuhr wie eine Reise. In der Kartei steht er als der 8er mit zwölf Zylindern.

Foto: nakhon100 · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten 8er fragen
V8 oder V12?
Der 840Ci mit V8 und 286 PS ist der vernünftige 8er, leichter und einfacher zu warten. Der 850i und 850Ci mit V12 sind das Auto, das man meint, mit zwei Motorsteuergeräten und zwei Drosselklappen. Der 850CSi mit 380 PS und Hinterachslenkung ist das Sammlerstück.
Was geht kaputt?
Rost ist selten ein Thema. Es sind die kleinen Dinge: Scheinwerfergläser, die einbrennen, Kabelbäume, die zu heiß werden, und beim CSi die Schrauben der Lagerböcke an den Nockenwellen, die sich lösen können. Für die Hinterachslenkung des CSi gibt es Teile nicht mehr.
Was kostet ein 8er?
Der Einkauf lag im Schnitt bei rund 50.000 Euro, mit hohen Teilekosten. Gute 850CSi liegen weit darüber, ein 840Ci deutlich darunter. Der 8er ist ein Auto, das man mit Werkstatt kauft.
Warum lief er in Amerika schlecht?
Weil Käufer für ein schweres, teures Coupé mehr Leistung erwarteten, als der 850i mit 300 PS bot. Der 8er war ein Reisewagen, kein Sportwagen, und das verstand der Markt erst später.












