Was man über den BMW E34 wissen muss
- Der E34 kam im Januar 1988: glatt, steif, mit der Technik des 7er E32 und einer Verarbeitung, die als die beste der Baureihe gilt.
- Vom 518i über die Reihensechszylinder 520i bis 535i bis zu den V8 530i und 540i ab 1992; der 525tds als Diesel, der 525iX als Allrad.
- Der erste Touring von 1991 mit geteilter Heckklappe; der M5 mit 315 und ab 1992 340 PS, von Hand in Garching gebaut.
- 1,33 Millionen Stück; seit 2018 H-fähig, der M5 und der 540i Touring die gesuchten, der 525i der Klassiker zum Fahren.
Der E34 war der 5er, den man heute noch fahren würde. Er kam im Januar 1988, gezeichnet von Ercole Spada, auf der Technik des großen E32, steif, gut verarbeitet, mit einer Ruhe im Fahrwerk, die der E28 nie hatte. 8 Jahre lang, bis 1996, war er die obere Mittelklasse von BMW.
Was den E34 ausmachte: Motoren und Touring
Diese Motoren trieben den E34 an
Die Reihe begann mit dem 518i mit 115 PS und reichte über die Reihensechszylinder 520i, 525i und 535i bis zum 540i mit V8 und 286 PS ab 1992. Der 525tds war der Turbodiesel mit 143 PS, der 525iX ab 1991 der erste 5er mit Allradantrieb. Und der M5: 315 PS, ab 1992 340 PS aus 3,8 Litern, von Hand in Garching gebaut, mit Turbinenrädern und einer Beschleunigung, die Sportwagen alt aussehen ließ.
Warum der Touring den E34 vollständig machte
1991 kam der erste 5er Touring mit geteilter Heckklappe, die Heckscheibe ließ sich einzeln öffnen, und mit allem, was die Limousine hatte, bis zum M5 Touring mit 891 Stück. Der Touring machte den 5er zum Auto der Familien, die einen Volvo nicht wollten.

Das bleibt vom BMW E34
1,33 Millionen Stück entstanden. Seit 2018 H-fähig, der M5 und der 540i Touring Sammlerstücke, der 525i der Klassiker mit Vernunft, der 525tds der Diesel, der nicht aufhört. Der E34 ist der Youngtimer, den auch die fahren, die sonst neue Autos kaufen.
Was heute beim BMW E34 zählt
- Rost an Wagenheberaufnahmen, Radläufen, Türunterkanten und um die Heckscheibe, wenig, aber dort.
- Motoren: M50 mit Nikasil-Problemen bei frühen Wagen, V8 M60 ebenfalls; belegte Historie zählt.
- Elektrik: Bordcomputer, Fensterheber, Zentralverriegelung, die Kleinigkeiten der Neunziger.
Der E34 ist der 5er, mit dem BMW erwachsen wurde. In der Kartei steht er als der Youngtimer, der noch im Alltag fährt, und als M5, der in der Garage bleibt.

Foto: MAS pilot · CC0
Quellen
Was Leser über den BMW E34 fragen
Warum gilt der E34 als der solideste 5er?
Weil er die Karosserie des E32 mit dessen Steifigkeit und Rostschutz übernahm, weil seine Motoren, M50, M60, M30, als langlebig gelten und weil die Elektronik noch überschaubar war. Ein E34 mit 400.000 Kilometern ist die Regel, nicht die Ausnahme.
Was ist der M5 E34?
Der zweite M5 mit dem Reihensechszylinder S38, 315 PS ab 1988 und 340 PS ab 1992, von Hand in Garching gebaut, rund 12.000 Stück inklusive Touring. Die Räder mit Turbinen-Abdeckungen waren sein Erkennungszeichen.
Was rostet am E34?
Wenig: Wagenheberaufnahmen, Radläufe, Türunterkanten, der Bereich um die Heckscheibe und beim Touring die Heckklappe. Der E34 ist der 5er, bei dem die Technik vor dem Blech aufgibt.













