Was man über den E46 wissen muss
- Ende April 1998 vorgestellt, bis 2007 gebaut, als Limousine, Touring, Coupé, Cabriolet und Compact.
- 105 bis 360 PS: Benziner von 1,6 bis 4,0 Litern, Diesel von 2,0 bis 3,0 Litern.
- Der M3 leistet 343 PS aus dem Reihensechszylinder S54, der M3 CSL 360 PS und läuft 267 km/h.
- Der Hinterachsträger reißt bei frühen Wagen an den Aufnahmen. Wer einen E46 kauft, hebt zuerst den Kofferraumboden an.
Der E46 ist der 3er, bei dem viele sagen, danach sei es anders geworden. Er kam Ende April 1998, blieb bis 2007 und deckte mit fünf Karosserien ein Feld ab, das vom sparsamen Vierzylinder bis zum M3 CSL reichte.
Warum er als letzter seiner Art gilt
Er ist der letzte 3er, der ohne elektrische Lenkung, ohne Turbo im Benziner und mit Schaltgetriebe in fast jeder Version zu haben war. Dazu ein Fahrwerk, das leichtfüßig bleibt, und eine Karosserie, die nach heutigen Maßstäben klein ist. Genau das sucht die Szene.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 316i | 105 PS | Der Einstieg, 200 km/h |
| 320i | 150 bis 170 PS | Der Sechszylinder für den Alltag |
| 330i | 231 PS | Die schnelle Limousine der Reihe |
| 330d | 184 bis 204 PS | Der Diesel für lange Strecken |
| M3 | 343 PS | Reihensechszylinder S54, 250 km/h abgeregelt |
| M3 CSL | 360 PS | 267 km/h, Leichtbau, 2003 in kleiner Zahl |
Was 2001 mit der Valvetronic kam
BMW führte die variable Ventilsteuerung ein, die den Hub regelt statt der Drosselklappe. Sie senkte den Verbrauch der Vierzylinder und gilt als einer der Gründe, warum die späten Wagen sparsamer laufen als die frühen.
Was der M3 verlangt
Der S54 dreht bis 8.000 Touren und ist ein Motor, den man pflegen muss. Ölstand, Ölwechselintervalle und die Historie der Pleuellager sind die Punkte, über die jede Kaufberatung spricht. Ein M3 mit lückenloser Historie kostet mehr und ist trotzdem der günstigere Wagen.
Das bleibt vom BMW E46
Er ist der 3er, der die Reihe auf ihrem Höhepunkt zeigt: leicht genug, stark genug, einfach genug. Die Zulassungszahlen sinken seit Jahren, und jedes gute Exemplar wird zum Youngtimer, den jemand behalten will.
Was heute beim E46 zählt
- Hinterachsträger: Aufnahmen prüfen, Verstärkung dokumentieren lassen.
- Kühlung: Wasserpumpe, Thermostat und Ausgleichsbehälter sind Verschleiß.
- Rost an Radläufen, Türunterkanten und Schwellern, vor allem bei Cabrios.
- Der M3 braucht Belege: Öl, Intervalle, Pleuellager.
Der E46 ist der 3er, den man kauft, bevor es keine guten mehr gibt. In der Kartei steht er als der letzte seiner Art.

Foto: Cécile Hunger · Unsplash License
Quellen
Was Käufer vor dem ersten E46 fragen
Was ist das Problem mit dem Hinterachsträger?
An den Aufnahmen des Hinterachsträgers im Bodenblech können Risse entstehen, vor allem bei frühen Wagen und bei sportlich bewegten Fahrzeugen. Die Reparatur ist eine Verstärkung durch den Fachbetrieb. Vor jedem Kauf gehört der Blick unter den Kofferraumboden und auf die Aufnahmen.
Welcher Motor hält am besten?
Die Sechszylinder-Benziner M52TU und M54 gelten als haltbar, solange Kühlung und Ölwechsel stimmen. Die Dieselmotoren sind sparsam, tragen aber Drallklappen und Turbolader als Themen. Beim M3 ist die Historie der Pleuellager die Frage, die jeder Käufer stellt.
Welche Karosserie ist die gesuchteste?
Das Coupé, und darin der M3. Danach der Touring, der als Familienwagen mit Hinterradantrieb selten geworden ist. Der Compact ist der günstigste Einstieg und hat eine eigene Anhängerschaft.
Ist der E46 schon ein Youngtimer?
Die frühen Wagen von 1998 sind über 25 Jahre alt, und die ersten erreichen die 30 Jahre in absehbarer Zeit. Gepflegte Coupés und Tourings mit wenig Kilometern sind bereits gesucht, die Preise für gute M3 ziehen seit Jahren an.

















