Was man über den BMW E9 wissen muss
- Der E9 kam 1968 als 2800 CS: das Coupé des 2000 C mit Sechszylinder-Front, gebaut bei Karmann in Osnabrück, mit rahmenlosen Fenstern und der Haifischnase.
- 1971 der 3.0 CS und 3.0 CSi mit 180 und 200 PS; der 3.0 CSL mit Aluminiumtüren, Plexiglas und bis zu 206 PS für die Rennstrecke.
- Der CSL mit Batmobil-Flügeln gewann von 1973 bis 1979 6 Mal die Tourenwagen-Europameisterschaft.
- Rund 30.000 Stück; der CSL ist eines der teuersten BMW-Modelle, der 3.0 CS der Klassiker mit Rost.
Der E9 war das Coupé, das BMW zu einer Marke für Coupés machte. Er kam 1968 als 2800 CS, mit dem neuen Reihensechszylinder in einer Karosserie, die Karmann in Osnabrück baute: rahmenlose Seitenfenster, keine B-Säule, ein flaches Dach mit dem Hofmeister-Knick. 7 Jahre und rund 30.000 Stück, und ein Ruf, der bis heute hält.
Was den E9 ausmachte: CS, CSi und CSL
Wie sich 2800 CS, 3.0 CS und 3.0 CSi unterscheiden
Der 2800 CS hatte 170 PS und Vergaser; 1971 kam der 3.0 CS mit 180 PS und der 3.0 CSi mit Einspritzung und 200 PS, dazu Scheibenbremsen rundum. Innen Holz, Leder und ein Cockpit, das dem E24 den Weg wies. Das Coupé war das Auto der Verleger und Werbeleute, teurer als ein 911 und ruhiger.
Warum der CSL der leichteste E9 war
1971 begann der 3.0 CSL: Türen und Hauben aus Aluminium, dünnes Blech, Plexiglas, bis zu 206 PS aus 3,2 Litern, die Homologation für die Tourenwagen-Europameisterschaft, die BMW mit dem CSL 6 Mal gewann. Das Flügelpaket von 1973, in Deutschland nicht zugelassen und im Kofferraum mitgeliefert, machte ihn zum Batmobil. Rund 1.265 Stück, heute eines der teuersten BMW-Modelle.

Das bleibt vom BMW E9
Der E9 rostete gründlich, und wer heute einen kauft, kauft die Restaurierung mit. Der 3.0 CSi ist der Klassiker, der CSL das Sammlerstück, das in Auktionen steht. Beide sind seit Jahrzehnten H-fähig und gehören zu den Autos, deren Historie den Preis macht.
Was heute beim BMW E9 zählt
- Rost überall: Schweller, Radläufe, Bodenbleche, Federbeindome, Scheibenrahmen, Vorderwagen.
- M30-Sechszylinder sind robust; die Einspritzung des CSi ist eine D-Jetronic, die Kenner braucht.
- CSL muss echt sein: Fahrgestellnummer, Aluminiumteile, Historie, Nachbauten aus 3.0 CS gibt es viele.
Der E9 ist das BMW-Coupé, das jeder meint, wenn er von den Siebzigern spricht. In der Kartei steht es mit Restaurierungsgeschichten, und mit Preisen, die die Historie belegen muss.

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Quellen
Was Leser über den BMW E9 fragen
Was ist der 3.0 CSL?
Die leichte Version des Coupés für die Homologation: Aluminium für Türen und Hauben, Plexiglas-Seitenscheiben, dünneres Blech, bis zu 206 PS, ab 1973 mit dem Flügelpaket, das ihm den Namen Batmobil gab. Rund 1.265 Stück.
Warum gilt der E9 als schön?
Wegen der Linie von Wilhelm Hofmeister: rahmenlose Seitenfenster ohne B-Säule, flaches Dach, Haifischnase und die schmale C-Säule mit dem Knick, der bis heute Hofmeister-Knick heißt.
Was rostet am E9?
Alles, was Karmann gebaut hat: Schweller, Radläufe, Bodenbleche, Federbeindome, die Frontscheibenrahmen, die Kofferraumecken und der Vorderwagen. Ein E9 ohne Schweißarbeiten gibt es kaum.











