Was man über den Senator A wissen muss
- 1978 bis 1986 gebaut, 129.644 Stück als A1 und A2, dazu 69.950 vom Nachfolger Senator B.
- 110 bis 180 PS: Vierzylinder mit 2,0 Litern ab 1982, Sechszylinder mit 2,5 bis 3,0 Litern, Diesel mit 86 und 95 PS.
- Der 3.0 E lief rund 210 km/h und sprintete in 9,5 Sekunden auf 100. Frühe Motoren vibrierten bei hohen Drehzahlen, spätere bekamen Ölkühler und die LE-Jetronic.
- Der Monza ist sein Coupé: gleiche Plattform, 25 Millimeter kürzerer Radstand, 3 Türen.
Der Senator war Opels Antwort auf die Frage, ob aus Rüsselsheim auch Oberklasse kommen kann. 1978 kam er, mit Reihensechszylinder, Einzelradaufhängung hinten und einer Länge, die neben der S-Klasse bestehen konnte. Der Preis lag darunter, und genau das war der Plan.
Warum der Sechszylinder das Auto trägt
Der 3,0-Liter mit Einspritzung leistete 180 PS und brachte den Senator auf rund 210 km/h. Die ersten Motoren vibrierten bei hohen Drehzahlen, Opel reichte Ölkühler und eine überarbeitete LE-Jetronic nach. Der 2,5 E ist die kleinere Schwester mit demselben Lauf, der 2,8 S die Vergaserversion der frühen Jahre.
1982 kam mit dem Facelift ein 2,0-Liter-Vierzylinder als Basis, eine Antwort auf die zweite Ölkrise, und ein Turbodiesel mit 95 PS für die, die Kilometer fahren.
Die Reihe im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 2.0 E | 110 PS | Ab 1982, der Vierzylinder gegen die Spritpreise |
| 2.5 E | 136 PS | Der kleine Sechszylinder, ausgewogen |
| 2.8 S | 140 PS | Vergaser, die frühen Jahre |
| 3.0 E | 180 PS | Einspritzung, 210 km/h, der Senator schlechthin |
| 2.3 TD | 86 bis 95 PS | Ab 1982 mit Turbolader |
Was der Monza mit ihm teilt
Alles bis auf die Karosserie: Der Monza ist das dreitürige Coupé auf derselben Plattform, mit 25 Millimetern weniger Radstand und einer B-Säule, die als Überrollbügel gezeichnet ist. Wer den Senator mag und Platz hinten entbehren kann, schaut sich beide an.
Wie sich ein Senator A heute fährt
Wie eine große Limousine der Achtziger: leise, gelassen, mit einem Sechszylinder, der ab Leerlauf zieht. Die Lenkung ist leichtgängig, die Sitze sind breit, und auf der Autobahn bleibt er ruhig, wo kleinere Wagen laut werden.
Das bleibt vom Opel Senator A
Er war der Beweis, dass Opel Oberklasse kann, und der Vorläufer von Senator B und Omega. Heute ist er selten geworden, weil Rost und Alltag die meisten geholt haben, und ein guter A2 mit 3.0 E ist eine ernsthafte Alternative zu den teureren Sechszylindern aus Stuttgart und München.
Was heute beim Senator A zählt
- Federbeindome: Sie sind weich ausgelegt und können brechen. Zuerst dorthin schauen.
- Rost an Schwellern, Endspitzen, Radläufen, Türunterkanten, A-Säule, hinter den Scheinwerfern und am Tank.
- Motor: Keilriemen, Kopf- und Krümmerdichtung, Wasserpumpe.
- Innenraum: Rissige Armaturenbretter, für die kaum noch Ersatz zu finden ist.
Der Senator A ist der Opel, der nach oben wollte und es konnte. In der Kartei steht er als der Sechszylinder, den die Szene übersehen hat.

Foto: Tvabutzku1234 · CC0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Senator fragen
Welcher Motor ist der richtige?
Der 3.0 E mit 180 PS ist der Senator, den man meint: laufruhig, kräftig, mit dem Ruf des Reihensechszylinders. Der 2.5 E ist die sparsamere Wahl mit demselben Charakter. Der Vierzylinder ab 1982 war eine Antwort auf die Spritpreise und ist heute die seltene, aber wenig gesuchte Version.
Wo rostet der Senator?
An Federbeindomen, Schwellern, Endspitzen, Radläufen, Türunterkanten, hinter den Scheinwerfern, an der A-Säule und an den Schweißnähten am Tank. Die vorderen Federbeindome sind konstruktiv weich und können brechen, sie gehören bei jeder Besichtigung angeschaut.
Was geht am Sechszylinder kaputt?
Keilriemen, Dichtungen an Zylinderkopf und Krümmer sowie die Wasserpumpe. Bei regelmäßiger Wartung hält der Motor lange, getunte Wagen sind anfälliger. Dazu kommen Elektrik und die rissigen Armaturenbretter, für die Ersatz rar geworden ist.
Was ist ein Senator heute wert?
Classic Data führte das Coupé, den Monza A1 3.0 E, im Januar 2018 mit 11.000 Euro in Zustand 2. Der Senator liegt darunter, gute A2 mit originalen Details werden gesucht. Ein unverbastelter Wagen mit gepflegtem Innenraum ist die Empfehlung, ein rostiger meist ein Fass ohne Boden.













