Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Taunus P5 17M, Titelbild

Taunus P5 17M

1964–1967 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC0, Aethonatic, skaliert

Bauzeit
1964–1967
Herkunft
Deutschland
Baureihe
17M
Leistung
60–90 PS
Hubraum
1.998 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
14,0 s
Höchstgeschwindigkeit
161 km/h
Gebaut
710.059

Was man über den Taunus P5 wissen muss

  • August 1964 bis Juli 1967, 710.059 Stück: 424.331 Limousinen und 72.050 Turnier als 17M, 170.650 Limousinen und 22.418 Turnier als 20M, dazu 20.574 Lieferwagen.
  • Der 20M trug den ersten V6 von Ford überhaupt: 2,0 Liter, 85 bis 90 PS, der günstigste Sechszylinder Deutschlands.
  • Der 17M fuhr mit V4 von 1,5 und 1,7 Litern, 60 bis 70 PS.
  • 140 bis 161 km/h bei 965 bis 1.150 Kilogramm, mit 10 bis 13,5 Litern auf 100 Kilometer.

Im August 1964 stellte Ford in Köln einen Motor vor, den es bei Ford noch nirgends gegeben hatte: einen V6. Er saß im Taunus 20M, dem größeren der beiden neuen Wagen, und er machte aus dem Taunus den günstigsten Sechszylinder, den man in Deutschland kaufen konnte.

Warum der V6 die Reihe trug

Ford Köln hatte den V4 entwickelt und legte zwei Zylinder dazu: 2,0 Liter, 85 bis 90 PS, laufruhig, wo der V4 rau war. Der 20M lief 161 km/h, und er kostete weniger als jeder Sechszylinder von Opel oder Mercedes. Das Rezept blieb: Der Kölner V6 lebte bis in den Capri und den Granada weiter.

Die Reihe im Überblick

VersionMotorLeistungAnmerkung
17M 1,5V460 PSDer Einstieg, 140 km/h
17M 1,7V465 bis 70 PSDie verbreitete Wahl
20M 2,0V685 bis 90 PSDer erste Ford-V6, 161 km/h

Die Formen

Limousine mit 2 und 4 Türen, Turnier mit 3 und 5, Coupé, Lieferwagen, und ein Cabriolet, das der Karosseriebauer Deutsch in Köln aus der Limousine schnitt. Das Coupé und das Cabriolet sind die Sammlerstücke, der Turnier ist als Arbeitswagen verbraucht worden.

Wie sich ein P5 heute fährt

Wie ein amerikanisches Auto in kleinem Maßstab: weich gefedert, mit Lenkradschaltung bei vielen Wagen und einem V6, der aus dem Leerlauf schiebt. Die Karosserie ist übersichtlich, die Bank vorn breit.

Das bleibt vom Ford Taunus P5

Er hat Ford den V6 gebracht, der die nächsten 30 Jahre trug, und mit 710.059 Wagen in 3 Jahren die Kölner Werke gefüllt. Erhalten sind wenige, weil die Karosserien rosteten, und ein guter 20M ist heute ein Oldtimer, den kaum jemand auf dem Zettel hat.

Was heute beim P5 zählt

  • Rost an Schwellern, A-Säulen, tragenden Teilen und der Quernaht in den Kotflügeln.
  • Ventilspiel bei V4 und V6, gerade mit bleifreiem Benzin.
  • Innenraum: Polster und Zierteile sind rar, Originalität entscheidet.
  • Coupé und Cabriolet: die gesuchten Formen, Papiere prüfen.

Der P5 ist der Taunus, mit dem der Kölner V6 anfing. In der Kartei steht er als der günstigste Sechszylinder seiner Zeit.

Ford Taunus P5: Der erste V6 aus Köln (1964–1967), Bild zum Zitat
In einem SatzAugust 1964 bis Juli 1967, 710.059 Stück: 424.331 Limousinen und 72.050 Turnier als 17M, 170.650 Limousinen und 22.418 Turnier als 20M, dazu 20.574 Lieferwagen.

Foto: Ermell · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: Ford Taunus P5
  2. Autorild: Unterwegs mit dem Ford Taunus P5 20M TS

Was Käufer vor dem ersten P5 fragen

17M oder 20M?

Der 17M ist der Taunus mit V4, ehrlich und rau, der 20M der mit V6, laufruhig und der Wagen, den die Szene meint. Beide gab es als Limousine mit 2 und 4 Türen, als Turnier und als Coupé, dazu ein Cabriolet vom Karosseriebauer Deutsch.

Wo rostet der P5?

An Schwellern, A-Säulen, den tragenden Strukturen und an einer Quernaht in den Kotflügeln über den Scheinwerfertöpfen, die früh rostet. Wer einen ansieht, prüft zuerst Schweller und Säulen.

Verträgt der V6 bleifreies Benzin?

Mit Zusatz ja. Die Ventilspiele der V4 und V6 ziehen sich mit bleifreiem Kraftstoff schnell zusammen und wollen regelmäßig kontrolliert werden. Wer das im Blick hat, fährt lange.

Was ist teuer?

Der Innenraum. Polster, Armaturen und Zierteile sind schwer zu bekommen und im Zustand entscheidend. Ein Wagen mit originalem, gutem Innenraum ist den Aufpreis wert, weil man ihn sonst nicht mehr herstellen kann.

Den Taunus P5 gab es als Limousine, Kombi, Coupé und Cabriolet

Was ein Taunus P5 kostet, und was er neben anderen kann

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Taunus P5

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Taunus P5 17M

Taunus P5 17M und Mustang I in den Zahlen des Katalogs
MerkmalTaunus P5 17MMustang I
Bauzeit1964–19671964–1973
Leistung60 bis 90 PS106 bis 375 PS
Hubraum1.998 cm³7.027 cm³
Zylinder68
0–100 km/h14,0 ssteht offen
Leergewicht965 kg1.109 kg
Höchstgeschwindigkeit161 km/hsteht offen
Stückzahl710.059steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
Mehr über den Mustang I

Diese Taunus P5 stehen in der Kartei

Noch kein Ford Taunus P5 in der Kartei. Deiner könnte der erste sein.

Kostenlos, ohne Klarnamen, mit Werkstattbuch und Fotos. Andere erreichen dich über einen Code — oder gar nicht.

Wo es Teile, Literatur und Werkstätten für den Taunus P5 gibt

Limora Oldtimer

Jaguar, MG, Triumph …

  • Nachfertigung
  • Ersatzteile
  • Zubehör
  • Literatur
  • Werkzeug und Werkstattbedarf
Niemöller

Mercedes-Benz, Ford, Porsche

  • Nachfertigung
  • Ersatzteile
  • Nachfertigung
  • Dichtungen
  • Öle, Pflege, Rostschutz

Weitere Ford im Katalog

Alle 21 Modelle