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Taunus P7 20M / 26M, Titelbild

Taunus P7 20M / 26M

1967–1971 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Ermell, CC BY-SA 4.0

Bauzeit
1967–1971
Herkunft
Deutschland
Baureihe
20M / 26M
Leistung
60–125 PS
Hubraum
2.550 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
10,4 s
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h
Gebaut
567.482

Was man über den Taunus P7 wissen muss

  • August 1967 bis Dezember 1971, 567.482 Stück aus Köln-Niehl und Genk, als 17M, 20M und 26M.
  • V4 mit 1,5 und 1,7 Litern (60 bis 75 PS), V6 mit 1,8 bis 2,6 Litern (82 bis 125 PS).
  • Der P7a mit Hüftschwung blieb beim Händler stehen: Nach 10 Monaten folgte im August 1968 der glattere P7b.
  • Der 26M lief 180 km/h, brauchte 10,4 Sekunden auf 100 und gewann 1969 die Safari-Rallye.

Im August 1967 zeigte Ford einen Taunus mit Hüftschwung: eine Sicke in der Flanke, die aussah, als hätte jemand die Coke-Bottle-Linie aus Detroit nach Köln bestellt. Das Publikum wollte sie nicht. Nach 10 Monaten kam der P7b ohne Sicke, und erst der wurde der große Ford, den Deutschland kaufte. Zusammen brachten es beide auf 567.482 Stück.

Warum der P7a nach 10 Monaten fiel

Weil ein Familienwagen 1967 ruhig aussehen sollte. Der P7a hatte die Form des amerikanischen Ford, aber die Käufer des 17M wollten Solidität, und der Absatz brach ein. Im August 1968 kam der P7b: glatte Flanke, neue Front und neues Heck, dazu Sicherheitslenkrad, heizbare Heckscheibe und ein neu abgestimmtes Fahrwerk. Der P7a ist heute das seltene Stück, der P7b das brauchbare.

Die Motoren von 17M bis 26M

ReiheMotorLeistungAnmerkung
17MV4 1,5–1,760–75 PSDer Einstieg, rau und genügsam
20MV6 1,8–2,382–108 PSDer große Taunus für die meisten
26MV6 2,6125 PS180 km/h, 10,4 Sekunden, Spitze der Baureihe

Wie sich ein 26M heute fährt

Wie ein amerikanisches Auto in europäischer Größe: weich, leise, mit einem V6, der aus dem Drehzahlkeller schiebt. Mit Automatik läuft er 175 km/h, mit Schaltgetriebe 180, und 10,8 Liter Super sind der Preis dafür. 1969 gewann ein 20M die Safari-Rallye, das sollte man dem P7 nicht ansehen.

Das bleibt vom Taunus P7

Er war der letzte große Taunus vor dem Consul und Granada, der Wagen, mit dem Ford in die obere Mittelklasse wollte, und die Lehre, dass Design einen Absatz brechen kann. Die Limousinen sind selten geworden, Coupés und das Deutsch-Cabriolet noch mehr.

Was heute beim P7 zählt

  • Rost an Schwellern, Radläufen, Böden, Kofferraumboden und Federbeindomen.
  • V-Motoren: Ölwechsel, Ventildeckel und Kühler; das Ausgleichswellen-Geräusch des V4 ist normal.
  • Ausstattung: Chromteile und Innenraumteile sind kaum zu beschaffen.
  • Version: P7a für Sammler, P7b zum Fahren.

Der P7 ist der Taunus mit dem Hüftschwung, den Deutschland zweimal sehen musste. In der Kartei steht er als der große Kölner mit V6.

Ford Taunus P7: 17M, 20M und 26M mit Hüftschwung (1967–1971), Bild zum Zitat
In einem SatzAugust 1967 bis Dezember 1971, 567.482 Stück aus Köln-Niehl und Genk, als 17M, 20M und 26M.

Foto: Ermell · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: Ford P7
  2. Wikipedia: Ford Taunus

Was Käufer vor dem ersten P7 fragen

P7a oder P7b?

Der P7a ist der seltene mit der Sicke in der Flanke, der P7b der ausgereifte mit Sicherheitslenkrad, heizbarer Heckscheibe und besser abgestimmtem Fahrwerk. Wer fahren will, nimmt den P7b, wer sammeln will, sucht den P7a.

V4 oder V6?

Der V4 ist rau und genügsam, der V6 der Motor, den man mit dem großen Taunus verbindet. Der 2,3 mit 108 PS ist der Alltagsmotor, der 2,6 mit 125 PS die Spitze. Alle Kölner V-Motoren sind langlebig, wenn das Öl gewechselt wurde.

Wo rostet der P7?

An Schwellern, Kotflügelkanten, Radläufen, den Bodenblechen unter den Fußmatten und am Kofferraumboden. Der Vorderachsträger und die Federbeindome sind tragend und müssen sauber sein.

Was ist ein P7 heute wert?

Die Limousine mit V4 ist ein günstiger Einstieg, das Coupé und der 26M kosten das Doppelte, das Deutsch-Cabriolet ist ein eigenes Sammlerthema. Die Zahlen stehen im Preisspiegel.

Den Taunus P7 gab es als Limousine, Kombi, Coupé und Cabriolet

Noch kein Foto des Taunus P7 als Limousine.

Der Taunus P7 als Limousine

In der Kartei ansehen

Was ein Taunus P7 kostet, und was er neben anderen kann

1.974 €

So viel kostet ein Jahr Taunus P7

  • Sprit632 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat164 €
  • Pro Kilometer0,66 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Taunus P7 20M / 26M

Taunus P7 20M / 26M und Mustang I in den Zahlen des Katalogs
MerkmalTaunus P7 20M / 26MMustang I
Bauzeit1967–19711964–1973
Leistung60 bis 125 PS106 bis 375 PS
Hubraum2.550 cm³7.027 cm³
Zylinder68
0–100 km/h10,4 ssteht offen
Leergewicht1.050 kg1.109 kg
Höchstgeschwindigkeit180 km/hsteht offen
Stückzahl567.482steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
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Diese Taunus P7 stehen in der Kartei

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