Was man über den Tigra A wissen muss
- September 1994 bis Juli 2001, 256.392 Stück weltweit, 59.462 davon in Deutschland.
- Auf der Basis des Corsa B, gebaut in Saragossa, als Coupé mit 2+2 Sitzen und großer Glasfläche.
- 1,4 16V mit 90 PS oder 1,6 16V mit 106 PS, 190 und 203 km/h, 11,5 und 9,4 Sekunden auf 100.
- Die Studie stand auf der IAA 1993, dazu ein Roadster, der nie gebaut wurde.
1993 zeigte Opel auf der IAA eine Studie, die aussah wie ein Spielzeug: ein kleines Coupé mit riesigen Fenstern und einem Glasdach, auf der Technik des kommenden Corsa. Ein Jahr später stand es beim Händler. Der Tigra war der Beweis, dass ein Kleinwagen Freude machen darf, und 256.392 Käufer sahen das genauso.
Warum das Coupé auf dem Corsa stand
Weil es günstig war und funktionierte. Bodengruppe, Motoren und Fahrwerk kamen vom Corsa B, die Karosserie war neu: flach, mit einer Glasfläche, die das Dach zur Kuppel machte, und 2+2 Sitzen. Gebaut in Saragossa, wo auch der Corsa lief.
Die zwei Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,4 16V | 90 PS | 190 km/h, 11,5 Sekunden auf 100, sparsam |
| 1,6 16V | 106 PS | 203 km/h, 9,4 Sekunden auf 100, der Tigra |
Wie sich ein Tigra heute fährt
Wie ein Corsa mit tieferem Sitz und mehr Glas: leicht, wendig, mit einem 16V, der dreht. Die Sicht ist gut, die Sitze hinten sind für Kinder, und im Sommer wird es unter dem Glas warm.
Das bleibt vom Opel Tigra A
Er war das Coupé, das ein Kleinwagen sein durfte, und ein Auto, das die Neunziger prägte. Gute Wagen sind selten geworden, weil der Tigra jung gefahren und alt verbastelt wurde, und ein originaler 1,6 ist heute ein Youngtimer mit eigener Form.
Was heute beim Tigra zählt
- Rost an hinteren Domen, Radläufen, Schwellerecken, Türeinstieg und Türfangband.
- Zahnriemen und Rollen: Beleg oder einrechnen.
- Glasdach: Dichtungen und Hitze im Innenraum.
- Originalität: Ein Tigra ohne Umbau ist die Ausnahme.
Der Tigra ist der Corsa, der ein Coupé sein wollte. In der Kartei steht er als das kleine Glashaus aus Saragossa.

Foto: free photos & art · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Tigra fragen
1,4 oder 1,6?
Der 1,6 16V mit 106 PS ist der Tigra, den man will: 203 km/h, 9,4 Sekunden auf 100, ein Motor, der dreht. Der 1,4 mit 90 PS ist ehrlich und sparsam. Beide sind Corsa-Technik und gut versorgt.
Wo rostet der Tigra?
An den hinteren Domen, den hinteren Radläufen, den Schwellerecken und vor allem am Türeinstieg und am Türfangband. Wer die Türen öffnet und die Einstiege ansieht, weiß Bescheid.
Was ist mit dem Zahnriemen?
Wie beim Corsa B: Die Spann- und Umlenkrollen waren von schlechter Qualität, gerissene Riemen kosten den Motor. Beleg verlangen.
Warum ist der Tigra heute interessant?
Weil er eine eigene Form hat, die es so nie wieder gab, und weil er als Coupé der Neunziger noch bezahlbar ist. Die frühen Wagen sind über 30 Jahre alt und H-fähig, und ein Tigra ohne Rost mit 1,6 wird selten.












