Was man über den Transit Mk1 wissen muss
- Oktober 1965 bis 1978, gebaut in Langley, ab 1972 in Southampton, dazu in Genk.
- V4-Benziner mit 1,2 bis 2,0 Litern, 45 bis 80 PS, dazu Perkins-Diesel mit 43 PS und ab 1974 der York mit 63 PS.
- Kastenwagen, Bus und Pritsche, kurzer und langer Radstand, bis 3,25 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.
- Der erste gemeinsame Ford für England und Deutschland, Nachfolger von Taunus Transit und Thames 400E.
1965 baute Ford zum ersten Mal ein Fahrzeug, das in England und Deutschland dasselbe war: einen Kastenwagen mit breiter Spur, Motor vorn und einem Laderaum, in den eine Europalette passte. Der Transit ersetzte den Taunus Transit aus Köln und den Thames 400E aus Dagenham, und er wurde so groß, dass sein Name heute die Klasse bezeichnet.
Warum der Transit anders war
Weil er wie ein Pkw fuhr. Die Vorgänger waren schmal, hoch und langsam. Der Transit stand breit auf der Straße, hatte den Motor vor dem Fahrer statt unter ihm, und eine Sitzposition, die man einen Tag lang aushielt. Die britische Polizei wusste bald, warum Bankräuber Transits fuhren.
Die Motoren
| Motor | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| V4 1,2 bis 1,7 | 45–75 PS | Kölner V4, der Standard auf dem Kontinent |
| V4 Essex 2,0 | 80 PS | Ab 1971, der kräftigste Benziner |
| Perkins-Diesel | 43 PS | Ab 1971, mit verlängerter Haube, langsam |
| York-Diesel | 63 PS | Ab 1974, Fords eigener Diesel |
Wie sich ein Transit Mk1 heute fährt
Wie ein Lieferwagen der Sechziger: mit langem Schalthebel, Trommelbremsen und einem V4, der ab 90 km/h laut wird. Leer ist er leichtfüßig, beladen braucht er Anlauf. Wer ihn als Camper nutzt, lebt mit Tempo 100.
Das bleibt vom Transit Mk1
Er war der erste europäische Ford und der Anfang einer Reihe, die bis heute läuft. Gute Mk1 sind selten, weil kaum einer sein Werkzeug pflegte, und ein origineller Bus oder Camper ist heute ein Auto, das auf jedem Treffen Leute anzieht.
Was heute beim Transit zählt
- Rost an Radhäusern, Trittstufen, Türen, Rahmen und Laderaumboden.
- Motor: V4 mit Ausgleichswelle und Zahnrädern, Kühlung und Öldruck prüfen.
- Ausbau: Camper sind beliebt, aber jeder Ausbau versteckt Blech.
- Papiere: Gesamtgewicht und Zulassungsart entscheiden über Steuer und Führerschein.
Der Transit ist der Kastenwagen, der zum Gattungsnamen wurde. In der Kartei steht er als der erste europäische Ford.

Foto: Sicnag · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Transit fragen
Benziner oder Diesel?
Der V4 ist leise und fährt, der Perkins-Diesel ist ein Traktor mit Kastenaufbau, der die lange Schnauze brauchte. Der V4 mit 2,0 Litern aus Essex ist der beste Kompromiss, der Kölner 1,7 der häufigste auf dem Kontinent.
Wo rostet der Transit?
Überall dort, wo Wasser stand: Radhäuser, Trittstufen, Türunterkanten, Rahmenauflagen und der Boden des Laderaums. Ein Transit war ein Werkzeug, und Werkzeuge wurden selten konserviert.
Welche Version ist am gesuchtesten?
Der Bus mit Fenstern und der kurze Kasten mit V4, gern als Camper. Die Pritschen sind selten geworden, weil sie zu Tode gearbeitet wurden.
Warum ist der Transit ein Klassiker?
Weil er die Klasse erfunden hat, die seinen Namen trägt. Vor 1965 gab es Lieferwagen, danach gab es Transits, und die Form des Mk1 kennt in England jedes Kind.











