Was man über den Z1 wissen muss
- 1989 bis 1991, genau 8.000 Stück, von Hand gebaut, im Schnitt 6 Wagen am Tag.
- Die Türen fahren in die Schweller, tragen nichts zur Steifigkeit bei, und man darf mit offenen Türen fahren.
- 170 PS aus dem 2,5-Liter-Sechszylinder des 325i, 225 km/h, 0 auf 100 in 7,9 Sekunden, 1.250 Kilogramm.
- 80.000 Mark kostete er 1989, später 89.000. Heute werden Wagen mit 100.000 Kilometern im Schnitt für rund 40.000 Euro gehandelt.
Der Z1 war das Auto, mit dem BMW zeigte, was seine Technik GmbH konnte. Türen, die nach unten in die Schweller fahren. Eine Außenhaut aus Kunststoff, die man abnehmen kann. Eine Hinterachse, die es so noch nicht gab. Und ein Preis von 80.000 Mark, für den man 1989 auch einen 7er bekam. Genau 8.000 Wagen entstanden.
Warum die Türen versenkbar sind
Weil sie nichts tragen müssen. Der Z1 hat einen Stahlrahmen mit Schwellern, die so hoch sind, dass die Karosserie ohne Türen steif bleibt. Also konnte BMW die Türen öffnen, wie es wollte, und entschied sich für senkrecht nach unten, elektrisch, mit dem Fenster zusammen. Man darf so fahren, und die meisten tun es beim ersten Mal.
Die Technik
| Merkmal | Was der Z1 hat |
|---|---|
| Motor | 2,5-Liter-Reihensechszylinder aus dem 325i, 170 PS, 222 Nm |
| Fahrleistung | 225 km/h, 0 auf 100 in 7,9 Sekunden |
| Gewicht | 1.250 Kilogramm bei 3,92 Metern Länge |
| Karosserie | Stahlrahmen, Außenhaut aus thermoplastischem Kunststoff |
| Hinterachse | Z-Achse, zentral geführte Doppelquerlenker, später im E36 |
Wie sich ein Z1 heute fährt
Tief, direkt und mit einer Hinterachse, die mehr kann als der Motor. Die 170 PS reichen, weil das Auto leicht ist und die Achse alles umsetzt. Mit offenen Türen fährt man anders: langsamer, aufmerksamer, und mit dem Gefühl, in einem Auto zu sitzen, das es nur einmal gab.
Das bleibt vom BMW Z1
Er war der erste Z und der Beweis, dass BMW mehr konnte als Limousinen. 8.000 Wagen, alle von Hand, alle mit Nummer, und ein Preis, der seit Jahren steigt. Wer einen findet, findet ein Stück Technikgeschichte mit Straßenzulassung.
Was heute beim Z1 zählt
- Türen: Mechanik, Schwellerkanten, Kratzer.
- Bodengruppe: Rost an Schwellern und Aufnahmen unter der Kunststoffhaut.
- Verdeck: dünn, reißt an den Knickstellen.
- Historie: Ein Z1 mit Nummer, Belegen und Erstlack ist der, den man behält.
Der Z1 ist der BMW, der zeigte, was möglich ist. In der Kartei steht er als der Roadster, dessen Türen nach unten gehen.

Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Z1 fragen
Was ist mit den Türen?
Sie fahren elektrisch senkrecht in die Schweller, und die Mechanik muss leicht laufen. Die Schweller verformen sich leicht und verkratzen dann die Türen. Vor dem Kauf beide Türen mehrmals fahren lassen und die Schwellerkanten ansehen.
Was ist die Z-Achse?
Eine zentral geführte Doppelquerlenker-Hinterachse, die die BMW Technik GmbH für den Z1 entwickelte und die danach in den 3er E36 kam. Sie ist der Grund, warum der Z1 besser fährt, als seine 170 PS vermuten lassen.
Rostet der Z1?
Die Außenhaut ist aus Kunststoff und rostet nicht, die Bodengruppe aus Stahl schon, vor allem an den Schwellern und den Aufnahmen. Das Verdeck ist dünn und reißt an den Knickstellen. Ein Wagen mit intaktem Verdeck und sauberer Bodengruppe ist die Empfehlung.
Warum ist er so selten?
Weil BMW ihn als Versuchsträger baute: Die Technik GmbH um Ulrich Bez und Harm Lagaay zeigte, was möglich war, und BMW ließ genau 8.000 Wagen von Hand entstehen. Er war nie als Großserie gedacht.












