Patinamore-Herz, das Zeichen der MarkePATINAMORE
Z1, Titelbild

Z1

1988–1991 · 0 Fahrzeuge auf Patinamore · Stand 30.10.2026

Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Alexander Migl, skaliert

Bauzeit
1988–1991
Herkunft
Deutschland
Leistung
170 PS
Hubraum
2.494 cm³
Zylinder
6
0–100 km/h
7,9 s
Höchstgeschwindigkeit
225 km/h
Gebaut
8.000

Was man über den Z1 wissen muss

  • 1989 bis 1991, genau 8.000 Stück, von Hand gebaut, im Schnitt 6 Wagen am Tag.
  • Die Türen fahren in die Schweller, tragen nichts zur Steifigkeit bei, und man darf mit offenen Türen fahren.
  • 170 PS aus dem 2,5-Liter-Sechszylinder des 325i, 225 km/h, 0 auf 100 in 7,9 Sekunden, 1.250 Kilogramm.
  • 80.000 Mark kostete er 1989, später 89.000. Heute werden Wagen mit 100.000 Kilometern im Schnitt für rund 40.000 Euro gehandelt.

Der Z1 war das Auto, mit dem BMW zeigte, was seine Technik GmbH konnte. Türen, die nach unten in die Schweller fahren. Eine Außenhaut aus Kunststoff, die man abnehmen kann. Eine Hinterachse, die es so noch nicht gab. Und ein Preis von 80.000 Mark, für den man 1989 auch einen 7er bekam. Genau 8.000 Wagen entstanden.

Warum die Türen versenkbar sind

Weil sie nichts tragen müssen. Der Z1 hat einen Stahlrahmen mit Schwellern, die so hoch sind, dass die Karosserie ohne Türen steif bleibt. Also konnte BMW die Türen öffnen, wie es wollte, und entschied sich für senkrecht nach unten, elektrisch, mit dem Fenster zusammen. Man darf so fahren, und die meisten tun es beim ersten Mal.

Die Technik

MerkmalWas der Z1 hat
Motor2,5-Liter-Reihensechszylinder aus dem 325i, 170 PS, 222 Nm
Fahrleistung225 km/h, 0 auf 100 in 7,9 Sekunden
Gewicht1.250 Kilogramm bei 3,92 Metern Länge
KarosserieStahlrahmen, Außenhaut aus thermoplastischem Kunststoff
HinterachseZ-Achse, zentral geführte Doppelquerlenker, später im E36

Wie sich ein Z1 heute fährt

Tief, direkt und mit einer Hinterachse, die mehr kann als der Motor. Die 170 PS reichen, weil das Auto leicht ist und die Achse alles umsetzt. Mit offenen Türen fährt man anders: langsamer, aufmerksamer, und mit dem Gefühl, in einem Auto zu sitzen, das es nur einmal gab.

Das bleibt vom BMW Z1

Er war der erste Z und der Beweis, dass BMW mehr konnte als Limousinen. 8.000 Wagen, alle von Hand, alle mit Nummer, und ein Preis, der seit Jahren steigt. Wer einen findet, findet ein Stück Technikgeschichte mit Straßenzulassung.

Was heute beim Z1 zählt

  • Türen: Mechanik, Schwellerkanten, Kratzer.
  • Bodengruppe: Rost an Schwellern und Aufnahmen unter der Kunststoffhaut.
  • Verdeck: dünn, reißt an den Knickstellen.
  • Historie: Ein Z1 mit Nummer, Belegen und Erstlack ist der, den man behält.

Der Z1 ist der BMW, der zeigte, was möglich ist. In der Kartei steht er als der Roadster, dessen Türen nach unten gehen.

BMW Z1: Der Roadster mit den versenkbaren Türen (1989–1991), Bild zum Zitat
In einem Satz1989 bis 1991, genau 8.000 Stück, von Hand gebaut, im Schnitt 6 Wagen am Tag.

Foto: Alexander Migl · CC BY-SA 4.0

Quellen

  1. Wikipedia: BMW Z1
  2. Auto Zeitung: BMW Z1 kaufen, das sind die Schwachstellen
  3. auto motor und sport: BMW Z1 Kaufberatung, macht tief die Tür

Was Käufer vor dem ersten Z1 fragen

Was ist mit den Türen?

Sie fahren elektrisch senkrecht in die Schweller, und die Mechanik muss leicht laufen. Die Schweller verformen sich leicht und verkratzen dann die Türen. Vor dem Kauf beide Türen mehrmals fahren lassen und die Schwellerkanten ansehen.

Was ist die Z-Achse?

Eine zentral geführte Doppelquerlenker-Hinterachse, die die BMW Technik GmbH für den Z1 entwickelte und die danach in den 3er E36 kam. Sie ist der Grund, warum der Z1 besser fährt, als seine 170 PS vermuten lassen.

Rostet der Z1?

Die Außenhaut ist aus Kunststoff und rostet nicht, die Bodengruppe aus Stahl schon, vor allem an den Schwellern und den Aufnahmen. Das Verdeck ist dünn und reißt an den Knickstellen. Ein Wagen mit intaktem Verdeck und sauberer Bodengruppe ist die Empfehlung.

Warum ist er so selten?

Weil BMW ihn als Versuchsträger baute: Die Technik GmbH um Ulrich Bez und Harm Lagaay zeigte, was möglich war, und BMW ließ genau 8.000 Wagen von Hand entstehen. Er war nie als Großserie gedacht.

Was ein Z1 kostet, und was er neben anderen kann

55.000 €

Guter Zustand

Mängelfrei, fahrbereit, gepflegt. Kleine Gebrauchsspuren sind erlaubt, Arbeit steht keine an.

Stand 2026 · Chromradar Marktwerte

Wohin die Preise für einen Z1 gehenDer Schnitt der Angebote von September 2025 bis September 2026, aufwärts um +1,2 % im Jahr.
Schnitt heute
55.876 €
30 Tage
+0,1 %
90 Tage
+0,4 %
Ein Jahr
+1,2 %

Angebotspreise, keine Zustandsbewertung. Die Quelle führt die Reihe als „BMW Z1". pkw.de Preistrends, Stand September 2026.

1.927 €

So viel kostet ein Jahr Z1

  • Sprit585 €
  • Versicherung350 €
  • Wartung und Teile800 €
  • Steuer mit H-Kennzeichen192 €
  • Pro Monat161 €
  • Pro Kilometer0,64 €

Die Steuer ist die Pauschale für ein H-Kennzeichen am Pkw nach § 9 Absatz 4 Kraftfahrzeugsteuergesetz. Alles andere schiebst du selbst zurecht.

Z1

Z1 und Isetta in den Zahlen des Katalogs
MerkmalZ1Isetta
Bauzeit1988–19911955–1962
Leistung170 PS12 bis 13 PS
Hubraum2.494 cm³298 cm³
Zylinder61
0–100 km/h7,9 ssteht offen
Leergewicht1.250 kg370 kg
Höchstgeschwindigkeit225 km/h85 km/h
Stückzahl8.000161.728
Wert in Note 255.000 €steht offen
In der Karteinoch keinsnoch keins
Mehr über den Isetta

Diese Z1 stehen in der Kartei

Noch kein BMW Z1 in der Kartei. Deiner könnte der erste sein.

Kostenlos, ohne Klarnamen, mit Werkstattbuch und Fotos. Andere erreichen dich über einen Code — oder gar nicht.

Wo es Teile, Literatur und Werkstätten für den Z1 gibt

Limora Oldtimer

Jaguar, MG, Triumph …

  • Nachfertigung
  • Ersatzteile
  • Zubehör
  • Literatur
  • Werkzeug und Werkstattbedarf

Weitere BMW im Katalog

Alle 20 Modelle