Was man über den Mondeo I wissen muss
- 4. März 1993 bis August 1996, gebaut in Genk, der Nachfolger des Sierra und Fords Rückkehr zum Frontantrieb nach 22 Jahren.
- Auto des Jahres 1994, gedacht als Weltauto: in Amerika hieß er Contour und Mystique.
- Zetec-16V mit 1,6 bis 2,0 Litern und 88 bis 136 PS, der 2,5-Duratec-V6 mit 170 PS, 225 km/h und 8,6 Sekunden auf 100, dazu der 1,8 Turbodiesel.
- Stufenheck, Fließheck und Turnier zum gleichen Preis, der 2,0 kurzzeitig auch mit Allrad.
Am 4. März 1993 kam der Mondeo, und mit ihm kehrte Ford in der Mittelklasse nach 22 Jahren zum Frontantrieb zurück. Mundus heißt Welt, und der Wagen sollte auf allen Kontinenten laufen: in Europa als Mondeo, in Amerika als Contour und Mystique. Europa wählte ihn 1994 zum Auto des Jahres.
Warum der Mondeo ein Weltauto sein sollte
Weil Ford ein Auto für alle Märkte wollte, mit gleicher Technik und verschiedenen Formen. Gebaut wurde er in Genk, mit 3 neuen Zetec-16V-Motoren, einem Fahrwerk, das Jackie Stewart mit abstimmte, und einer aufwendigen Hinterachse mit 3 Querlenkern und einem Längslenker, damit der Turnier einen tiefen, breiten Laderaum bekam. Ab 1994 kosteten Stufenheck, Fließheck und Turnier dasselbe.
Die Motoren
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| 1,6 | 88–90 PS | Zetec 16V, 180 km/h, 13,7 Sekunden |
| 1,8 | 112–115 PS | Zetec 16V, 195 km/h, 11,1 Sekunden |
| 2,0 | 136 PS | Zetec 16V, 209 km/h, 9,7 Sekunden, auch als 4×4 |
| 2,5 V6 | 170 PS | Duratec 24V mit Kette, 225 km/h, 8,6 Sekunden |
| 1,8 TD | 88–90 PS | Endura-D mit Turbolader, 181 km/h |
Wie sich ein Mondeo I heute fährt
Wie ein Mittelklassewagen, der 1993 die Messlatte setzte: präzise Lenkung, ein Fahrwerk, das Kurven mag, und Motoren, die drehen. Der V6 ist leise und schnell, der 2,0 Zetec der Wagen für die meisten. Mit 1.215 bis 1.350 Kilogramm war er leicht für seine Größe.
Das bleibt vom Mondeo I
Er war der Wagen, der Ford in der Mittelklasse wieder nach vorn brachte, mit Frontantrieb, 16 Ventilen und dem Anspruch, ein Weltauto zu sein. Im August 1996 wurde er so gründlich überarbeitet, dass Ford die Modellpflege als zweite Baureihe zählte. Gute Wagen der ersten Serie sind selten, weil der Mondeo Alltag war.
Was heute beim Mondeo I zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Türen und der Heckklappe des Turnier.
- Zetec: Zahnriemen, Öl und Hydrostößel; beim V6 die Kette und die Kühlung.
- Fahrwerk: Querlenker, Buchsen und die aufwendige Hinterachse.
- Originalität: Ein früher V6 oder ein Fließheck im Erstzustand ist die Ausnahme.
Der Mondeo I ist das Weltauto aus Genk, das Auto des Jahres wurde. In der Kartei steht er als der Ford, der zum Frontantrieb zurückkehrte.

Foto: Vauxford · CC BY-SA 4.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten Mondeo fragen
Welcher Motor?
Der 2,5 V6 mit 170 PS ist der Mondeo, der bleibt: 24 Ventile, Kette statt Riemen, 225 km/h. Der 2,0 Zetec mit 136 PS ist der beste Vierzylinder, der 1,8 mit 115 PS der häufigste. Der 1,6 ist knapp, der Turbodiesel mit 88 PS zäh.
Wo rostet der Mondeo I?
An den hinteren Radläufen, den Schwellern, den Türunterkanten und rund um die Heckklappe des Turnier. Für seine Zeit war er gut konserviert, die Wagen sind heute trotzdem über 30 Jahre alt.
Was ist mit dem Zetec?
Der Zetec ist ein moderner 16V mit Zahnriemen, der den Riemen nach Plan will und sonst hält. Bei den frühen Motoren klemmten Hydrostößel, ein Ölwechsel nach Plan verhindert das.
Warum ist der Mondeo I ein Klassiker?
Weil er das Auto des Jahres 1994 war, das Fahrwerk mit Jackie Stewart abgestimmt wurde und die 16V- und 24V-Motoren zu den modernsten der Klasse gehörten. Ein originaler V6 oder ein frühes Fließheck ist heute selten.
















