Was man über den Ford Taunus TC wissen muss
- Der Taunus TC kam im Herbst 1970 als erster gemeinsamer Ford für Deutschland und England: Schwestermodell des Cortina Mk III, mit Heckantrieb und Starrachse.
- Die Coke-Bottle-Linie und die spitze Nase, der Knudsen-Taunus, nach Ford-Chef Semon Knudsen, der das amerikanische Design nach Köln brachte.
- Limousine mit 2 und 4 Türen, Coupé, Turnier; Motoren von 1,3 Liter mit 55 PS bis zum 2,3-Liter-V6 mit 108 PS.
- 1,17 Millionen Stück; seit 2000 H-fähig, Coupé und 2300 GXL die gesuchten, die Limousine der Klassiker zum Fahren.
Der Taunus TC war der Ford, der aussah wie aus Detroit und aus Köln kam. Er erschien im Herbst 1970 als erster gemeinsamer Wagen von Ford Deutschland und Ford England, TC für Taunus-Cortina, mit einer Karosserie, deren Linie über den Hinterrädern anschwoll und deren Nase spitz nach vorn lief. Knudsen-Taunus, nach dem Amerikaner, der das Design mitgebracht hatte.
Was den Taunus TC ausmachte: Karosserien und Familie
Welche Karosserien es vom Taunus TC gab
Die Limousine gab es mit 2 und 4 Türen, das Coupé mit dem flachen Dach und der kurzen Kabine, den Turnier als Kombi. Die Motoren waren die neuen OHC-Vierzylinder mit 1,3 und 1,6 Litern, 55 bis 88 PS, und die Kölner V6 mit 2,0 und 2,3 Litern bis 108 PS. Ausstattungen hießen L, XL, GT und GXL, das GXL Coupé mit V6 und Vinyldach war der Wunsch der Siebziger.
Warum der Taunus TC der Familien-Ford war
Der TC war das Auto der Mittelklasse, die keinen Opel wollte: Beamte, Handwerker, Familien mit Turnier. 1,17 Millionen Stück entstanden bis 1976, dann kam der Taunus TC2 mit glatter Front. Der Knudsen blieb der Taunus mit dem meisten Charakter, und dem meisten Rost.

Das bleibt vom Ford Taunus TC
Seit 2000 H-fähig, das GXL Coupé mit V6 das gesuchte Modell, die Limousine der Klassiker zum Fahren, der Turnier die Rarität. Die Szene ist klein und treu, die Blechteile sind rar, die Technik einfach.
Was heute beim Ford Taunus TC zählt
- Rost an Radläufen, Schwellern, Bodenblechen, Federbeindomen, Scheibenrahmen und Kofferraum.
- Motoren: OHC-Vierzylinder brauchen Zahnriemen, V6 mit Steuerrad aus Kunststoff einen Blick, beides einfache Technik.
- Vollständigkeit: Chrom, Vinyl, Zierleisten und Innenraum des TC sind kaum zu bekommen.
Der Taunus TC ist der Ford, der die Siebziger mit Hüftschwung begann. In der Kartei steht er selten, und darum jeder mit einer Geschichte, die man gern liest.

Foto: Kieran White from Manchester, England · CC BY 2.0
Quellen
Was Leser über den Ford Taunus TC fragen
Warum heißt der TC Knudsen-Taunus?
Nach Semon E. Knudsen, dem Ford-Präsidenten von 1968 bis 1969, der die Coke-Bottle-Linie und die spitze Nase aus Amerika nach Europa brachte. Der Name blieb, obwohl Knudsen längst weg war, als der Wagen kam.
Was hat der Taunus TC mit dem Cortina zu tun?
Alles: TC steht für Taunus-Cortina, das erste gemeinsame Projekt von Ford Köln und Ford Dagenham. Die Karosserie unterscheidet sich in Front und Details, die Technik ist gleich.
Was rostet am Taunus TC?
Radläufe, Schweller, Bodenbleche, Federbeindome, die Frontscheibenrahmen, die Kofferraumecken und die Kanten der Türen. Ein TC aus dem Norden ist meist geschweißt, oder verschwunden.















