Was man über den W202 wissen muss
- 1993 bis 2001, 1.847.382 Stück: 1.626.135 Limousinen und 221.247 T-Modelle.
- Die erste C-Klasse, Nachfolger des 190, mit dem T-Modell ab März 1996 und dem Facelift im Juni 1997.
- 122 bis 347 PS bei den Benzinern, vom C 180 bis zum C 43 AMG, Diesel mit 75 bis 150 PS.
- Der C 280 lief 230 km/h und wog 1.415 Kilogramm: die Limousine, die Mercedes in die Mitte der Neunziger stellte.
Der W202 war der Wagen, mit dem Mercedes den 190 beerbte und die Klasse zum ersten Mal C-Klasse nannte. Er kam 1993, rundlicher als der Vorgänger, mit mehr Platz und einem Motorenprogramm, das vom Diesel mit 75 PS bis zum AMG mit 347 PS reichte. In 8 Jahren entstanden 1.847.382 Wagen.
Warum der W202 ein anderer 190 war
Der 190 war ein kompakter Mercedes, der W202 eine kleine Mittelklasse: 4,49 Meter, ein Kofferraum, den man nutzen konnte, und ab 1996 ein T-Modell, das es beim 190 nie gegeben hatte. Die Ausstattungslinien Classic, Esprit, Elegance und Sport machten aus einem Modell vier.
Die Motoren im Überblick
| Version | Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|
| C 180 | 122 PS | Der Einstieg, der meistverkaufte |
| C 200 / 230 Kompressor | 192 PS | Vierzylinder mit Lader, Thema Laderwelle |
| C 280 | 193 bis 197 PS | Sechszylinder, 230 km/h, die leise Wahl |
| C 36 AMG | 280 PS | 1993 bis 1997, der erste AMG der Klasse |
| C 43 AMG | 306 PS | V8, ab 1997 |
| C 220 / 250 Diesel | 75 bis 150 PS | Vom Saugdiesel bis zum Turbodiesel |
Das Facelift 1997
Neue Leuchten, neue Stoßfänger, neue Motoren mit Kompressor und V6, dazu die Elektronik der E-Klasse. Die späten Wagen gelten als die reiferen, die frühen tragen das Gesicht der Premiere.
Wie sich ein W202 heute fährt
Wie ein Mercedes: leise, gelassen, mit einer Federung, die der Straße die Kanten nimmt. Der Sechszylinder macht daraus einen Reisewagen, der Vierzylinder einen Alltagswagen, der lange hält.
Das bleibt vom Mercedes-Benz W202
Er hat die C-Klasse begründet, die bis heute läuft, und er war der Mercedes, den sich viele zum ersten Mal leisten konnten. Gute Wagen sind noch günstig, die AMG ziehen an, und ein C 280 mit Historie ist ein Youngtimer, den man täglich fahren kann.
Was heute beim W202 zählt
- Rost unter den Türdichtungen, am Heckdeckelschloss, an der Griffleiste, an Radläufen und Radaufnahmen.
- Differenzial: Öl an den Dichtringen.
- Zündschloss bei Wagen vor 1997.
- Kompressor: die Kurbelwelle des Laders bei den Vierzylindern mit Aufladung.
Der W202 ist der Mercedes, mit dem die C-Klasse anfing. In der Kartei steht er als der Nachfolger des 190, der mehr wurde als das.

Foto: Charles from Port Chester, New York · CC BY 2.0
Quellen
Was Käufer vor dem ersten W202 fragen
Wo rostet der W202?
An den Türkanten unter den Dichtungen, am Heckdeckelschloss und der Griffleiste des Kofferraums, an den Radläufen und den Radaufnahmen. Rost gehört beim W202 dazu, mal mehr, mal weniger. Wer die Türdichtungen anhebt, sieht, welcher Wagen es ist.
Welcher Motor?
Der C 180 mit 122 PS ist der ehrliche Einstieg, der C 220 und C 230 die Mitte, der C 280 mit Sechszylinder die leise Wahl. Die Kompressor-Vierzylinder haben ein Thema mit der Kurbelwelle des Laders, der C 36 und C 43 AMG sind die Sammlerstücke.
Was geht technisch kaputt?
Das Differenzial verliert Öl und braucht neue Dichtringe, das Zündschloss der Wagen vor dem Facelift fällt aus, der Lenkungsdämpfer verschleißt. Alles bekannt, alles bezahlbar, solange das Blech steht.
Limousine oder T-Modell?
Das T-Modell ab 1996 ist seltener und als Alltagsklassiker die praktischere Wahl. Die Limousine gibt es in größerer Auswahl, und ein Sechszylinder mit Historie ist der W202, den man behält.















